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  1. #1

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    Grenzbebauung - Fenster

    Hallo,
    ich habe schon die Suche bemüht, aber nicht so wirklich was gefunden. Daher Sorry, falls die Frage schon beantwortet wurde, oder sie im falschen Forenteil eingestellt wurde.

    Ich übernehme demnächst ein altes Haus meiner Oma in Franken. Es ist typische Grenzbebauung (links Haus der Nachbarin, dann unser Hof, dann unser Haus, dann der Hof des Nachbarn, das Haus des Nachbarn usw).
    Wir haben zwei Fenster zum Hof vom Nachbarn, einmal im Bad und einmal in der Küche, welche auch schon mindestens seit 70 Jahren existieren, vor 20 Jahren wurden diese nur mal modernisiert.
    Wir würden diese jetzt gerne halbieren/Bad, bzw. verkleinern/Küche und direkt "blinde" Fenster einbauen lassen zur Wahrung der Privatsphäre beider Seiten.

    Jetzt kam die Aussage aus der Familie, dass das nicht möglich wäre, weil wir dadurch den Bestandsschutz verlieren würden und der Nachbar verlangen könnte, dass wir das Fenster zumauern. Mit dem Nachbarn haben wir ein recht gutes Verhältnis.

    Stimmt das denn, dass wir zwar die Fenster erneuern dürfen, aber diese nicht in der Größe verändern?

    Danke schonmal für Input!
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  2. Grenzbebauung - Fenster

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  3. #2

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    Grenzbebauung Fenster:
    -nun würde ich gern wissen ob dieses Gebäude im Denkmalschutz oder in einem Ensembleschutz sich befindet.
    wenn beides nicht zu trifft spricht nichts gegen eine Verkleinerung der Fenster.
    Mein Vorschlag wäre Fenstereinsatz mit sandgestrahlter Oberfläche zu verwenden und die Größe dieser Fenster beibehalten.
    Außerdem kann ein Nachbar nicht verlangen damit irgendwelche Fenster zugemauert werden.
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  4. #3

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    Frag doch einfach beim vor Ort zuständigen Stadtbaumeister nach. Der muss das wissen.

    LG - Gisela
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  5. #4

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    Baupraktiker, Du bist noch nicht mal einen Tag im Forum, hast aber schon mehr Mist geschrieben als andere in einem ganzen Jahr!
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  6. #5

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    1) Ic h weiß nicht, was blinde Fenster sein sollen?

    2) Baupraktiker erzählt Blödsinn. Genau das, was die Verwandten sagen, kann eintreten.
    Wenn denn die Fenster Anno 18dickemilch so genehmigt waren, dann haben sie "Bestandsschutz".
    Verändere ich aber die Öffnung wesentlich, ist ohne eine dingliche Sicherung der Fenster in Form von Baulast, Recht im Grundbuch o.ä. die heute gültige Bauordnung einzuhalten.
    Und sagt zu Fenstern in Wänden auf der Grenze NO!
    Spitz gesehen kann schon der Austausch der eigentlich Fenster reichen, um zumindest Brandschutzfenster zu verlangen.

    Wenn die Fenster mal angefasst wurden, kann der Nachbar auch das komplette Zumauern verlangen!
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  7. #6

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    @ Ralf Dühlmeyer

    na du bist ein Scherzkecks ! Drück mal dein nase in die LB NRW da kannst dann was lernen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Thomas Traut Beitrag anzeigen
    Baupraktiker, Du bist noch nicht mal einen Tag im Forum, hast aber schon mehr Mist geschrieben als andere in einem ganzen Jahr!
    und das will was heißen.
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  9. #8

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    Na, da melde sich die Richtigen, vorallem wenn dann ein bauliche Prüfungen an Planung usw anstehen.

    Was ich so alles mitbekomme mit welchen Normen so mancher Dipl-.... irgendwas wie bearbeitet, da stellen sich mir oft die Haare zu Berge, vorallem wenn sie ihre, aus den Fingernägeln gezogenen Nachweise darbringen.

    Ich muß ja nicht alles verraten.
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  10. #9

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    Man könnte die Fenster doch in der Größe (Loch in wand) belassen und durch eine entsprechende Unterteilung innerhalb des Fensters (satiniert / klar) Privatsphäre schaffen..
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  11. #10

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    Na, da melde sich die Richtigen, vorallem wenn dann ein bauliche Prüfungen an Planung usw anstehen.

    Was ich so alles mitbekomme mit welchen Normen so mancher Dipl-.... irgendwas wie bearbeitet, da stellen sich mir oft die Haare zu Berge, vorallem wenn sie ihre, aus den Fingernägeln gezogenen Nachweise darbringen.

    Ich muß ja nicht alles verraten.
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  12. #11

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    Sag mal BauPraktiker, warum stänkerst Du denn andauernd hier rein?

    Du könntest, wenn Du das alles SO richtig weißt, ja auch entsprechend aus den Vorschriften/Richtlinien zitieren und diese Benennen.
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  13. #12

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    Nu iss ja guuuut. Aufhören zu kappeln!

    Grundsätzlich sind solche Fenster auf Grenze nat. bestandsgeschützt aber eben auch nicht unbedingt frei von Problemen. Ein Bad, in welchem nackeliug herumhüpft sollte natürlich von Nachbars Frühstücksterrasse einen gewissen Sichtschutz haben. kann man diesen nicht durch üppigen Pflanzenwuchs auf dem eigenen Grundstück herstellen, sind andere Maßnahmen von Nöten.

    Im Zweifelsfall würde ich dies mit dem örtlichen Bauamt abklären.
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  14. #13
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    Danke schon mal für die vielen Antworten.

    @Baupraktiker: Denkmalschutz besteht nicht, was bedeutet Ensembleschutz?
    LB NRW zählt hier nicht, das Haus steht wie erwähnt in Bayern - Franken.

    @Wachtlerhof: Stadtbaumeister, geht das auch telefonisch oder online, da muss ich mich mal informieren. Das Haus ist 300km weit weg und ich habe ein kleines Kind, durch das ich in meiner Mobilität ("mal eben schnell runterfahren") eingeschränkt bin.

    @ Ralf Dühlmeyer: Mit blind meinte ich Milchglas oder ähnliches. So dass eben Licht durchkkommt, aber man trotzdem nicht durchschauen kann.
    Und 2. hört sich ja gar nicht gut an...

    @ Thomas B.: Im BAd würde das sogar gehen, da hau ich dann eben eine Folie drauf. Obwohl niemand so ein riesiges Fenster im Bad braucht und uns dadurch Stellfläche geraubt wird.
    In der Küche beginnt das Fenster jedoch in einer sehr niedrigen Höhe und darunter muss die Arbeitsplatte der Küche. Kurz gesagt: Wir sind groß und die Arbeitsplatte wäre dann seeehr niedrig... Deshalb möchte ich das Fenster ein stück verkleinern.

    Herrje.. ich hätte nicht gedacht, dass diese 2 Fenster mehr Sorgen machen als die Neuinstallation einer kompletten Heizungsanlage.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von BauPraktiker Beitrag anzeigen
    @ Ralf Dühlmeyer

    na du bist ein Scherzkecks ! Drück mal dein nase in die LB NRW da kannst dann was lernen.
    Und dann, Du Grootschnut?

    Zitat Zitat von §6
    (15) Bei Gebäuden, die ohne Einhaltung von Abstandflächen oder mit geringeren Tiefen der Abstandflächen als nach den Absätzen 5 und 6 bestehen, sind zulässig

    1. Änderungen innerhalb des Gebäudes,

    2. Nutzungsänderungen, wenn der Abstand des Gebäudes zu den Nachbargrenzen mindestens 2,50 m beträgt,

    3. Änderungen, wenn der Abstand des Gebäudes zu den Nachbargrenzen mindestens 2,50 m beträgt, ohne Veränderung von Länge und Höhe der diesen Nachbargrenzen zugekehrten Wände und Dachflächen und ohne Einrichtung neuer Öffnungen oder Vergrößerung bestehender Öffnungen in diesen Wänden und Dachflächen.

    Darüber hinaus gehende Änderungen und Nutzungsänderungen können unter Würdigung nachbarlicher Belange und der Belange des Brandschutzes gestattet werden. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Gebäude nach Absatz 11.

    (16) In überwiegend bebauten Gebieten können geringere Tiefen der Abstandflächen gestattet oder verlangt werden, wenn die Gestaltung des Straßenbildes oder besondere städtebauliche Verhältnisse dies auch unter Würdigung nachbarlicher Belange rechtfertigen.
    Zitat Zitat von § 31
    (1) Gebäudeabschlusswände sind herzustellen

    1. bei aneinandergereihten Gebäuden auf demselben Grundstück sowie bei Gebäuden, die weniger als 2,50 m von der Nachbargrenze entfernt errichtet werden, es sei denn, dass ein Abstand von mindestens 5 m zu bestehenden oder nach den baurechtlichen Vorschriften zulässigen Gebäuden öffentlich - rechtlich gesichert ist,

    2. bei Wohngebäuden und angebauten landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden auf demselben Grundstück, wenn der umbaute Raum des Betriebsgebäudes größer als 2000 m³ ist.

    (2) Anstelle einzelner Gebäudeabschlusswände ist eine gemeinsame Gebäudeabschlusswand zulässig.

    (3) Absatz 1 gilt nicht für seitliche Wände von Vorbauten wie Erker, die nicht mehr als 1,5 m vor der Flucht der vorderen oder hinteren Außenwand des Nachbargebäudes vortreten, wenn sie von dem Nachbargebäude oder der Nachbargrenze einen Abstand einhalten, der ihrer eigenen Ausladung entspricht, mindestens jedoch 1 m beträgt.

    (4) Öffnungen in Gebäudeabschlusswänden sind unzulässig.

    (5) Bei aneinandergereihten Gebäuden sind abweichend von den Werten der Zeile 5 Spalte 2 der Tabelle in § 29 Gebäudeabschlusswände zulässig, die von innen nach außen der Feuerwiderstandsklasse F 30 und von außen nach innen der Feuerwiderstandsklasse F 90 entsprechen und die außen jeweils eine ausreichend widerstandsfähige Schicht aus nichtbrennbaren Baustoffen haben. Dies gilt nicht für gemeinsame Gebäudeabschlusswände nach Absatz 2.
    So - und jetzt sag ganz lieb:

    Entschuldigung, lieber Herr Architekt.
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  17. #15

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