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  1. #1

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    dampfsperre bei Kehlbalkendach

    Hallo,

    ich habe ein paar Fragen zu einem freitragenden Kelhbalkendach mit 25° Neigung. (siehe Foto: Istzustand nach Entfernung der Holzverkleidung).

    Die alte Dämmung soll im Rahmen der geplanten Dachsanierung entfernt werden und durch eine neue Zwischensparrendämmung ersetzt werden (so die grobe Planung).


    Nun gibt es ja 2 Möglichkeiten für die Führung der Dampfbremse:

    a) Folie sowie jetzt, allerdings entspr. um die Kelhbalken verklebt. Istzustand ist nur lose rumgelegt. Allerdings stelle ich es mir recht schwierig vor, diese Stellen wirklich luftdicht zu verkleben. Das alte Holz ist sehr rau.

    b) die Folie wird untern den Kehlbalken lang geführt (Empfehlung SV). Wie wird dann die Dämmung verlegt?
    Problem hierbei die niedrige lichte Höhe der Kelhbalken von 2 m. Mit Unterkonstruktion komme ich dann nur noch auf 190-195 cm.
    Hinzu kommt, dass die Kehlbalken an den Giebelseiten noch niedrieger sind (ca. 190 cm lichte Höhe). Vermutlich aus statischen Gründen wegen der Wechsel um die Kamine.
    Außerdem hätte man hier einen Versatz bei der Folie.
    Gerade da soll aber die neue Treppe hin (geht nur da), was aber von der erforderlichen Kopfhöhe möglicherweise zu knapp ist. Bisher ist der Zugang über eine feste Raumspartreppe, die im Flur im OG ziemlich im Weg steht. (siehe Foto)
    Eine Bodentreppe zum Wegklappen kommt nicht in Frage.

    Ein Nachbar von uns mit dem baugleichen Haus, hat beim Dachausbau die Dachstatik verändert, so dass die Kehlbalken entfernt werden konnten.
    Dabei wurde eine neue Firstpfette mit Abfangung sowie freitragende Abseitenwände unter den vorhandenen Sparren eingebaut.
    Vorteil hierbei der Gewinn an Kopfhöhe. Aber dafür auch mehr Kosten und Aufwand.

    Wobei ich noch nicht weiß, in welchem Zustand sich die Sparren befinden. Durch die nicht luftdichte Konstruktion der über 30 Jahre alten Dämmung sind schon deutliche Schäden durch Kondesnwasser an den Balken erkennbar, z.T. sogar Schimmel.

    Der SV hat uns deshalb empfohlen, die Holzstützen der alten Abseitenwand erstmal stehen zu lassen bis das Dach neu gemacht wird!


    Was meint ihr dazu?

    Oder gibt es noch Alternativen?

    Und macht es vielleicht doch Sinn einen Architekten für Planung und Bauleitung zu beauftragen?

    Letztendlich stellt sich für meinen Mann und mich auch die Frage nach dem Kostenrahmen.

    Gruß
    Wasserfrau

    kehlbalken1.JPGdachboden1.JPGrstreppe1.JPG
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  2. dampfsperre bei Kehlbalkendach

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Hallo,

    hat den keiner eine Idee zu dem Problem. Im Internet u. hier habe ich auch nichts passendes gefunden.
    Unsere Konstruktion ist absolut nicht luftdicht.
    Zusätzlich Schwierigkeit besteht darin, dass es sich um 2 dünnere Holzbalken handelt, die jeweils seitlich am Sparren befestigt sind. D.h. der Sparren liegt dazwischen. Und die Kelhbalken liegen dann auch noch nicht mal richtig am Sparren an, so dass da ein Spalt zwischen ist.

    Frage hierzu: könnte man diese Konstruktion nicht nur durch einen Kehlbalken ersetzen, der dann seitlich durch entspr. Laschen befestigt ist?
    Wäre es dann nicht etwas leichter mit der Dampfbremse?

    Würde mich über baldige Antwort freuen.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    klingt alles nach ratespiel.
    von einem holzbauerfahrenen twp das dach nachrechnen
    und ggfs. hinrechnen lassen (was zu optimierter anordnung
    der kehldingsbums führen kann - u.u. mit zugehörigen
    kompensationsmassnahmen) - dann weisst du, was sache
    ist - und dann sollte auch ein vernünftiger weg für die
    luftdichte ebene begangen werden können.
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