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  1. #1

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    Haussteuerung - Sinnfrage (Heizung)

    Ich frag mich welchen Sinn der Hype um intelligente Haussteuerung insbesondere bei der Heizung in Neubauten hat.

    Es wird gesagt der Vorteil des intelligenten Termostats: per App verbunden weiss wann ich das Haus verlasse (Heizung aus) und wann ich auf dem Weg zurück bin (Heizung an). Invest xxx€ je Termostat

    EFH Neubau mit Fussbodenheizung:
    1. Familienmitglieder, vielleicht sogar fast durchgehend bewohnt
    2. Fussbodenheizung schaltet man nicht so für 2 Stunden aus. Auch nicht für 8 Stunden und dann 1 Stunde an bevor man zurück ist.
    3. Was kostet das Heizen schon? Bei Gaskosten 800€ im Jahr und der grösste Anteil Warmwasser. (Antwort würde mich mal interessieren)

    Diese Dinger sind erfunden von (und für) Singles, die hipp in günstigen Altbauten mit Einfachverglasung wohnen?
    (und keine Fussbodenheizung haben)

    Mal ernst... kann ich 50€ im Jahr sparen bei Investion von 16 mal xxx€ ?
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  2. Haussteuerung - Sinnfrage (Heizung)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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  4. #3

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    Diese hippen Apps bringen schon einiges und ich würde sofort einsteigen, wenn ich über das entsprechende Marketing und Vertrieb verfügte.

    Auf der Käuferseite hingegen bringt es im Neubau mit FBH nichts.

    Vom Funktionsprinzip her betreibe ich eine fernsteuerbare Heizung seit über zwei Jahren. Für jeden Raum kann ich für jeden Wochentag und für jede Uhrzeit eine Raumtemperatur vorgeben. Praktische Versuche haben ergeben, dass es im Neubau absoluter Quatsch ist und die minimalen Einsparmöglichkeiten den Aufwand nicht lohnen. So lange sich die Gaskosten nicht verzehnfachen, werde ich weiter 24 Stunden alle Räume komplett durchheizen. Bei einer korrekt eingestellten Heizungsanlage kann das Prinzip nicht funktionieren, weil die Vorlauftemperaturen so eingestellt sind, dass ein schnelles Aufheizen innerhalb weniger Minuten unmöglich ist. Wie schon geschrieben: Für den hippen Single in seiner Altbauwohnung mit riesigen Guss-Heizkörpern und einer VL-Temperatur von 90 °C und jährlichen Heizkosten von 2000 Euro mag sich tatsächlich ein Einsparpotential ergeben.

    Für unser über 50 Jahre altes Vereinsheim verwenden wir Fernsteuerung für die Heizungsanlage, die auch sehr effektiv funktioniert. Aber das sind komplett andere Voraussetzungen als in einem modernen Neubau.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Der Knackpunkt liegt in der fehlenden Einbindung der Kesselanlage ....

    Ausserdem muss die Anlage auf die stark variablen Durchflusse ausgelegt werden.
    Das geht mit der *normalen* Auslegung die die starkt erweiterten Öffnungsgrade der elektonischen Stellantriebe nicht berücksichtigt meistens daneben.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    Themenstarter

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    Dachte ich mir doch. Im Neubau EFH (oder MFH) sinnlos.
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