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Welche Stand- & Trocknungszeiten wären optimal für Hausbau

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  1. #1

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    Welche Stand- & Trocknungszeiten wären optimal für Hausbau

    Hallo,
    habe folgende Frage an die Runde.
    Man hört heutzutage ja immer mal wieder von älteren Leuten, dass früher viel länger gebaut wurde bzw. dem Bau mehr Zeit gelassen zu trocknen und sich zu "entspannen".

    Heute wird ja auch über den Estrich z. B. viel Feuchtigkeit ins Haus eingetragen, was am Anfang noch ziemlich nachteilig für das Wohnklima sein soll.
    Auch verputzt man heute ein Haus sehr schnell und lässt den verschiedenen Werkstoffen gar keine Zeit mehr sich auszudehnen oder zusammenzuziehen.

    Was wären denn optimale Zeiträume, die man dem Bau lassen sollte, damit es hinterher z. B. nicht zu unschönen Rissen nach dem Verputzen kommt.

    Mich würden insbesondere die Standzeiten des Rohbaues, Estrichs und der späteren Verputzung des Hauses interessieren. (Unter der hypothetischen Voraussetzung das Zeit und Geld unwichtig ist)

    PS: Gerade im Außenbereich finde ich, kann man bei mindestens 50 % der Neubauten beobachten, dass viel zu schnell gepflastert wurde und die Zuwegungen und Pflasterflächen dementsprechend nach einigen Jahren aussehen (egal wie toll der Galabauer auch verdichtet hat)

    Vielen Dank schonmal für Antworten
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  2. Welche Stand- & Trocknungszeiten wären optimal für Hausbau

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  3. #2

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    Das Beispiel mit den Aussenanlagen Pflastern passt irgendwie nicht zusammen. Du meinst bestimmt stellen wo für das Haus aufgegraben werden musste. Ansonsten ist der Untergrund ja gewachsener Boden. Der Fehler der sicherlich meist eher gemacht wird, ist das die tragschicht nicht ausreichend dick ist. Schlechter Boden (Lehm) vielleicht vorher noc aufgegraben um Leitungen zu verlegen und dann nur 20cm Schotter und dann Pflaster. Das dann nach einiger zeit das eher ne Berg und Talbahn wird sollte dann wohl klar sein. Wenn aber die Schichten richtig bemessen sind und ordentlich verdichtet sind, dann dürfte es da kein Problem werden.

    Das ich alles erstmal 5 Jahre ruhen lassen sollte, habe ich im Garten noch nicht gehört.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    das verdichten des galabauers kann noch so gründlich und ausgiebig sein , wenn der tief/rohbauer beim verfüllen gefudelt haben sackt es nach .

    eine echte wartezeit um auf der sichren seite zu sein würde irgendwo bei 6,7 ,10 oder 12 jahre liegen .
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  5. #4

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    das verdichten des galabauers kann noch so gründlich und ausgiebig sein , wenn der tief/rohbauer beim verfüllen gefudelt haben sackt es nach .

    eine echte wartezeit um auf der sichren seite zu sein würde irgendwo bei 6,7 ,10 oder 12 jahre liegen .
    das träumst du.
    wenn beim Keller hinterfüllen nicht verdichtet wurde, dann bist du auch nach 30 Jahren nicht "auf der sicheren Seite" vor Setzungen
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  6. #5

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    Das hängt vom Boden ab. Bei nichtbindigem Boden geht es relativ schnell, bindigen bekommst Du nie wieder so fest wie gewachsen.
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  8. #6
    Themenstarter

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    Dann lassen wir mal die Außenarbeiten bei Seite.
    Wie sieht es mit den anderen Dingen (Estrich, Rohbau, Verputzen) aus.???
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  9. #7

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    die allermeiste Feuchtigkeit wird in das Gebäude durch den Innenputz eingetragen. Dann aber auch durch den Estrich.
    Zwar wird auch durch den Beton Feuchte eingetragen, diese ist aber zumindest zum Teil schon ausgetrocknet, bevor der Bau richtig dicht ist.

    Darum wäre eine Wartezeit vor allem nach dem Estrich und Innenputz, vor dem Innenausbau sinnvoll.
    In der Regel ist genau dies aber der Zeitpunkt, wo die wenigsten Bauherrn warten wollen.

    Ich würde empfehlen, auf so einer Baustelle möglichst früh zu versuchen, die Heizung in Betrieb zu nehmen und langsam und behutsam aufzuheizen und dabei gleichzeitig einen gleichmäßigen Luftwechsel zu ermöglichen (die Feuchtigkeit muss ja auch raus aus dem Haus). Ich habe mir angewöhnt, dafür den Einsatz eines kleinen Lüfters zu empfehlen, der mindestens einen rund 0,1-0,2-fachen kontinuierlichen Luftwechsel ermöglicht.
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