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Thema: Baupreise

  1. #1

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    Frage Baupreise

    Hallo,
    inzwischen haben wir uns entschieden, daß wir mit einem Architekt bauen wollen.
    Mich überraschen allerdings die verschiedenen geschätzten qm3 Preise, die von 300€ bis 450€ reichen.
    Es soll eine einfache DHH gebaut werden, ca. 670qm3, ohne Keller, EnEv 2014, ca 100qm Wohnfläche plus 30 qm Spitzboden, mit Poroton und einer LWP incl. Fußbodenheizung, einfacher Ausbaustandard.

    Welche Preise sind denn nach eurer Erfahrung realistisch? Mich würde einfach mal interessieren wohin die Tendenz geht.

    2000€ pro qm scheint mir für eine einfache Ausführung doch sehr teuer 😞
    Mir ist bewusst, daß es regionale Preisunterschiede gibt.
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  2. Baupreise

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Micki77 Beitrag anzeigen
    2000€ pro qm scheint mir für eine einfache Ausführung doch sehr teuer ��
    Da € pro m² = € / m² gilt: Bleibt € konstant und minimiert man m², so wächst € / m².
    Auch ein kleines Haus braucht eine Haustür, eine Heizungsanlage, eine Küche, ein Badezimmer (wahrscheinlich sogar ein Gäste-WC), eine Lüftungsanlage, Außenwände (pro m² mehr als bei einem großen Haus), Innentüren usw.
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  4. #3

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    es gibt genügend chaoten, die dir 1.000 €/m² versprechen!
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  5. #4
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    es gibt genügend chaoten, die dir 1.000 €/m² versprechen!
    Ja, aber es geht mir nicht darum was mir versprochen wird, sondern welcher Preis auch wirklich realistisch ist. Ein überhöhter Preis bringt mir genauso wenig wie ein zu niedriger Preis.
    Ich habe genauso wenig davon, wenn mir ein Fertighausanbieter einen tollen Preis anbietet und die Hälfte von den Kosten fehlen.
    Ihr baut doch schlüsselfertige Häuser ... welche Endpreise gab es bei euch nachdem das Ding gebaut wurde? Kann ja auch ein EFH sein mit ähnlichen Daten.
    Sollte der Preis wirklich über 375 €/qm3 liegen wird unser Traum vom Eigenheim ziemlich schnell platzen. Ein zu kleines Haus oder mit einem zu niedrigem Standard zu bauen macht einfach keinen Sinn.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Micki77 Beitrag anzeigen
    Sollte der Preis wirklich über 375 €/qm3 liegen
    Was soll dieses Gerede vom m³- oder m²-Preis? Wie gesagt: Wenn Du den m³-Preis senken willst, musst Du einfach die m³ erhöhen.

    Aber in Wahrheit geht es Dir gar nicht um den m³-Preis, sondern um den absoluten Preis, was auch verständlich ist.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Was soll dieses Gerede vom m³- oder m²-Preis? Wie gesagt: Wenn Du den m³-Preis senken willst, musst Du einfach die m³ erhöhen.

    Aber in Wahrheit geht es Dir gar nicht um den m³-Preis, sondern um den absoluten Preis, was auch verständlich ist.
    Korrekt, nur den absoluten Preis bekomme ich ja erst wenn ich das Haus gebaut habe. Mir ist auch bewußt, daß eine Kostenabschätzung sehr aufwendig und kompliziert ist. Die kann darüber oder darunter liegen. Jedes Haus wird unter anderen Vorstellungen und Gegebenheiten gebaut.
    Jeder Architekt fragt mich immer zuerst "Wie hoch ist denn ihr Budget?". Und meine Antwort ist immer die gleiche: Soviel wie nötig. Wenn ich sage ich kann mir 300.000 EUR leisten möchte aber nur 200.000 bezahlen bringt das ja auch nix. Es kostet was es kostet. Und ich würde gerne vorher wissen was es kosten wird. Dann kann ich entscheiden, ob ich es mir leisten will bzw kann oder halt nicht.
    Dann kommt meistens eine Abschätzung nach qm3 ... und der Preis pro qm3, dann noch ein paar Nebenkosten (ca. 1/5 der genannten Summe) und fertig ist der grob geschätzte Gesamtpreis. Nur merkwürdig, daß die Vorstellungen der Architekten so extrem auseinander liegen.

    Wie machen das andere Bauherren? Warum ist die Endsumme bei so vielen Bauherren immer höher als vorher angekündigt? Liegt das wirklich immer nur an den Wünschen des Bauherrn?

    Sorry, wenn ich so viel hinterfrage ... aber die Vorstellung mein Budget (incl. Puffer) nicht einzuhalten macht mir ein ungutes Gefühl überhaupt mit dem Projekt anzufangen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Micki77 Beitrag anzeigen
    Wie machen das andere Bauherren? Warum ist die Endsumme bei so vielen Bauherren immer höher als vorher angekündigt? Liegt das wirklich immer nur an den Wünschen des Bauherrn?
    Ich hatte für mein Haus das Angebot eines GÜ vorliegen. Ausgenommen waren Behördensachen, Außenanlagen, Ver- und Entsorgung und Malerarbeiten.
    In dem Angebot waren schon Verblender, KWL, bessere Fenster, elektrische Rolläden, Garage, Bodenplatte, Erdarbeiten, aufwändige Elektro-Installation usw. enthalten. Laut GÜ hätte man ein Haus dieser Größe problemlos auch locker 40000 Euro billiger bauen können.

    Wegen einiger zusätzlicher Sonderwünsche während der Bauphase (andere Fliesen, andere Sanitäreinrichtung, Sole-EWT, noch mehr Elektrik usw.) gab es noch mal ein detailierte Zusatzrechnung mit mehr als 15000 Euro. Sämtliche Posten in dieser Rechnung waren nachvollziehbar und den zusätzlichen Wünschen zuzuschreiben.

    Im Prinzip hätte ich ein Haus, das exakt so groß ist, 55000 Euro billiger bekommen können. So viel zu m²-Preisen.
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  9. #8

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    Bei einem so kleinen Haus würde ich 375 EUR/m3 als realistisch ansetzen. Und dran denken: Das sind nur Bauwerk und Technik. Keine Aussenanlagen, keine Planungskosten, Keine Erschließung ... dir kommen oben drauf.
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  10. #9
    feelfree
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    DHH mit Keller, 770m3, KWL, KfW70, 155qm WFl, 2 Bäder, mit Architekt gebaut.
    Kostenschätzung 300€/m3 für Bauwerk und Technik (230k€). GU Angebot lag vor für 260k€.
    Reale Kosten nun 290k€. Grob geschätzt würde ich sagen, die Hälfte der Mehrkosten haben wir als Bauherren zu verantworten (Ausstattung mit teurem Parkett, Fliesen, Hebeschiebetüre, ...), die andere Hälfte lag der Architekt daneben (u.a. war das Flachdach locker doppelt so teuer als in der Kostenberechnung). Der GU konnte offensichtlich besser kalkulieren ;-)
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  11. #10

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    Ich glaube die größten Kostenexplosionen gibt es, wenn Fusch erst spät auffällt und dann Mühsam beseitigt werden muss.

    Die eigenen Wünsche können natürlich auch sehr ins Geld gehen, wobei ich das doch recht vorhersehbar und kontrollierbar finde.

    Bevor wir angefangen haben zu bauen, haben wir alle extra Wünsche aufgelistet und so gut es ging mit vorraussichtlichen Kosten versehen. Das hat tatsächlich auch ziemlich gut geklappt.
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  12. #11

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    So haben wir es auch gemacht - erstmal dick gewünscht und geträumt - nächste Woche kommt die Hochrechnung und dann wird sicher einiges platzen. Aber besser jetzt als in der Bauphase...

    Wir haben dem Architekten übrigens keine Summe gesagt - mal schauen
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  13. #12

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    , die Hälfte der Mehrkosten haben wir als Bauherren zu verantworten (Ausstattung mit teurem Parkett, Fliesen, Hebeschiebetüre, ...), die andere Hälfte lag der Architekt daneben (u.a. war das Flachdach locker doppelt so teuer als in der Kostenberechnung). Der GU konnte offensichtlich besser kalkulieren ;-)
    Interessant...Bei "meinem" derzeitigen Bauvorhaben (KITA) liegt das Planungsbüro mit schöner Regelmässigkeit teilweise deutlich zu hoch....

    Waren bei dir die restlichen Schätzungen halbwegs passend?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Micki77 Beitrag anzeigen
    Jeder Architekt fragt mich immer zuerst "Wie hoch ist denn ihr Budget?". Und meine Antwort ist immer die gleiche: Soviel wie nötig. Wenn ich sage ich kann mir 300.000 EUR leisten möchte aber nur 200.000 bezahlen bringt das ja auch nix. Es kostet was es kostet. Und ich würde gerne vorher wissen was es kosten wird. Dann kann ich entscheiden, ob ich es mir leisten will bzw kann oder halt nicht.
    Dann kommt meistens eine Abschätzung nach qm3 ... und der Preis pro qm3, dann noch ein paar Nebenkosten (ca. 1/5 der genannten Summe) und fertig ist der grob geschätzte Gesamtpreis. Nur merkwürdig, daß die Vorstellungen der Architekten so extrem auseinander liegen.
    Die Frage des Architekten nach dem budget ist berechtigt und sinnvoll, Deine Antwort darauf "soviel wie nötig" ist eher sinnfrei und falsch, denn Du schreibst ja selbst, dass Du nur ein begrenztes budget hast. Mit dem budget ist natürlich gemeint, was Du ausgeben möchtest. Ob Du nebenbei noch 1 Mio EUR auf der hohen Kante hast interessiert hier nicht.

    Wenn Du Dir Sorgen um Dein budget machst, dann musst Du diese Zahl auch konkret vorgeben. Es zeigt sich dann schnell ob dieses ausreicht.

    Diese ganzen Pauschalen nach m2 oder m3 sind zwar ganz lustig, als grobe Abschätzung vorab vielleicht auch noch hilfreich, aber mit Finanzplanung hat das nichts zu tun. Man kann mit den Pauschalen vielleicht noch sagen ob das Haus 200T€ oder 400T€ kostet, aber alles andere könnte man genau so gut würfeln. Bei einem Hausbau sind 20T€ schneller versenkt als Du den Scheck unterschreiben kannst.
    Deswegen kann man nur das budget als Limit vorgeben, dann muss der Architekt sagen ob das machbar ist oder nicht. Er wird anhand Deiner Wünsche sehr schnell feststellen können, ob es sich lohnt zu planen oder ob man das besser bleiben lässt.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    Interessant...Bei "meinem" derzeitigen Bauvorhaben (KITA) liegt das Planungsbüro mit schöner Regelmässigkeit teilweise deutlich zu hoch....
    OT

    Wird das Honorar nicht für alle Leistungsphasen nach der Kostenberechnung ermittelt? Dann wäre ein FBT, der sich der Realisierung des BVH und seiner Beauftragung sicher sein kann (kommt öfter vor als man denkt), doch blöd, mit geringeren Kosten einzusteigen ...
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  17. #15
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Die Frage des Architekten nach dem budget ist berechtigt und sinnvoll, Deine Antwort darauf "soviel wie nötig" ist eher sinnfrei und falsch, denn Du schreibst ja selbst, dass Du nur ein begrenztes budget hast. Mit dem budget ist natürlich gemeint, was Du ausgeben möchtest. Ob Du nebenbei noch 1 Mio EUR auf der hohen Kante hast interessiert hier nicht.

    Wenn Du Dir Sorgen um Dein budget machst, dann musst Du diese Zahl auch konkret vorgeben. Es zeigt sich dann schnell ob dieses ausreicht.

    Diese ganzen Pauschalen nach m2 oder m3 sind zwar ganz lustig, als grobe Abschätzung vorab vielleicht auch noch hilfreich, aber mit Finanzplanung hat das nichts zu tun. Man kann mit den Pauschalen vielleicht noch sagen ob das Haus 200T€ oder 400T€ kostet, aber alles andere könnte man genau so gut würfeln. Bei einem Hausbau sind 20T€ schneller versenkt als Du den Scheck unterschreiben kannst.
    Deswegen kann man nur das budget als Limit vorgeben, dann muss der Architekt sagen ob das machbar ist oder nicht. Er wird anhand Deiner Wünsche sehr schnell feststellen können, ob es sich lohnt zu planen oder ob man das besser bleiben lässt.
    Ich finde die Aussage "Soviel wie nötig" nicht sinnfrei. Denn das sollte sich jeder Bauherr erstmal bewusst werden was denn wirklich nötig ist.
    Viele wollen ihr Traumhaus bauen. Ich möchte erstmal ein Haus bauen, daß ich bezahlen kann und das meinen minimalen Ansprüchen genügt. Die meisten Bauherren rechnen erstmal "was ist denn maximal drin" und das ist dann auch die Tendenz. Mein Ansatz ist "was ist denn mindestens notwendig". Erst wenn ich weiß was ich zu bezahlen habe kann ich schauen wie ich das finanziert bekomme und ob ich bereit bin den Preis dafür zu bezahlen.

    Beide Ansätze sind möglich ... erst maximaler Preis, dann die Vorstellungen präsentieren ... oder erst die minimale Vorstellungen, dann der Preis.
    Ich wette es liegt an den Erfahrungen der Architekten, daß die Vorstellungen der Bauherren immer höher sind als das Budget. Und deswegen ist immer der Preis wichtig um nicht unnötig über die Ausstattung des Mercedes zu reden wenn nur Geld für ein Dacia da ist.
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