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  1. #1

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    Außenwand (Bruchstein) an 2 Stellen Nass, was kann man tun bzw. großer Aufwand???

    Hallo,

    ich habe eine echt dringliche Frage bzw. eines Hauses was Anafang nächster Woche Zwangsversteigert wird.

    Es ist an 2 Seiten (siehe Fotos) unten Nass.

    Laut Gutachten bestehen die Kellerwände aus Mauerwerk, teilweise Bruchstein.

    So wie ich das als Leihe feststellen kann wird es sich um Bruchstein handeln.

    Auf den Fotos 1 - 3 ist die Seite links neber dem Haustür zu sehen, Foto 1 zeigt in dem Rot makiertem die Nasse Wand lt. meiner Messung Nass!

    Fotos 4 - 5 zeigen die Seite rechts neber der Haustür, dort auch Rot makiert sind die Nassen stellen, dort könnte ich ev. einen Rohrbruch vermuten?

    Auf beiden Seiten bröckelt der Putz runter, und es hat sich was an der Wand gebildet, zuerst habe ich schimmel vermutet, aber dank www. könnten es auch Ausblühungen von Salzen sein ? Mauersalpeter?


    Meine frage denkt ihr ich könnte die Wände von innnen trocken kriegen ohne sehr großen Aufwand bzw. Kosten, oder wäre das eine große Sanierung die ich von Außen machen müsste und die mit hohen Kosten verbunden ist?

    Das würde ja schließlich in mein Gebot miteinfließen

    Vielen Dank schon mal im voraus
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  2. Außenwand (Bruchstein) an 2 Stellen Nass, was kann man tun bzw. großer Aufwand???

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  3. #2

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    Was sagt DEIN Sachverstand (im Zweifel der bezahlte) dazu? Wer hat das Gutachten erstellt? Woher nimmst Du die Annahme - auch wenn es für den Fall wahrscheinlich egal ist - das es sich an dierser Stelle um Bruchstein und Salpeter handelt (Da hätte jahrelang jemand gegenpissen müssen). Wo befindet sich die Horizontalsperre? Ist diese valid? Ist die Feuchte unterhalb der EG-Decke? Wie alt ist die Bude?

    Annahmen:
    Sockel: nass, da unterhalb der horizontalspere. Vertikalpserre außer Funktion, 2. Horiziontalsperre (über Kellergründung) abwesend.
    Lösungen: Kann man bisschen was machen, Neubau wirds nicht.
    an der Treppe: Wie Sockel zzgl. Entwässerung im Sagg.
    Lösung: Entwässerung neu und weiter siehe Sockel.
    Salz: Freu Dich drauf. Wenn Du die Bude Richtung trocken trimmst, wirds mehr. Hier muss nur drauf geachtet werden, dass es nicht das Maurerwerk drastisch schädigt. Das halten adere Gebäude aber auch schon mehrere Jahrhunderte aus.

    Sanierung wird hier grundsätzlich von aussen VON EINEM FACHBETRIEB erfolgen müssen. Alternativ kann man sich eine stromlose esoterische Pyramide für einen Haufen Geld (weniger als Trockenlegen) in den Keller hängen und das Mauerwerk trockenbeten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ich kanns nicht wirklich einschätzen, wir durften mal auch von innen anschauen, waren auch kurz im Keller es gab da eine Wand da war schimmel dran aber das war eine ganz andere Wand außerdem stand da eine Waschmaschine drin deswegen vieleicht auch der Schimmel, aber wie gesagt das ist ne andre Wand, und nicht die von mir abfotografieren.

    Das Gutachten ist von einem Öffentlich bestelltem und vereidigten Sachveständiger, allerdings sind solche Gutachten immer mit vorsicht zu genießen, habe ich im Internet gelesen, in diesem Gutachten zu dem Haus steht z.B. nicht von der Nassen Außenwand / Außenwände und auch nicht über Außenrisse an der Fassade bzw. am Putz bestimmt so ca. 5-6 Risse!!!

    Das Haus soll lt. Gutachten ca. 1950 sein, teilweise ältere Bausubstanzen in Bruchstein erkannbar, deshalb gehe ich davon aus das es sich hier um Bruchstein handelt.

    Horzizontalsprerre, denke ich gibt es hier nicht!

    Augenscheinlich fängt es lt. 1 Bild direkt eg an.

    Und ich denke es ist Salpeter siehe Bild 2, da eine weiße Schicht unter dem Putz hervordringt, sieht aus wie weißer Schimmel! Aber 100 Prozent bin ich mir auch nicht sicher.

    Also könnte man sowas in den griff bekommen? Kosten ca.?

    Ich habe echt keine Ahnung ob ich mich ev. damit übernehme.
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  5. #4
    Stolzenberg
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    @Taipan: Waren die Dinger nicht eine Blackbox mit Stromanschluss und hochwirksamem EM-Feld-Gedöns?

    Zwangsversteigerung ist immer ein unkalkulierbares Risiko. Wenn man da schon mal die Möglichkeit hat vorher nachzusehen dann nimmt man den entsprechenden Sachverstand mit. Der Bauzeit kann ich zustimmen und würde empfehlen die resultierenden Kosten aus den Anmerkungen von Taipan entsprechend mindestens zu verdreifachen!
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  6. #5

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    Die Dingewr gibt es mittlerweile auf den Messen auch OHNE Stromanschluss ... Aber es wird als Grundlage zur Trocknung verlangt, dass die WEasserquelle vorher versiegt ... ein Schelm, wer denkt ...

    @TE: eigenen Sachverstnd besorgen, Sanierungskosten Schätzen und ordentlich was drauflegen.

    Bei uns hier im Osten wäre die Obergrenze für eine Ersteigerung: MaximalBietHöhe = GrundStück - AbrissKosten + FrauWillHabenZuschlag

    Bei Euch da "Unten" kann ich leider nichts drüber sagen ... kenne den Markt nicht ...

    Deswegen könnte Bei Euich die Formel ggf lauten: BietHöhe = Preis [Grundtsück, Neubau] - SanierungsKosten*SanierungsRisikoAbschlag - Abschlag, weils kein Neubau wird
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  8. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank schonmal Leute,

    habe noch ein paar mal das Gutachten durchgelesen und (ich schäme mich etwas) doch festgestellt das als Baumängel:

    "Feuchteeinwirkung bei den Kelleraußenwänden und dem aufgehenden Mauerwerk"

    angegeben ist


    Leider hat er keinen einzelpreis dafür abgezogen sondern mit allen Mängeln insg. 34.000 € abgezogen.

    Daher kann ich nur noch nochmals fragen was es genaueres sein kann?

    Aber das weis bestimmt auf anhieb keine, muss man wohl prüfen lassen woher die Wasserquelle kommt und dann dementsprechend trockenlegen und abdichten, damit sowas nicht nochmal vorkommt ne???
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  9. #7

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    Immer bedenken, dass ein altes Haus auch nach der Sanierung alt bleibt, insbesondere die Nachkriegshäuser weisen häufig gravierende Mängel auf.
    Wahrscheinlich käme der Kauf eines Hauses ab Bj70 inkl. Sanierung und Wiederverkaufswert günstiger.
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