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Gipsputz zieht Feuchtigkeit

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  1. #1

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    Gipsputz zieht Feuchtigkeit

    Hallo,

    ich habe letztes Jahr ein 1936 erbautes Backsteinhaus saniert. Also Fußböden komplett neu, Elektrik, Wasser, Abwasser usw.. Wir wohnen seit ca. einem Jahr dort.

    An einer Wand, es handelt sich um eine 7cm Innenwand mit Ziegeln gemauert und teilweise, da Putz lose war und ich die Elektrik neu gemacht habe, neu von mir verputzt. Horizontalsperre habe ich in diese Wand, mittels Sägen und einbringen einer Sperrschicht, neu eingebracht.Die Wand ist ca. 2, 5 Meter lang und befindet sich zwischen Schlafzimmer und Ankleidezimmer. Wir haben eine Fußbodenheizung Die Temperatur auf der Wandoberfläche gestern betrug ca. 17 Grad. Raumtemperatur ca. 18,5 Grad. Luftfeuchtigkeit um die 70%.

    Mir ist nun aufgefallen, dass an dieser Wand nasse Flecken sind. Noch kein Schimmel, aber die Rauhfaser ist feucht. Aber nur an dern Stellen, wo der Putz noch alt ist. Es sind auch nur wenige Flecken diese befinden sich alle unterhalb einem Meter Höhe. Wasserleitungen sind weit und breit nicht vorhanden.

    Ich denke, dass die Feuchtigkeit aus der Luft kommt. Wäre es eine Möglichkeit, die Wand bis auf einen Meter Höhe mit Latexfarbe zu streichen oder eine Dampfdichte Tapete anzubringen? Das Beste wäre wohl alles neu zu verputzen. Was vom Aufwand her natürlich enorm wäre. Ich habe die Raumtemperatur erstmal auf 20 Grad angehoben, was ich allerdings beim Schlafen als unangenehm empfand.


    Danke schonmal und Gruß
    M.Ellenberg
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  2. Gipsputz zieht Feuchtigkeit

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  3. #2

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    Zitat Zitat von ellenberg Beitrag anzeigen
    ich habe letztes Jahr ein 1936 erbautes Backsteinhaus saniert. [...] Luftfeuchtigkeit um die 70%. [...] Mir ist nun aufgefallen, dass an dieser Wand nasse Flecken sind.
    Versuchs mal mit richtigen Lüften.
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  4. #3

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    70% rel. LF ist heftig, aber ob Lüften ein solches Problem an einer "Innenwand" beheben kann ....


    Abgesehen davon ist Latex, Tapeten etc. Blödsinn.

    Erst mal genau nach der Ursache forschen.
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  5. #4
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    Ich lüfte morgens und abends. Im Wohnzimmer habe ich zwischen 50% und 55%. Das Ankleidezimmer ist auch ein relativ kleiner Raum, mit vielen Regalen. Mit Zirkulation ist da nicht viel. So richtig fällt mir zur Ursachenforschung nichts ein. Den Fussboden habe ich mit Schweißbahnen abgedichtet und direkt an die neue Horizontalsperre angeschlossen. In dem Bereich ist auch alles trocken. Bei 18,5 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 70 % liegt der Taupunkt bei 12,5 Grad. Da sollte eigentlich doch nichts passieren oder? Also läufts doch auf neu verputzen hinaus?
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  6. #5
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    Meine Frage ist, kann das sein, dass bei einer Luftfeuchtigkeit von ca 75 - 80%, die ich auf der Wandoberfläche bei 17 Grad annehme, schon sichtbare Feuchtigkeit entsteht?
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  7. #6

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    ja, kann.

    Nochmal: Richtig lüften. Morgens und abends, so wie bisher UND Jedesmal wenn irgendwo die Luftfeuchte über 55-60% geht zusätzlich - konsequent. DANN lüftest Du richtig und bedarfsgerercht.

    btw: Lecke Rohre in der Wand sind auszuschließen?
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Themenstarter

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    Ok, dann werde ich das so probieren und erstmal beobachten. Ein Leck kann ich ziemlich ausschließen. Das einzige Wassser welches dort in der Nähe ist, ist die Fußbodenheizung. Der Druck ist aber konstant, also gehe ich davon aus, hier ist alles in Ordnung. Weitere Wasserleitungen sind nicht in der Nähe und darüber befindet sich direkt der Dachboden.

    Dann danke ich erstmal.
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  10. #8

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    Kauf oder leihe Dir doch einmal einen elektrischen Luftentfeuchter mit Hygrostat. Den lässt Du Tagsüber laufen und beobachtest einmal die Wand. Wenn es weg geht, dann ist es mangelhaftes Lüften. Und 70% Feuchte Tagsüber ist zu viel! Du musst auf unter 60 kommen.
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