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  1. #1

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    ein Schornstein für Kaminofen (innen) und Feuerstelle (außen)

    Hallo,

    ich pack die Frage jetzt mal hierhin – wenn nicht in Ordnung bitte verschieben.

    Wir haben am Wochenende beim Spazierengehen eine Terrasse mit Außenkamin / Feuerstelle entdeckt.
    Da wir selbst auch einen Kaminofen im Wohnbereich planen, wäre nun interessant zu wissen, ob wir eine Kombilösung umsetzen können. Heisst konkret – Kaminofen innen und Feuerstelle außen teilen sich einen Schornstein – siehe Skizze mit Idee.

    Würde dies so funktionieren? Auf welche Besonderheiten müssten wir achten? Ist dann zwingend ein zweizugiger Schornstein notwendig?

    Über Tipps und sonstige Hinweise von Experten würde ich mich freuen.

    Danke
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  2. ein Schornstein für Kaminofen (innen) und Feuerstelle (außen)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Konstruktion sollte man mit dem zuständigen Bezirksschonsteinfegermeister besprechen.
    Letztendlich will man für sein Haus auch eine Gebäude Brandschutzversicherung.

    Safety first.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    Würde dies so funktionieren?
    Sehr wahrscheinlich

    Auf welche Besonderheiten müssten wir achten?
    FeuVO (Thüringen), DIN 18160, DIN EN 13240, DIN EN 13229 etc.

    Ist dann zwingend ein zweizugiger Schornstein notwendig?
    Nicht zwingend.

    Grundsätzlich ist die Mehrfachbelegung eines Schornsteins möglich, die FeuVO lässt dies unter entsprechenden Umständen zu. Das hängt primär von der Auslegung des Schornsteins und der Art der angeschlossenen Feuerstellen ab. Auf dem Bild sieht man aber nicht ob die Außenfeuerstelle offen betrieben werden soll. Wenn ja, dann hätte ich Bedenken, da die Gefahr besteht, dass Rauchgase aus dem inneren Ofen den Weg durch die Außenfeuerstelle nach draußen nehmen, anstatt über den Schornstein fachgerecht (über Dach etc.) abgeführt zu werden. Zudem würden sich für den inneren Ofen Zugvehältnisse einstellen die einen normalen Betrieb erschweren.

    Sollten beide Feuerstellen geschlossen sein, dann dürfte sich das deutlich einfacher gestalten. Es sollte dann nicht schwer sein den Nachweis zu führen, dass beide Feuerstätten sicher betrieben werden können, und die Anforderungen der o.g. Normen eingehalten werden.

    Es versteht sich von selbst, dass dieses Vorhaben vorab mit dem zuständigen BSFM besprochen werden sollte. Der kann dann auch gleich auf mögliche Fallstricke hinweisen, und genau sagen, unter welchen Bedingungen er so einen Schornstein abnehmen würde. In meinen Augen ist das kein unlösbares "Problem", aber ich bin nicht für die Abnahme Deines Schornsteins zuständig.

    Wie wird das Haus sonst beheizt?
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  5. #4

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    ich würde auf jeden fall 2-zügig planen, da die thermische hülle mit betrachtet werden muss!
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  6. #5
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    Danke für die ersten Feedbacks.

    Die Idee, dass die äußere Feuerstelle „offen“ bleibt hatten wir zumindest mal angedacht.
    Wenn sich dadurch eine Möglichkeit ergibt von Zeit zu Zeit eine leckere Thüringer Rostbratwurst / Grillgut aufzulegen, wäre das optimal.
    Ist aber kein muss, da der mobile Rost für den Garten ohnehin vorhanden ist.

    Sofern der Schornstein 2-zügig wird gestaltet sich die Umsetzung wohl einfacher – verstehe ich das richtig? Zumindest, wenn die äußere Feuerstelle auch mal offen betrieben werden soll?

    Generell wird das Haus mittels Gasbrennwerttherme beheizt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    Sofern der Schornstein 2-zügig wird gestaltet sich die Umsetzung wohl einfacher – verstehe ich das richtig? Zumindest, wenn die äußere Feuerstelle auch mal offen betrieben werden soll?
    .
    Das ist korrekt.

    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    Generell wird das Haus mittels Gasbrennwerttherme beheizt.
    Dann gibt es ja noch ein LAS. Soll das auch irgendwo an diesem Platz untergebracht werden? ein LAS versorgt die Brennwerttherme ja auch mit Verbrennungsluft, und da muss sichergestellt sein, dass nicht "versehentlich" Rauchgase aus den anderen Zügen über diesen Weg zur Therme transportiert werden.

    Denke daran, dass jeder Zug vom Schorni kontrolliert und gereinigt wird, was entsprechende Kosten verursacht. Das könnte dann eine teure Bratwurst werden.
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  8. #7

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    Du konstruierst dir ne saubere Wärmebrücke in deine Hütte mit nur einem Zug.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    LAS für Gas kommt auf die andere Hausseite in den HWR. Ich denke hier sollte es zu keinen Problemen kommen.
    Naja wir denken nochmal drüber nach. Die Wurst könnte wirklich recht teuer werden

    Auch werde ich den Schorni die Tage noch kontaktieren. Der Hinweis zu den laufenden Betriebskosten ist in der Tat zu beachten. Ansonten wird die Idee halt wieder verworfen.

    Danke für eure Hilfe
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    LAS für Gas kommt auf die andere Hausseite in den HWR. Ich denke hier sollte es zu keinen Problemen kommen.
    Sehe ich auch so. LAS kann man irgendwie nach oben über´s Dach führen, und wenn es sich um die andere Hausseite handelt, ist es so weit entfernt, dass mit Problemen nicht zu rechnen ist.

    Zitat Zitat von Cosmos Beitrag anzeigen
    Auch werde ich den Schorni die Tage noch kontaktieren. Der Hinweis zu den laufenden Betriebskosten ist in der Tat zu beachten. Ansonten wird die Idee halt wieder verworfen.
    Weise Entscheidung. Daran denken, dass der Schorni gerne mal "nur" seinen Schornstein betrachtet, und das drumherum (Thema Wärmebrücken) interessiert ihn bestenfalls am Rande.

    Aber wenn Du ein LAS hast und 2 Züge für Feststoff"brenner", dann bist Du wohl einer der bessere Kunden für den Schorni, das lohnt sich für ihn.
    Er kann Dir auch sagen was das in etwas kostet, bei einer selten genutzten Feuerstelle muss er ja nicht so oft anrücken wie bei einem Holzofen der das ganze Haus das Jahr über heizt. Da muss man halt miteinander reden.
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