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  1. #1

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    Abnahme der Elektroinstallation nötig

    Hallo zusammen,

    ich habe mich im Netz bereits eine Weile damit beschäfftigt, aber keine klare Aussage dazu gefunden. Ich habe letzte Jahr ein altes Einfamilienhaus saniert, inkl. der Elektroinstallation.

    Die Kabel Dosen habe ich selber verlegt, bzw. gesetzt. Alle Anschlußarbeiten, Am Hausanschluß, Verteilerkasten und Steckdosen,Schalter etc. habe ich von eine Elektromeisterfirma machen lassen. Jedoch habe ich nie ein Schriftstück erhalten. Meine Frage also: Reicht die fachgerechte Umsetzung, oder benötige ich noch ein Abnahmeprotokoll?

    Bei meinem Netzbetreiber habe ich auch schon diverse PDF-Dokumte gewälzt, aber keine eindeutige Antwort gefunden.

    Danke schonmal.
    Gruß M. Ellenberg
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  2. Abnahme der Elektroinstallation nötig

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  3. #2

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    Keine Ahnung wie das bei Euch gemacht wird, aber wenn bei uns (EnBW Bereich) am HAK gearbeitet wird, dann erfolgt danach eine Inbetriebsetzungsanzeige an den VNB, wobei es dann um eine Wiederinbetriebsetzung, Veränderung am Hausanschluss oder was auch immer gehen kann, und die ist auch vom Anschlussnehmer zu unterschreiben.

    Da findet sich dann beispielsweise folgender Text:

    Die aufgeführte(n) Installationsanlage(n) ist/sind unter Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften und behördlichen Verfügungen sowie nach den anerkannten Regeln der Technik, insbesondere nach den DIN VDE Normen, den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) und den sonstigen besonderen Vorschriften der EnBW Regional AG von mir/uns errichtet und fertiggestellt worden. Die Ergebnisse der Prüfung werden dokumentiert. Die Anlage kann gemäß NAV und TAB in Betrieb gesetzt werden. Soweit erforderlich, wird die Inbetriebsetzung im Namen des Anschlussnehmers / -nutzers beantragt.
    Es gibt also eine Prüfpflicht, auch eine Pflicht die Ergebnisse zu protokollieren, aber mir wäre jetzt keine Pflicht zur Übergabe des Protokolls bekannt. Bei den Elis ist diese Unsitte weit verbreitet, frei nach dem Motto "wir haben doch mit der Inbetriebsetzunganzeige schon bestätigt....."
    In meinen Augen gehört das Protokoll dazu, ist auch kein Aufwand das bisschen Papier ein zweites Mal zu drucken (vorausgesetzt man hat wirklich gemessen und protokolliert). Ein Anrecht auf ein Protokoll dürfte aber schwer durchzusetzen sein. Sicherheitshalber sollte man das bei der Auftragserteilung mit vereinbaren.
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  4. #3

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    Wurde bei dir der Zähler gewechselt z.b. von Wechsel auf dreh? Wenn ja dann ist die abnahme indirekt erfolgt, da den Zahlerwechsel der elli beim Netzbetreiber beantragen muss und so auch die Korrektheit der Elektroinstallation. So die aussage meines Netzbetreiber s
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  5. #4

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    Zitat Zitat von BenLuc Beitrag anzeigen
    Wurde bei dir der Zähler gewechselt z.b. von Wechsel auf dreh? Wenn ja dann ist die abnahme indirekt erfolgt, da den Zahlerwechsel der elli beim Netzbetreiber beantragen muss und so auch die Korrektheit der Elektroinstallation. So die aussage meines Netzbetreiber s
    Das hatte ich oben mit Inbetriebsetzungsanzeige gemeint. Gilt nicht nur bei Zählerwechsel, sondern auch bei Arbeiten am HAK oder wenn am Zählerschrank Plomben entfernt werden müssen.
    Obwohl es ja Elis geben soll, die entfernen die Plomben und kümmern sich nicht mehr darum. Verantwortlich ist ja sowieso der Betreiber der Anlage.

    Früher war am nächsten Tag ein Mitarbeiter des VNB da und hat neue Plomben gesetzt, oder der Eli hatte eine Zange. Heute kommt mit viel Glück irgendwann ein Sub vom Sub vom Sub, der aber gar keinen Bock hat, weil er pro Plombe gerade mal 1,- € kriegt. Nachbarstädtchen, da sind mehr als die Hälfte aller Anlagen nicht mehr verplombt.
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  6. #5

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    Ok bei mir war es ganz kurios. Erst kam ein SUb vom Netzbetreiber der Wechsel auf dreh vornehmen wollte dann aber festgestellt hat das 2 Sicherungen im hak fehlen:what:
    Das dürfte der sub nicht Wechsel also kam der Netzbetreiber verblombt hat den hak keiner :banghead:
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  7. #6
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    Es wurde zwar ab dem Hausanschlußkasten alles neu gemacht, also der auch der Zähler umgesetzt. aber der Zähler an sich ist noch der Selbe. Nach den Plomben muß ich mal schauen. Vom Netzbetreiber war auf jedenfall keiner da.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zähler wurde versetzt? Wieder plombiert? Von wem? Gabs für den neuen Schrank eine Inbetriebsetzungsanzeige beim EVU? Denn mit dieser wird bestätigt das die Anlage in Ordnung ist( von EVU Seite)
    Ein prüfprotokol der Anlage brauchst du, damit dir bestätigt wird das alles in Ordnung ist. Dieses sollte dir der prüfende/unterschreibende Eli aushändigen.
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  9. #8
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  10. #9
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    Habe gerade ein Bild während der Bauphase gefunden, bin aktuell nicht zu hause und kann nicht nachsehen. Also verplompt scheint er zu sein. Der einzige der da dran war und was gemacht hat, war der Elektriker. Also muss der das gemacht haben.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Am besten ist es glaube ich, wenn ich den Elektriker mal anrufe und frage, ob das so alles seine Richtigkeit hat und ob ich noch ein Prüfprotokoll bekommen kann.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von ellenberg Beitrag anzeigen
    Am besten ist es glaube ich, wenn ich den Elektriker mal anrufe und frage, ob das so alles seine Richtigkeit hat und ob ich noch ein Prüfprotokoll bekommen kann.
    Jepp. Der Zähler selbst scheint verplombt, bei der Abdeckung darunter bin ich mir nicht so sicher.
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  14. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von ellenberg Beitrag anzeigen
    . Also verplompt scheint er zu sein.
    Nein!

    verplombt vom EVU wird die Anschlussabdeckung. die obere Plombe müsste vom Eichamt sein.

    Grüsse
    Jonny
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