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Aus Maisfeld soll Garten werden - wie vorgehen?

Diskutiere Aus Maisfeld soll Garten werden - wie vorgehen? im Forum Nutz- und Ziergarten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Aus Maisfeld soll Garten werden - wie vorgehen?

    Hallo!
    Wenn alles nach Plan läuft, wird von Mitte 2015 bis Mitte 2016 unser neues Haus gebaut, derzeit ist unser Architekt am Planen des Hauses.
    Bis 2013 wurde der Bauplatz als Maisfeld genutzt, danach wurde das Gebiet erschlossen, Straßenbau, Kanäle, Beleuchtung etc. Je nach Mitnutzung des Geländes durch die Baumaschinen für die Erschließung oder durch den Nachbarn wachsen derzeit mehr oder weniger viele Pflanzen, hauptsächlich Stauden. Der Mutterboden scheint so 80 cm dick zu sein. Im Garten sollen einige Obstbäume, Sträucher gepflanzt, ein Gemüsebeet angelegt und auch Rasen gesät werden. Was ist sinnvollerweise wann zu tun, damit spätestens im Herbst 2016 der Garten fertig bepflanzt ist?
    Welche alternative Vorgehensweisen stehen zur Auswahl?
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  2. Aus Maisfeld soll Garten werden - wie vorgehen?

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  3. #2

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    Ich würde mich vor Allem in Geduld üben. Zur Zeit kannst Du weder absehen, welche Flächen des Grundtückes beim Bau des Hauses benötigt werden (Kranplatz, Abraumhalde, Baumateriallager, Zufahrt, Erschließung usw.) noch dürfte feststehen, wie das endgültige Geländeprofil aussieht. Jetzt hast Du viel Zeit zum planen, wenn Du dafür keinen Profi bezahlin willst, kannst Du Dir ja auch erst mal so ein paar nette Bücher kaufen und herausfinden, was Dir wichtig ist. Bäume und Sträucher pflanzen sowie Rasen ansähen bzw. ausrollen ist dann ggf. nur eine Sache von ein paar Tagen.
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  4. #3

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    Hi,
    so lange der Garten per Gerät (Bagger) erreichbar ist würde ich nix machen. Man hat dann einfach für den Bau (siehe qwertzuio) mehr Platz. Evtl. mal den Wildrasen mähen oder den Wildwuchs mit etwas Chemie eindämmen. Es ist halt deutlich einfacher, wenn niemand beim Bau auf den Garten Rücksicht nehmen muss. Wenn auf dem Grundstück eh "Bombe" ist, kann man gleich mal über Erdwärme und Grabenkollektor nachdenken.

    In den 1-2 Jahren kann man sich schöne Inspirationen suchen und dann alles schön planen.
    Wenn die endgültigen Höhen feststehen das Gelände abziehen und ggf. mit etwas zus. Mutterboden begradigen. Rollrasen drauf und schon ist alles grün :-)

    Ciao Christian
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  5. #4

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    Also ich glaube nicht, das der Start in den Garten als erstes "Chemie" erfordert. Ich würde mit dem Freischneider den Wildwuchs kurz halten, ggf. in Ecken wo keiner hintritt Bodendecker sähen (einjährig) die das Unkraut klein halten (dazu findest du im Forum einiges) und in aller Ruhe planen wie der Garten mal werden soll...
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Grubasch , etwas chemie ist so wie ein bisschen schwanger ...

    auf einem alten maisfeld sollte lupine ,senf oder raps drauf .....
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  7. #6

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    Gibt es so etwas wie ein "Maisfeld" (Monokultur) überhaupt? Ich habe gedacht der wird immer in Fruchtfolge angebaut.
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Mais ist das ,was im moment (auf grund von subventionen) mit wenig aufwand das meiste bringt.

    stichwort vermaisung der landschaft
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  9. #8

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    Mais zählt zu den Starkzehrern.

    Wenn du perspektivisch Bäume und Sträucher pflanzen möchtest, würde ich Pferdemist mit einer Fräse unterbringen oder eben die Lupinen, den Senf - nein, kein Raps, der ist wie Unkraut - dann lieber Erbsen als Stickstofflieferant für den Boden.

    Wieviele m² sind denn so für die Nutzungen vorgesehen, 100 m² oder eher 2000 m² ?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von qwertzuio Beitrag anzeigen
    Gibt es so etwas wie ein "Maisfeld" (Monokultur) überhaupt? Ich habe gedacht der wird immer in Fruchtfolge angebaut.
    ja, so Sachen träumt so mancher
    Soll nicht heißen das das generell nicht gemacht wird
    aber wegen wirtschaftlichen Aspekten immer weniger
    In besonders geeigneten Gegenden seit 40 Jahren ohne Fruchtwechsel
    Fachbegriff "Gute fachliche Praxis"
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  11. #10
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    Danke für die Antworten; nachdem die Diskussion ein bisschen Richtung Ackerbau abdriftet und insgesamt meine Fragen etwas anders verstanden wurden als beabsichtigt versuche ich präzisieren. Vielleicht bin ich diesmal treffsicherer.

    Mir ist schon klar, dass ich jetzt besser keine Bäume etc. setzte, die könnten erstes beim Bau im Weg und anschließend nicht mehr vorhanden sein.
    Es geht um ca. 400 qm ebenes Grundstück.

    Es geht mir darum zu wissen, wann was getan werden muss, damit (rechtzeitig) der Garten (ohne teure Nacharbeiten) fertig wird. Also z.B. (vieles ist mir sicher nicht bekannt)
    - (wie schon erwähnt) Wann sollte man Senf, Lupinen etc. säen und wieviel?
    - mähen, wann?
    - Der Oberboden (ca. 80 cm) hat relativ viele Schottersteine und bestimmt zahlreiche Wurzelreste von Mais, Stauden, dann Senf etc drin. Schädlich für Rasen (ich vermute für Bäume und Sträucher eher nicht)? Darunter ist Kies mit grobem Sand.
    - Muss etwas mit dem Oberboden gemacht werden (wenn ja was und wann) oder sät man einfach dann im Sommer/ Herbst 2016 über den abgemähten Senf die Rasenmischung oder legt Rollrasen drauf?
    - Bekannte von uns haben (in einer anderen Gegend) Erde angeliefert bekommen, die war minderwertig. Müssen wir auch damit rechnen, dass der Boden getauscht werden muss? Wie kann man die Notwendigkeit feststellen?

    Ich hoffe, die Zielrichtung meiner Fragen ist klarer geworden. Euch schon mal vielen Dank für die Antworten die hoffentlich kommen.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    nicht wir haben die frage nicht verstanden ,du wolltest die antworten nicht verstehen ....

    manchmal ist das leben einfacher ,als mancher denkt .
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    n
    manchmal ist das leben einfacher ,als mancher denkt .
    aber anscheinend nicht wenn man´s eilig hat.
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  15. #13

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    Bei 400qm Grundstück schaffe dir in einer Ecke wo wirklich niemand hin muss ein Beet von 6qm und setz dort all das hinein, was später im Garten verteilt gepflanzt werden soll und jetzt schon durch Schenkung, Tausch, oder... ankommt. Restgrundstück aufkratzen lassen und Roggen aussäen, geht jetzt noch auf, macht bis nächsten Mai grün und dicht genug gesät bleibt auch das Unkraut gering. Im nächsten Jahr Sonnenblumen aussäen, die entziehen überschüssigen Stickstoff aus der Maiskultur. Wenn das Haus steht, der Garten angelegt werden kann, dann je nach Jahreszeit eine Gründüngung aussäen, ohne Kreuzblütler dazwischen, sonst hat das Gemüse Probleme.
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