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  1. #1

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    Fußbodenaufbau im Holzrahmen-Neubau

    Ich habe heute unser Estrich-Angebot bekommen und die gleiche Frage. Wir haben ein Holzrahmenhaus mit Wand-U-Werten von 0,165 auf einem 36,5er Ziegelkeller. Heizung: LW-WP mit FBH komplett.

    Uns wurden folgende Bodenaufbauten angeboten:

    1. Einliegerwohnung im Keller:
    3 cm WLG 040 Polystyrol
    3 cm Systemdämmung (Noppenplatten) WLG 045
    6cm Anhydritestrich

    2. Keller (Vorratsraum):
    7 cm WLG 040 Polystyrol
    5cm Zementestrich

    3. Garage im Keller, unter dem Wohnzimmer, neben der ELW:
    13 - 6 cm dicker Zementestrich mit Gefälle

    4. EG und DG:
    6 cm WLG 040 Polystyrol
    3 cm Systemdämmung (Noppenplatten) WLG 045
    6 cm Anhydritestrich


    Was haltet Ihr davon? Ist das zeitgemäß oder zu wenig Dämmung? Kommt mir auf den ersten Blick etwas schwach vor...!

    Würde mich über Eure Meinungen freuen!

    Gruß,
    Patrick
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  2. Fußbodenaufbau im Holzrahmen-Neubau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von bauhexe
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    Normalerweise sollte dein EnEV Nachweis die erforderliche Dämmung in Dicke und Qualität beinhalten. > siehe Nachweis! ABER aus dem Bauch : ich habe noch keinen Nachweis mit so wenig Dämmung in wlg 040 hingebracht
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  4. #3
    Avatar von Berni
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    Tach Ilfer,

    Deine Dämmung in der Einliegerwohnung kommt mir auch sehr dürftig vor.
    Ebenfalls die Dämmung fürs EG. über der Garage. Oder ist die beheizt?
    Da solltest Du noch mal in deine Wärme-Berechnungen schaun.

    Die Estrichstärke auf FbHz. ist bei CAF in Ordnung. Bei konventionellen CA auch 5mm zu gering.

    Was ist in Deiner Garage geplant? Estrich auf Trennschicht oder Verbundestrich?
    Gefälle muß schon in der Sohle vorhanden sein.

    Gruß Berni
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hi Berni,

    Die ELW ist zwar nicht ständig bewohnt, aber so ist sie mir auch zu dürftig gedämmt. Werden wir ändern. 4 cm PU mit WLG 025 schwebt mir vor. Oder ist der massiv teurer? Viel höher möchte ich unten nicht kommen mit dem Boden.

    Die Garage ist natürlich nicht beheizt. In der Betonierten Bodenplatte ist kein Gefälle drin, wir möchten aber eins in den Estrich, da die Straße ein kleines Stück höher liegt und wir trotz Rinne vor der Garage um Wassereinbruch bangen. Vorgesehen ist eine PE-Flachfolie 0,2mm als Trenn und Gleitlage. Der Zementestrich hat ein Gefälle von 13 bis 6 cm.

    Derzeit ist ja für EG und DG der gleiche Aufbau im Angebot. Halte ich für ziemlich schwachsinnig. Welchen Aufbau sollten wir denn im DG nehmen? Wir haben eine Holzbalkendecke, die zwischen den Balken mit Rockwool gedämmt wird. Dann brauchen wir doch auf die Verlegeplatten keine 6cm Styropor und 3cm Systemplatte mehr, oder? Eigentlich müssten doch die Systemplatten reichen, sind ja eh nur Wohnräume drunter?

    Statt der 6cm WLG 040 Polystyrol im EG (Garage darunter unbeheizt!) würde ich eher zu 6cm WLG 025er PU tendieren. Oder wäre das übertrieben, wenn die Wände "nur" U=0,165 und die Fenster 1,11 haben?

    Was ist eigentlich CAF und CA??

    Gruß,
    Patrick
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  6. #5
    Avatar von Berni
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    Im OG. mit der Holzbalkendecke ist mir eingefallen, da war der Beitrag schon weg.
    Wenn Du Wert auf Trittschall legst, würde ich die Decke noch mit Splitt 5-8mm beschweren in 4cm Stärke beschweren. Masse schluckt Schall. Auch und besonders Luftschall. Eine Wärmedämmung ist da überflüssig.

    Im EG. über Garage würde ich auch die PU-Dämmung 025 einbauen. Hier ist der Wärmeverlust wesentlich größer als in der Einliegerwohnung im Keller, wo es denn eventuell mit einer EPS-DEO-035 ausreicht. Schau hier aber noch in den Nachweis.
    In der Garage mit dem Estrich auf Trennschicht, würde ich Dir so nicht einbauen.
    Wir bauen immer unter dem Sektionaltor einen verzinkten Stahlwinkel ein, die Schwelle der Garage wird als Verbundestrich ausgeführt, der Winkel unterhalb mit Silikon zum Beton hin abgedichtet. Am Winkel wird eine Kante in der Schwelle von 15mm gelassen, damit kein Wasser in die Garage kann. Innen dann mit dem fertigen Belag OK.-Winkel.
    Dann kann in der Garage der estrich in einer Stärke durchgezogen werden. Du hast auf diese Weise kein Wasser in der Garage. Ein Estrich auf Trennschicht mit diesen Dickenunterschieden ist viel zu anfällig für Risse durch seine unterschiedliche Austrocknung. Da hätte vorher der Beton schon mit Gefälle eingebaut werden müssen.

    Gruß Berni
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  7. #6
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    Gute Idee mit dem Splitt. Ähnliches haben wir auch schon mal von denen gehört. Also sollen wir die Rockwool zwischen den Balken ganz weglassen? Haut dann nicht die Wärme nach oben ab?

    Das mit der Kante in der Schwelle hab ich nicht verstanden, sorry. Kannst du mir das näher erklären?
    Aber einen verzinkten Stahlwinkel haben wir schon im Angebot drin, wurde uns auch für sinnvoll empfohlen.

    Vielen Dank übrigens schonmal!!

    Gruß, Patrick
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  8. #7
    Avatar von Berni
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    Ach so,
    CAF = Calciumsulfat-Fließestrisch
    CA = Calciumsulfat-Estrich
    Beides Anhydrit. Der eine fließfähig, der andere konventionell, wird wie Zementestrich eingebaut.

    Wände "nur" U=0,165 und die Fenster 1,11 haben
    Mit diesen Werten kann man allein so nichts anfangen. Da fehlt noch einiges.
    Da bin ich auch zu blöd für. Statiker und Planer haben da den größeren Kopf.

    Wir Estrichleger können nur unser kleines Bauteil ausrechnen.

    Gruß Berni
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  9. #8
    Avatar von Berni
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    Susanne kann so schön zeichnen und Bilder hochladen. Vieleicht tut Sie uns den Gefallen.
    Wenn nicht, erklär ich das Morgen nochmal.
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  10. #9

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    Ähem....

    Zitat Zitat von Berni
    ......Du hast auf diese Weise kein Wasser in der Garage..............
    ...und wohin geht das Wasser eines zur Zeit mit schneebeladenen Auto in dem gefällelosen Garagenbodenaufbaus?

    Silikon am Boden am Winkel aussen? Bauchschmerz

    @ilfer: Decke der Stahlbetondecke in der Garage von unten dämmen wäre auch möglich, kannst Dir dann die teurere Dämmung im EG in diesem Bereich eventuell sparen. Solltest Du aber mit dem Aufsteller des Wärmeschutznachweises durchsprechen.
    Wo ist in Deinem Fußbodenaufbau in der Einliegerwohnung eigentlich die Absperrung nach DIN 18195 (Absperrung gegen Erdreich, Bitu-bahn auf Betonboden oder Katia?)
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  11. #10
    Avatar von Berni
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    Tach Harald,

    was passiert, wenn Ilfer sein Auto in die nicht beheizte Garage fährt, und der Schnee von den Radkästen macht sich bei ausreichendem Gefälle von 1,5% in flüssiger Form auf den Weg zur Gummilippe vom Sektionaltor?
    Ich denke dabei, wenn es eventuell auch ein paar Minusgrade haben könnte.

    Aber da hast Du natürlich recht. Ein Estrichleger sollte sich nicht in Planungsangelegenheiten einmischen. Er sollte immer nur bei Planungsfehlern oder nicht fachgerechter Ausführung durch die Rohbaufirma Bedenken anmelden.

    Gruß Berni
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  12. #11
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    @Berni:
    Dann kriegen wir den CAF, also fliessenden Anhydritestrich. Steht im Angebot.

    @Harald:
    Erstmal Grüße ins nahe "Ascheberch" :-))
    Die Bitumenbahn im Kellergeschoss ist natürlich auch im Angebot, ich hab die nur oben vergessen zu erwähnen! Die Estrichfirma, die uns das angeboten hat, müsstest du als Architekt aus der Gegend eigentlich kennen... machen auch Balkonabdichtungen und -aufbauten...! :-)
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  13. #12

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    Habe meine Garage beheizt -wegen darüber liegendem Wohnraum-.
    Estrich-Gefälle 1 %. Garagengröße 5,75 * 7,76 unter Wohnzimmer, zwei
    normale Schwingtore -verzinkt-.
    Mittlerweile Gefälle auf 2,5 % erhöht, Boden gefliest, unteren Rahmen des verzinkten Tores herausgetrennt und durch VA Stahl erneuert.
    Sockel rundum 30 cm hoch gefliest.
    Durch das stärkere Gefälle fließt das Wasser (Schneeschmelze) schneller ab.
    Die Garagenwände bleiben trocken und vor allen Dingen die Eckbereiche an den Einfahrttoren.
    Gruß
    Friedhofen
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  14. #13
    Avatar von susannede
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    Garage und Schnee...

    @ Berni

    ...danke für die Blümchen - muss erst mal lesen, was hier Sache ist, "male" dann vielleicht später.

    Grüße!

    Nachtrag...so bekomme ich die "Suppe" vor die Tür - Fett/Ölabscheider nötig?


    Andere Aufbaudetails später...frau malt ja nur nach Lust und Laune
    Geändert von susannede (09.02.2006 um 11:15 Uhr) Grund: Gedanken gemacht...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Berni
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    @ Harald

    http://www.bauexpertenforum.de/attac...tid=8164&stc=1

    Ich kann nicht so schön zeichnen wie Susanne oder Du.
    So machen wir das schon 20 Jahre, und hatten nie Ärger. Aber ich bin auch lernfähig und lasse mich gern von Dir belehren, was man da besser machen könnte. Nicht, daß Du noch noch ein Magengeschwür kriegst.

    Gruß Berni
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Berni
    @ Harald

    http://www.bauexpertenforum.de/attac...tid=8164&stc=1

    Ich kann nicht so schön zeichnen wie Susanne oder Du.
    So machen wir das schon 20 Jahre, und hatten nie Ärger. Aber ich bin auch lernfähig und lasse mich gern von Dir belehren, was man da besser machen könnte. Nicht, daß Du noch noch ein Magengeschwür kriegst.

    Gruß Berni

    Alternative 1: Bodenplattenabdichtung durchziehen bis Aussenkante Bodenplatte, Winkel aufdübeln, Winkel separat eindichten auf der Innenseite. Dadurch kann kein Wasser mehr unter dem Winkel durch eindringen unter den Estrich.

    Alternative 2(bei bituminösen Abdichtungen) : Winkel grundieren/reinigen und die Dübellöcher setzen, dann mit Adhaesivkleber aufkleben. Um die Dübellöcher einen Kreis Adhaesivkleber auftragen, dann kann da nichts mehr eindringen, da sich das Sauzeug fein verteilt.

    Ich habe so diese Schienen eingebaut und musste die nach ein paar Jahren ausbauen


    Das hält äusserst gut, das Sauzeug!!!
    Das ist eigendlich dafür da, die T-Stöße von Selbstklebenden Bitumenbahnen abzudichten und klebt wie Sau!!!




    Gruß Holger
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