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Sat Anlage nachträglich installieren

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  1. #1

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    Sat Anlage nachträglich installieren

    Hallo,

    ich habe zur Zeit ein Problem und ich weiß nicht wie ich hier weiter verfahren soll:

    Meine Altbau-Sanierung ist soweit abgeschlossen. Bis dato hatte ich vor den vorhandenen Kabelanschluss zu nutzen.
    Nachdem ich mich nun leider etwas zu spät wieder mit diesem Thema beschäftigt habe, sehe ich es nicht ein, einen solchen hohen monatlichen Betrag für Telefon/Internet/Fernsehen auszugeben.
    Auch ein Entertain Paket würde nicht in Frage kommen.

    Da bleibt nur noch eine Sat-Anlage. Dies ist natürlich sehr ärgerlich, da bereits alles frisch saniert wurde und das Kabel von der Sat-Anlage (ggf. Sparrenhalterung) in den Keller gelegt werden muss.

    Gibt es heutzutage vielleicht noch andere technische Alternativen, die mir in dieser Situation weiterhelfen würden?
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  2. Sat Anlage nachträglich installieren

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  3. #2

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    Ich weiß ja nicht was Ihr so im TV schaut.
    Aber viele Sender bieten ja ein Online Stream.

    Wir haben 1 Jahr lang TV nur über 2000er DSL geschaut. So ARD/ZDF/WDR hat Super geklappt.

    Dann haben wir unsere Sat Anlage in Betrieb genommen, und gucken auch nicht viel mehr.
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  4. #3
    SteveMartok
    Gast
    Nun ja, nur weil jemand wenig bis gar keinen Wert auf TV legt, zu empfehlen, keine Schüssel zu montieren, obwohl danach gefragt wird, finde ich irgendwie...naja. Ja, ich weiß, 99% diverser Foren-User schauen nur Arte, WDR und Phoenix....

    Was für ein Haus?
    Steckdose auf dem Dachboden vorhanden?
    Möglichkeiten, vom Dachboden in direkt darunter liegende Zimmer zu kommen?
    Möglichkeit, Leitungen außen entlang legen zu lassen bis in den Keller?
    Netzwerk vorhanden?
    Möglichkeit, Schüssel auf neben dem Haus vorhandenen Nebengebäuden zu installieren?

    Mir würde verschiedenes einfallen...
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  5. #4

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    kannst ja mit SAT-over-IP und Powerline versuchen. Mit etwas Glück läuft es ruckelfrei und Du brauchst keine Leitungen ziehen (außer die von Antenne zu Umsetzerbox + Strom dorthin). Schaff dir erstmal 2 gescheite Powerline Adapter und vermesse die geplanten Strecken - oder lass es jemand für dich tun.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von SteveMartok Beitrag anzeigen
    Nun ja, nur weil jemand wenig bis gar keinen Wert auf TV legt, zu empfehlen, keine Schüssel zu montieren, obwohl danach gefragt wird, finde ich irgendwie...naja. Ja, ich weiß, 99% diverser Foren-User schauen nur Arte, WDR und Phoenix....

    Was für ein Haus?
    Steckdose auf dem Dachboden vorhanden?
    Möglichkeiten, vom Dachboden in direkt darunter liegende Zimmer zu kommen?
    Möglichkeit, Leitungen außen entlang legen zu lassen bis in den Keller?
    Netzwerk vorhanden?
    Möglichkeit, Schüssel auf neben dem Haus vorhandenen Nebengebäuden zu installieren?

    Mir würde verschiedenes einfallen...

    Es handelt sich um ein Einfamilienhaus, indem der Spitzboden noch nicht ausgebaut ist.
    Ein Netzwerk ist bereits vorhanden. Die Sat-Schüssel würde ich gerne Richtung Süden (Garten) ausrichten.
    Ansonsten gäbe es noch die Möglichkeit, die Schüssel auf einem Anbau (Flachdach) anzubringen.

    Hier mal eine Zeichnung:

    Name:  Unbenannt.jpg
Hits: 670
Größe:  19.7 KB
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  7. #6
    SteveMartok
    Gast
    Hallo nochmal,

    dann wäre doch die einfachste Möglichkeit, die Schüssel auf den Anbau mit dem Flachdach zu montieren, wenn man mit der Schüsseloptik leben kann, man muss sie ja nicht direkt am Rand zum Garten positionieren.
    Die Leitungen haben nicht so lange Wege in den Keller und man kann sie dort wahrscheinlich noch relativ unauffällig verlegen. Ich empfehle ein Quad-LNB, deren vier Leitungen in den Keller an einen guten Multiswitch gehen.
    Die Frage ist ja noch, ist denn eine separate Verkabelung der Räume mit Koax-Kabel und Sat-Dosen vorhanden oder fehlt die auch? Weil, dann müsste man wirklich über eine Netzwerklösung nachdenken oder nachträglich Leitungen in die Zimmer legen, was auch wieder nicht ganz einfach wird.

    Die Schüssel auf das Satteldach setzen, dafür müsste man eine entsprechende Dachpfanne einbauen, auf Zugänglichkeit im Havariefall achten (Ausstiegsfenster o.ä.) und natürlich die Leitungen ziehen, was wohl nicht mehr ohne weiteres geht. Die Schüssel am Giebel drangepappt schließe ich jetzt mal aus.
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  8. #7
    SteveMartok
    Gast
    Sorry, Berichtigung: gemeint von mir war: ,,Ich empfehle ein Quattro-LNB" , kein Quad!!!

    Immer wieder, tsss, tss......
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  9. #8
    Gast340953
    Gast
    Habe ich bei mir auch so gemacht, Schüssel auf das Nachbargebäude (Garage) und 4 Kabel via spezieller Kabeldurchführungen durch das Kellerfenster rein ins Haus.

    Wenn Du die Schüssel dann noch nahe an das Haus stellst (alle Teile der Antenne weniger als 1 m Abstand von den Wänden/Ecken) dann brauchst Du sie auch nicht zu erden.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das hört sich zunächst sehr positiv an. Nur wie befestige ich die Schüssel auf dem Flachdach?
    Dieses besteht aus 25mm OSB-Platten + Abdichtung. Die Seitenwand des Haupthauses über dem Flachdach wurde mit einem WDVS (16cm) versehen.

    Muss ich für die Befestigung das Flachdach eröffnen?
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    . Die Sat-Schüssel würde ich gerne Richtung Süden (Garten) ausrichten.
    hat gewisse Vorteile!

    Leitungsführung,Befestigungsmöglichkeit, Potentialausgleich,.....
    darauf achten.

    Grüsse
    Jonny
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  13. #11

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    Die Antenne kann man auch an einem mit Betonplatten beschwerten Ständer montieren.

    Dann ist noch zu klären wo und wie man die Sternleitungen ins Haus und weiter in in die einzelnen Zimmer führt. Auch bei einem Kabelanschluss ist Sternverteilung Stand der Technik. Sollte aber noch ein Baumnetz in Reihenverteilung aufgebaut sein, muss man auf ein Unicable-System ausweichen

    Abhängig vom individuellen Bedarf an Single- und Twin-Receivern reicht für Unicable entweder ein nue Einkabel-LNB oder eine bedarfsgerechte Einkabelmatrix erforderlich. Ohne Kenntnis von Bedarf und Verteilnetz wird die Beratung zur Luftnummer.

    Antennen außerhalb der passiven Schutzzone der Fassade sind erdungspflichtig und die Leitungen müssen in den Potenzialausgleich einbezogen werden. Innerhalb der Schutzzone mit min. 2 m Abstand unterhalb der Dachkanten/Dachrinne und max. 1,5 m Wandabstand ist
    • bei Anschluss nur einer Wohneinheit
    • sofern die Summe der Ableitströme < 3,5 mA(eff) beträgt
    • zu einschlaggefährdeten metallischen Hausteilen (z. B. Verwahrung Garagendach) ausreichende Trennungsabstände eingehalten werden

    seit Inkrafttreten der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2011-06 auch der Potenzialausgleich ins freie Ermessen gestellt.
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    hat gewisse Vorteile!

    Leitungsführung,Befestigungsmöglichkeit, Potentialausgleich,.....
    darauf achten.

    Grüsse
    Jonny
    Auch in Lemgo!
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