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Beton Bodenplatte nach Austausch Versorgungsleitungen/Abflüsse

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    Beton Bodenplatte nach Austausch Versorgungsleitungen/Abflüsse

    Hallo zusammen,

    in unserer Straße stehen mehrere Reihenhäuser Bj62/63. Elektro- und Wasserversorger möchten nächstes Jahr in allen Häusern den Elektro- und Wasseranschluß erneuern. Da wir in unserem RMH gerade sanieren, haben die Versorger den Austausch bei uns vorgezogen. Im Zuge dessen haben wir eine Kanalbefahrung unserer Abflußleitungen machen lassen – dabei wurden mehrere Schäden/Löcher in den Abflußrohren festgestellt. Die Abflußleitungen im Haus zu städtischem Gebiet sind mit 3m recht kurz und liegen im Haus in unmittelbarer Nähe der Wasser/Elektrozuleitungen unter der Bodenplatte. Da die Bodenplatte eh aufgerissen werden musste, haben wir uns entschieden, die Abflußrohre direkt mit auszutauschen.

    Austausch der Abflüsse sowie Wiederherstellen der geöffneten Bodenplatte hatten wir vom Tiefbauer machen lassen, der auch von den Versorgern beauftragt wurde. Unser Statiker hatte nach dem Aufriss einen kurzen Blick auf die Bodenplatte geworfen und meinte, es solle wieder so verschlossen werden wie es vorher war (Zustand vorher: BPL 15mm dick, Folie darunter, keine Armierung enthalten).

    Der Austausch hatte nun stattgefunden, Freitag wurde die Bodenplatte betoniert. Als ich Samstag Nachmittag wg. Nachbehandlung des Beton wässern wollte, ist das Wasser direkt in den Beton eingezogen. Die Oberfläche ist extrem rau, aber bereits hart. Oberfläche sieht für mich aus als wäre zuwenig Wasser verwendet worden. Eimer Wasser drüber – sofort(!) eingezogen. Das war mindestens 24h nach Einbau des Betons, Temperatur im Bau > 10°C.

    Da das Wohnraum werden soll, habe ich etwas bedenken, dass Wasser sofort und rückstandlos einzieht. Habe mir das Angebot vom Tiefbauer für den von uns beauftragten Teil angeschaut. Ich hatte damals bei Beauftragung die Festigkeitsklasse im Angebot wohl übersehen – da steht C12-15. Das Angebot hatte ich schriftlich angefordert, mit Hinweis darauf, dass die Bodenplatte wie im Ursprungszustand wiederhergestellt werden sollen unter Beachtung gültiger Vorschriften und Einhaltung der aRdT. Der Tiefbauer war zuvor zur Besichtigung vor Ort. Falls das ein minderwertiger Beton sein sollte, wurde ich weder mündlich noch schriftlich darüber informiert.

    Gibt dieser Beton Anlaß zu Bedenken, oder sehe ich das zu eng? Falls Bedenken – wie weiter vorgehen? C12-15 stand ja im Angebot. Wobei der von den Versorgern beauftragte Teil mit dem gleichen Zeug (war ja eine Öffnung für Abflüsse, Elektro und Wasser) ausgeführt wurde.

    Danke Euch!
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  2. Beton Bodenplatte nach Austausch Versorgungsleitungen/Abflüsse

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