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Zentralheizung und viele Fragen

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  1. #1

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    Lächeln Zentralheizung und viele Fragen

    Hallo, bin neu hier und wollte mich mal Vorstelle,
    Dominic 26 Jahre jung und komme aus dem Donnersbergkreis in Rheinlandpfalz

    zu meinem vorhaben Wohne bei meinen Großeltern mit im Haus ca 170m2 nebendran direct ne Scheune.
    Wir heizen das Haus mit ein paar Holzöfen keine Zentralheizung oder Heizkörper vorhanden
    Die Scheune soll nächstes Jahr zum Wohnhaus umgebaut werden 200-300m2 Wohnfläche dort soll Fußbodenheizung rein
    im Haus meiner Großeltern sollen Heizkörper rein.
    Würde gerne eine Pellet Zentralheizung installieren, Platz ist ausreichend vorhanden für die Pellets und auch für die Heizanlage, diese soll für Heizung und Warmwasser sein
    Aufs dach würde ich gerne Solar machen für die Heizungsunterstützung.
    So was haltet ihr davon? Ach so Gas oder so liegt bei uns nicht.
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  2. Zentralheizung und viele Fragen

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  3. #2

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    Pelletkessel wäre bei einem Mix von Heizkörpern und FBH eine sinnvolle Variante. Solar als Ergänzung ebenso, denn dann bleibt der Kessel im Sommer aus.
    Nachteil beim Pelletkessel, man muss sich regelmäßig darum kümmern, sprich Asche entsorgen und im Winter auch regelmäßig reinigen. Dafür kriegt man Pellets aktuell zu einem sehr guten Preis, so dass die Heizkosten überschaubar bleiben.

    Wie man so ein Konzept jetzt im Detail umsetzt, das nennt sich Planung. Heizlast, Nutzerverhalten, Kesselleistung, usw. usw. Da gibt es eine Menge zu beachten damit die Anlage später optimal funktioniert.
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  4. #3
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    Prima dann habe ich mich richtig informiert, asche entsorgen ist kein prob, das machen wir jetzt auch täglich bei mehren öfen, auf welche hersteller sollte ich zurück greifen? und wie schauts mit den Speichern für Wasser aus
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Domi1988 Beitrag anzeigen
    Prima dann habe ich mich richtig informiert, asche entsorgen ist kein prob, das machen wir jetzt auch täglich bei mehren öfen, auf welche hersteller sollte ich zurück greifen? und wie schauts mit den Speichern für Wasser aus
    Produktbesprechungen gibt es hier nicht.

    Du solltest das Produkt nehmen das nach Planung für Deinen Zweck am besten geeignet ist, und für das der Handwerker auch den Service leisten kann. Dann solltest Du Dir die Bedienung anschauen ob Du damit einfach klar kommst. Beim Speicher ist es ähnlich. Auch da ergeben sich Details erst nach der Planung.

    Falls bisher schon umfangreich mit Holz geheizt wurde, Holz evtl. auch kostengünstig zur Verfügung steht, könnte man auch überlegen, einen Holzkessel zusätzlich zum Pelleter zu installieren.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, das kann man mit den wenigen Infos nicht beurteilen.
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  6. #5
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    Wir haben eigenen wald, möchten aber vom Holz weg ist zu viel arbeit, und zu wenig zeit, ein Heizungsbauer war schonmal da, der meinte 1000l Speicher wäre ausreichend aber für so viel Fläche finde ich das ein bissel wenig
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Domi1988 Beitrag anzeigen
    Wir haben eigenen wald, möchten aber vom Holz weg ist zu viel arbeit, und zu wenig zeit, ein Heizungsbauer war schonmal da, der meinte 1000l Speicher wäre ausreichend aber für so viel Fläche finde ich das ein bissel wenig
    Was hat die Speichergröße mit der Fläche zu tun? Genau genommen nichts. Ich hatte nicht umsonst geschrieben, dass man das planen muss. Dafür bräuchte man aber verlässliche Zahlen, und nachdem der "neue Bau" noch nicht geplant ist, geschweige denn schon gebaut ist. lohnt es nicht über Details der Heizungsanlage zu spekulieren.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
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    Ach so ok, kenne mich da nicht aus, werde mal abwarten bis die Pläne vom Architekten da sind
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Domi1988 Beitrag anzeigen
    Ach so ok, kenne mich da nicht aus, werde mal abwarten bis die Pläne vom Architekten da sind
    Du brauchst dann vor allen Dingen die Heizlastermittlung. Die wird "standardmäßig" nicht gemacht, ist aber für die Dimensionierung des Wärmeerzeugers und der Heizflächen unerlässlich. Das wird auch gerne mit den EneV Berechnungen verwechselt. Die Heizlast wird aber nach EN12831 ermittelt.

    Dann muss man die Heizlast des Bestandsgebäudes abschätzen. Das ist auch nicht so einfach. Auch die WW Erzeugung spielt eine Rolle. Erst wenn man alle Grundlagen hat kann man den Wärmeerzeuger dimensionieren. Steht dessen Größe fest, dann geht´s an so Dinge wie Pufferspeicher (man prüft ob dieser überhaupt notwendig ist, wenn ja, welche Größe am sinnvollsten ist usw. usw.), WW Speicher, und natürlich Heizflächen.

    Wenn Dir Einer einfach so mit einem Kessel xyz kommt, dann kannst Du Dir sicher sein, dass derjenige nicht nachgedacht hat. Man könnte zwar im Vorfeld ganz grob abschätzen, aber mehr auch nicht. Das wäre wie wenn man sagen würde, das Auto spielt in der Kleinwagenklasse, Mittelklasse oder Oberklasse. Das sagt auch nichts darüber aus ob das Auto zu Dir passt.
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