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Montage von Haustür vor WDVS oder nach WDVS

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  1. #1

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    Montage von Haustür vor WDVS oder nach WDVS

    Guten Abend, unser Haustür ist noch nicht montiert, wann wird diese Tür montiert, weiß man jetzt noch nicht. Ein Subunternehmen hat jetzt mit WDVS angefangen.

    Nach meiner Meinung ist die Haustür zuerst zu montieren, dann die Dämmungsplatten, so können die Dämmungsplatten auf einmal fertig geklebt werden. Jetzt möchte das Subunternehmen den Bereich für Haustür frei lassen. d.h. wenn es regnet, wird dieser Bereich nass, kann es dann ungünstig für bereits geklebte Platten sein, stimmt es? wer hat eine Ahnung dafür, welche Nachteil habe ich durch diesen Arbeitsvorgang?

    Gruß von Wandern
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  2. Montage von Haustür vor WDVS oder nach WDVS

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  3. #2

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    kommt auf das einbaudetail an. je nach dem wie und wo die äussere abdichtung geplant ist, wird die montagefolge - erst die tür, dann wdvs sinnvoll und zwingend sein.
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  4. #3

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    die machen ja erst tür und dann wdvs ... zumindest an der tür.

    je nach art und ausführung des vdvs kann ein witterungsschutz an den offenen flanken geboten sein.
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  5. #4
    Themenstarter

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    danke für jede Meinung.
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  6. #5
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    @Taipan, wegen unsere Haustür haben wir laut Deiner Meinung über den Maximalabstand zwischen Treppenlauf und Fixglastür unserem GU informiert, hat das GU in DIN nachgeschlagen, dass der Maximalabstand von 50 mm ist. Bei 50 mm Abstand kann man das Glas nicht richtig sauber machen. In der Tat ist der Ist-Abstand (über 7 cm) bei uns. Meine Frage ist, darf der Maximalabstand durch Einbau eines Geländers überschritten werden? gibt es ein Alternativ?

    Gruß von Wandern
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  7. #6

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    Du brauchst kein Geländer.

    ABER: Wenn mal einer zwischen Tür und Treppe gerät oder die Treppe runterstürzend durch die Scheibe fält, ist die Kacke gewaltig am dampfen.

    Du brauchst kein Geländer, musst aber verkehrssicher bauen. DAS soll mal dein Planer lösen.
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  8. #7
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    Heute beim WDVS Kleben habe ich zugesehen, dass der Handwerker die Standardfenster und Bodentieffenster (durch das Bodentieffenster können wir auf Terasse gehen.) mit gleichem Anputzleister abgedichtet hat. ich denke, ein Bodentieffenster ist doch auch wie eine Haustür, deshalb soll man bei der Abdichtung egal für Haustür oder unseres Bodentieffenster doch die Anschlussfuge oder Fugendichtband verwenden, ist es richtig? wenn falsch wäre, wie ist die richtige Methode?

    Gruße von Wandern
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  9. #8
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    @Taipan, zu Deinem Beitag #6: Das GU hat uns gesagt, durch Einbau von Geländer kann man dann verkehrssicher bauen und der Maximalabstand laut DIn von 5 cm spielt dann keine Rolle, ist es richtig? Jetzt ist der Zustand so:
    1. wenn die Haustür nur in Mauerwerkebene befestigt wird, ist der Ist Abstand von 7,5 cm
    2. Wenn die Haustür nur an Mauerwerkebene befestigt, aber 4 cm in die Dämmebene eingebaut wird, ist der Ist Abstand von 11,5cm.

    bitte um ein schnelle Antworte. herzlich Dank zuerst.

    Gruß von Wandern
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  10. #9

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    wichtig für deine entscheidung ist, wie eingebaut wird. wie werden innere und äußere abdichtung ausgebildet und womit. lass dich da nicht unter druck setzen.

    du musst nicht entscheiden, wenn nicht ausreichend aufgeklärt wurde!
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  11. #10

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    Dein GU soll Dir BEVOR ER AN DIESER STELLE TATSACHEN SCHAFFT, vollständige Zeichnungen (Details) zur Freigabe übergeben, in denen zeichnerisch geklärt ist, wie die Durchsturzsicherung durch die Scheibe, die durchfallsicherung zw. Treppe und Scheibe und die Wartung (sprich putzen und ggf Glastausch) der Scheibe und Treppe gewährleitet ist. ERST wenn DU diese Zeichnungen verstanden und ihm Unterschrieben zurückgegeben hast, darf er dort weiterbauen ...

    Alles was er bis dato dort baut und nicht deiner späteren Feigabe entspricht, fliegt wieder raus.

    SO würd ichs machen.
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  12. #11
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    Vorsicht.

    Sofern vertraglich nicht vereinbart, muss der GU keine Detailzeichnungen anfertigen. Fordert der Bauherr das, könnte eine Rechnung folgen.

    Wenn die Ausführung der Baubeschreibung/den Zeichnungen zum Vertrag entspricht, muss der GU sich auch nichts freizeichnen lassen. Ohnehin sollte ein Baulaie ohne Beistand eines Sachkundigen keine solche "Freizeichnung" unterschreiben.

    Bai Abnahme hat der GU ggf. zu beweisen, dass sein Werk mängelfrei ist. Das gilt auch für Einhaltung von Normen/öffentl. rechtlichen Anforderungen.
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  13. #12

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    Der GU hat doch aber den Bauherren aufgefordert eine von ihm skizzierte Lösung freizugeben ... Also muss er auch alles notwendige für eine Entscheidungsgrundlage liefern.
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  14. #13
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    Sorry, stimmt. Steht im Parallelthread.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Das GU hat eigenen Architekt als Angestellter, ich denke, dass er in der Lage sein kann, die Unterlagen uns zu liefern. Aber er hat bis jetzt nicht an mir geliefert, nur der Bauleiter hat mir zwei Handskizze gegeben.
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  17. #15
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    auf dem Handskizze hat der Bauleiter mit Linie die Treppen und Querschnitt der Haustür gezeichnet, bemaßt in cm: der Abstand der Lücke, die Gesamtdicke mit Rahmen des Fixglasteils, die Höhe jedes Tritt der Treppen, über die Befestigung (auf Plan A und Plan B) keine Angabe.
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