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  1. #1

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    Doppelhaus-Trennwände aus KS und Rest aus Poroton --> Problem?

    Hallo Bau-Gemeinde,

    ich möchte Euch kurz mit einer Frage belästigen, der mit dem Bau eines Doppelhauses zu tun hat.

    Der Architekt schlägt vor aufgrund des Schallschutzes die Trennwände aus KalkSandstein zu machen, die anderen Wände sind aber aus T9.

    Frage an die Experten: Könnte das ein Problem geben, wenn sich das Haus setzt?

    Mir kam der Gedanke, weil zwei verschiedenen Materialien --> unterschiedliches Verhalten?!

    Zum Hintergrund: DH mit Vollkeller, durchgehende Bodenplatte wegen Feuchteschutz (zeitweise drückendes Sickerwasser), 7cm Fuge zwischen den Häusern, einseitig mit Dämm-Platten ausgelegt.

    (Wen es interessiert: es gibt eine sehr gute Untersuchung und Empfehlung zum Thema Schallschutz in Doppelhäusern hier:
    http://www.taubertundruhe.de/fileadm...rennwaende.pdf )

    LG

    Dom
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  2. Doppelhaus-Trennwände aus KS und Rest aus Poroton --> Problem?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von domdomdom Beitrag anzeigen
    durchgehende Bodenplatte
    Du brauchst Dir keine Gedanke machen, ob KS oder PB oder T9. Der Drops wird woanders gelutscht.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Du brauchst Dir keine Gedanke machen, ob KS oder PB oder T9. Der Drops wird woanders gelutscht.
    Bei Keller sehe ich das nicht als Problem mit durchgehende Bodenplatte! Es ist eher unwahrscheinlich das im Keller Schlafräume angeordnet werden.

    Ich würde für Trennwand KS oder altv. Schallschutzziegel aus Poroton nehmen.
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  5. #4

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    Du weisst aber schon, dass aufgehende Wände Schallleiter sind und bei Doppelhäusern zusätzlich meist die Treppe an der Trennwand auf der Bodenplatte aufsitzt?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Du weisst aber schon, dass aufgehende Wände Schallleiter sind und bei Doppelhäusern zusätzlich meist die Treppe an der Trennwand auf der Bodenplatte aufsitzt?
    Hallo Taipan,
    das ist mir bewusst. Es müssen Schallentkoppelnde maßnahmen getroffen werden. Bevor zur Feuchtigkeitsschäden in diesem bereich kommt würde ich eine durchgehende Bodenplatte bevorzugen. Schallübertragungen im Keller sind m.e. vernachlässigbar. Den es ist sehr gering.
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  7. #6

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    Bei aufstauendem Sickerwasser ... bin gespannt, wie die das dicht kriegen wollen ... Die Fuge zw. den Kellerwänden meine ich ... ohne ne zusätzliche Schallbrücke einzubauen

    Hier sind eigentlich ZWEI unabhängige Weisse Wannen angesagt ...
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  8. #7
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    Die keller Außenwand läuft durch und ist aus Wu Beton und bekommt zudem mehrere Schichten Zement der dichtet, ca 1 Meter hoch.

    Die Keller decke ist natürlich getrennt.

    Die Zwischenwände sind ab kellerboden getrennt mit 7cm fuge und schallschutzmatten.

    Da geht halt Dichtheit über Schallschutz, aber ich denke ausser im Keller wird man nichts von Nachbarn hören, oder?
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  9. #8

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    Schon beginnt die die Einnahme von AWG-Hormonen ... und wie ich sagte .. die Frage nach KS oder PB ist eher akademisch ...
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  10. #9
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    Was sind awg hormone?
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  11. #10
    Avatar von saarplaner
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    awg = Alles wird gut

    => bedeutet so viel wie, dass der Bauherr soviel Honig um den Bart geschmiert bekommt, bis er meint, "alles wird gut",
    alternative Bedeutung, Bauherr verschließt sich vor sperrigen Themen und stellt nicht die notwendigen Fragen, weil die Antworten idR weh tun, daher Bauherrs Einstellung "Alles wird gut"!

    Problem ist dabei, dass eben nicht so läuft im Leben.

    Die AWG-Hormone dem Bauherrn über die schwierige Zeit. Das erwachen kommt dann deutlich später.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Ralf Wortmann
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    Zitat Zitat von domdomdom Beitrag anzeigen
    Da geht halt Dichtheit über Schallschutz
    Warum solltest du bei Schallschutz irgendwelche Zugeständnisse / Abstriche gegenüber dem Stand der Technik machen?

    Ich finde, du mischt dich schon jetzt zu sehr in die technische Planung und Entscheidungsfindung deines Architekten ein. Wenn wir bautechnische Laien das tun, führt das nicht selten zu Mängeln und Missverständnissen.

    Ihr höre schon das spätere Argument deines Architekten, dies und jenes sei „trotz Bedenken“ so ausgeführt worden, weil der „Bauherr dies ausdrücklich so gewünscht“ habe. Sowas erlebe ich fast täglich.

    Schreib doch deinem Archi, dass du die Vor- und Nachteile von KS und Poroton als Laie leider nicht beurteilen kannst und dass du in jedem Fall, ohne irgendwelche Abstriche einen gehobenen Schallschutz zum Nachbar-Doppelhaus mindestens nach Beiblatt 2 zu DIN 4109 oder besser haben möchtest und dass selbstverständlich auch der Keller absolut dicht und trocken sein muss. Auf keinen Fall sollen beim gesamten Bau irgendwelche Risiken in Bezug auf Mängel oder auch nur mögliche Mängel eingegangen werden. Alles soll fachgerecht, normgerecht und den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik gebaut werden.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Ralf Wortmann
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    Nachtrag:

    Bäder, Toiletten, Flure, Abstellräume, Bodenräume und Kellerräume sind, soweit ich weiß, sowieso keine „schutzbedürftigen Räume“, was den Schallschutz betrifft. Ob von Mängeln nur im Keller was zu hören ist, bezweifele ich, denn das überträgt sich über die Wände nach oben. Ich würde mich da auf keinen Kuhhandel einlassen. Das muss dein Architekt selber wissen, wie er die Anforderungen erfüllt. Auch wenn du es gut meinst, solltest du ihm da keinerlei Vorgaben machen und keine „Persilscheine“ erteilen.

    Durchgehende Bodenplatte beim DHH? – Vielleicht können sich die Experten hier mal dazu äußern, ob man das heute noch so macht.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Wortmann Beitrag anzeigen
    Durchgehende Bodenplatte beim DHH? – Vielleicht können sich die Experten hier mal dazu äußern, ob man das heute noch so macht.
    Es wird noch so gemacht. Es wird dadurch aber nicht besser. Die einzig saubere Lösung habe ich bereits in #6 gebracht. Ist allerdings nicht kompatibel mit: Geiz ist Geil.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Nicht notwendigerweise. Es gibt Vor- und Nachteile für beide Lösungen Bodenplatte durchgehend / nicht durchgehend im UG. Für den Schallschutz im EG ist die Verschlechterung gering. Wenn Schallschutz im UG relevant dann bemerkbar.
    Killer für den Schallschutz sind nun außen durchgehende Wände. Da ist die Ausführung der Bopla Randnotiz.
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  17. #15

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    Ganz kurze Frage nebenbei: Wir haben hier zwei Häuser, die optisch getrennt voneinander stehen, aber im UG inkl. TG miteinander offen verbunden sind - und eben eine Bodenplatte haben.

    Wenn drüben jemand im ersten OG die Wand bohrt, hören wir im EG es so, als ob in die Wand neben uns gebohrt wird...

    Ist nicht die einzige Schallbrücke in diesem teueren, aber m.M.n. verpfuschten Haus....
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