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Welchen Stein ?????

Diskutiere Welchen Stein ????? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Welchen Stein ?????

    Hallo Forumfreunde

    Ich bin ganz begeistert von diesem Forum. Und danke allen die sich daran beteiligen.

    Ich möchte im Frühjahr eine Haus bauen im fränkischen Baustiel ( 10x12 Meter ) mit quer angebauter Garage mit 50 Grand Dachneigung. Das Haus soll
    einmal traufengesimse bekommen die ca 50 cm in die Giebel ragen. ein gemauertes Ortganggesims würde mir auch gefallen auch unter den Fenstern wäre ein Vorsprung schön. Leider Fallen mit den Finanzen so mache Träume und man muss vielleich einiges weglassen. gibt es Orthganggesimse aus Beton ? Bei meiner Wahl mit den Steinen bin ich auch noch nicht schlüssig ich schwanke zwischen Greisel Gasbeton Steinen in 36,5 oder 40,0 oder Poroton Steine von Wienerberger in der Dicke 42,5. das Haus wird mal stark im Wind stehen und es wird Fensterläden aus Aluminium bekommen. Ich bin ncht schlüssig ob ich Rolos einbauen soll oder die Fensterläden mit Funktionsmechanik von innen nehmen soll. Wenn Rolokasten dann nur im gleichen Material aber die Kosten beim Listenpreis der Hersteller etwa 3500 Euro dafür könnte man an den Fensterläden schon teilweise bezahlen.

    Wenn ich Gasbeton nehmen, würden die Innenwände auf jeden Fall aus KS gemauert wegen dem Schall. Wie kritisch seht ihr wenn ca. 1000 Meter von dem Haus entfernt eine gut befahrene Autobahn vorbei geht ? Ich meine Schalltechnisch ??? Wie ist der Vergleich zum Ziegelstein ?

    Ich werde dén Rohbau vermutlich vergeben jedoch will ich sämtliche Details festlegen (Abmauerungen an den Decken; Ringanker; Stürze Rolokasten Type.....). ansonsten bekommt man sonst das günstigste.

    Mir habe grosen respekt vor Herrn Talhammer hier im Forum es kennt sich in den Details ehr gut aus

    Ich hoffe ihr könnt mir hilfreiche Tips geben

    Gruß Martin
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  2. Welchen Stein ?????

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Martin...

    wer plant Dein Haus?
    Bitte ehrliche Antwort, weil ja die Wunschkonzert alles offen läßt?
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Ich fang mal an...

    zu tippsen - obwohl es wahrscheinlich sachdienlichere Hinweise geben wird.
    Wenn du schon die exponierte Stellung im Wind betonst, sollte das bei der Ausschreibung dem Fensterbauer auch klar gemacht werden, in dem die Windlast definiert wird. Sonst liefert er dir eine "normale" Ausführung entsprechend der Einsatzempfehlungen für solche Bauteile und du kannst ihm nicht mal ans Leder, wenns nicht dicht ist.
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  5. #4

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    Also meine Schwester wohnt weiter als nen km von einer Autobahn weg (2-3km) dennoch ist dort ein stetiges Dröhnen zu hören (vor allem von den LKW).
    Ich wußte Anfangs gar nicht was das für ein Geräusch sein soll, weil die Autbahn hinter einem Waldstück vorbeiführt und man sie nicht sehen kann.

    Ich baue (lasse) ja nun baldigst auch mit Porenbeton, hab mich dementsprechend mit dem Stein beschäftigt und mit dem Architekten usw. drüber lange gesprochen. Ich bin von dem Material überzeugt (für meine Bedürfnisse und Anforderungen), aber ganz ehrlich an eine Autbahn, auch wenn die 1km weg ist, würde ich nicht damit bauen.

    Hier würde ich einen richtig schweren Stein nehmen um sicher zu gehen, also KS, dann mit WDVS eben.

    EDIT:
    Wie weiter oben jedoch schon angedeutet, sollte man mit dem drüber sprechen der das Haus plant und dabei eben Anforderungen festlegen, feststellen und dementsprechend Ausführungen bestimmen.

    vorsicht Laiengeschwalle
    Geändert von Uli R. (10.02.2006 um 07:38 Uhr)
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  6. #5

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    Es kommt drauf an, was man draußen macht. Wenn du eine 11,5 cm Verblender davorsetzt kommst du auch mit Porenbeton hin, wenn nicht, dann besser die Finger davon. Schau auf die Wandgewichte, sie sollten gegen 380 kg liegen, da die Massen den Luftschall bremst.
    KS-Wände haben den NAchteil das im inneren die Wände so hart sind und den Schall reflektieren. Aussen haben sie das empfindliche WDVS.

    Erkundige dich mal nach Holzspanschalungssteinen, die sind für solche Fälle, wenn der Grundriss nicht aus tausend Ecken besteht, sehr gut geeignet.

    Gruß Holger
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  7. #6

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    HolgerHolgerHolger

    Was nu? Verblender oder das empfindliche WDVS? Die Sache mit dem KS war doch ganz anders in der Fragestellung

    Holzhaltigen "Stein" bei exponierter Lage?

    Wieso Innenwände KS bei Außenwand Porenbeton, martinf?

    Sowas kann zu statischen Problemen führen...

    Das ist aber Sache des Planers hierzu zu beraten.


    MfG Michael
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  8. #7

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    Also, wenn Schall das Main-Problem ist

    würd ich ne 24 KS Aussenwand mit nem WDVS aus MIWO bauen.
    Die KS bringt mir Rohdichte 2,0 ca. 54 dB und das richtige WDVS nochmal 2-4dB dabei. Dann Schallschutzfenster einbauen lassen und sowenig Fensterflächen wie möglich zur Autobahn ausrichten.
    Wenns Geld reicht ist ein 17,5er KS mit 2,0 mit Kerndämmung und Klinkerfassade als zweischaliges System denbar, müsste so bei 67dB liegen. Aber auch da gilt: Fenster und Türen sind die Schwachpunkte.
    .Gruss Christian
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  9. #8
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    Sowas kann zu statischen Problemen führen...

    MfG Michael
    Soooo, Warum?
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  10. #9

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    Hallo !
    Zitat Zitat von MartinF
    Wie kritisch seht ihr wenn ca. 1000 Meter von dem Haus entfernt eine gut befahrene Autobahn vorbei geht ? Ich meine Schalltechnisch ???
    Die Angabe sagt noch gar nichts über die Schallbelastung aus. Erst mal sollte das Schutzniveau festgelegt werden, dann kann man über die notwendigen Maßnahmen diskutieren. Gibt es eine Lärmpunkttechnische Berechnung für Ihren Standpunkt?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von MichaelG
    Was nu? Verblender oder das empfindliche WDVS? Die Sache mit dem KS war doch ganz anders in der Fragestellung

    Holzhaltigen "Stein" bei exponierter Lage?
    Das ist überhaupt kein Problem, was soll da denn passieren? Das die verrotten könnten ist nur ein Vorurteil. Eine Gärtnerei in der Nähe eines Kollegen benutzt seit ca 15 - 20 Jahren unsere Steine als Kräuterzuchttöpfe, die werden mit Humus gefüllt und nach der Saison mit dem HD-Strahler saubergemacht. Die leben auch noch, also, wo ist das Problem?

    Verblender war Schallschutztechnisch gemeint für das Porenbeton-Mauerwerk und das WDVS schrieb ich wegen dem KS-Vorschlag ein paar Posts tiefer.
    Lies nicht nur meine Posts, sondern auch die anderen und reiße meine nicht aus dem Zusammenhang. Ich werde aber ab jetzt jedesmal die Bezugszeilen dazuzitieren, auch wenn einige hier aus dem Forum meinen, das man das nicht braucht.

    MfG Michael



    Gruß Holger
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn ich bitte ...

    ... auch noch meinen Senf dazu geben dürfte.

    Wenn´s um Schallschutz geht lautet meine Empfehlung:
    24cm KS-Mauerwerk möglichst großformatig und geklebt
    (QUADRO oder KS-PE - da brauch man aber einen Minikran - also nix für Selberbauer)
    12-16cm WDVS mit www.neowall.de - das verbessert den Schallschutz nochmal um ein paar dBchen
    Schallschutzfenster (genaue Beratung durch erfahrenen Fensterbauer erforderlich!)
    Kontrollierte Be- und Entlüftung (dann können die Fenster auch zu bleiben) -> Beratung durch einen erfahrenen Fachingenieur unverzichtbar. Ja nicht nach Prospekt oder gutgemeinten Ratschlägen.

    Freundliche Grüße . Volker Kugel
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  13. #12

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    Stratik

    Hoi Mark,

    ich bin erst wieder Montag zuhause, werde es eruiern um meine Aussage zu erklären.
    Weiteres erst, wenn es "stimmt"

    MfG Michael
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  14. #13

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    "Statik"

    Wo steht das blos wieder alles...

    Hoi Mark

    Zitate:

    Kombiniert (Innen/Außenwände) werden sollen "Mauerwerksbildner" (Steine) mit möglichst geringem Unterschied der vertikalen Formänderungen.

    Soweit möglich soll die "Steifigkeit" der Innenwände möglichst klein sein,, Steifigkeit Außenwand möglichst groß.

    "Decken- und Wandanschlüsse" sind "richtig" zu planen und auszubilden!

    Ich hab noch irgendwo was dazu, aber... (Papierberge)

    Folgen, die ich mit statisches Problem abtue, wenn es sich nicht um "putzbedingte" oder durch die Putzausführung bedingte Risse handelt, sind (oder können sein) Risse, die wieder mal zuerst im Putz sichtbar werden.

    Statische Probleme als Begriff, bezog sich auf die Auswirkungen auf den (hauptsächlich) Außenputz beim monolithischen Mauerwerk, war nicht so gemeint, dass das Haus nicht standsicher ist.


    Mfg Michael
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Holger nochmal

    Sorry,

    empfindlich wie WDVS? *zwinker.

    Holzhaltig meinte ich dahingehend, dass der "Teig" gewisser "Porosierter Ziegelsteine" mit Sägespänen" angesetzt wurde. Diese verbrannten und so wurde die Porodingsbums erreicht.

    Putzschäden dann durch das hygrothermische Mitwirken der "Blindgänger"; sprich nicht verbrennen wollenden Sägespäne...

    Wenn schon exponierte Lage dasteht, geht bei mir die "gelbe Ampel" an.

    Und ich frage mich: Kann man das guten Gewissens mineralisch verputzen?
    Und wenn schon, welche zusätzliche Maßnahmen sind da wenigstens zu empfehlen. Dahinter dann noch Holz??? Hmmm


    MfG Michael
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  17. #15

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    Zitat Zitat von MichaelG
    Sorry,

    empfindlich wie WDVS? *zwinker.

    Schmeißen die Kinder das Fahrrad dagegen, hast du schnell Beschädigungen dadran, feste davorgetreten, hast du schnell Beschädigungen dadran. Trittst du vor einen Holzspanschalungsstein, dann hast du den Knöchel gebrochen und einen schwarzen Streifen am Putz
    (Vandalenschäden, sehe ich schonmal öfter). Diese Bauweise (KS mit WDVS) ist für mich eine Bauträger-Billigbauweise. Hat in meinen Augen keinen einen Vorteil, der nicht durch die groben Nachteile innerer Nachhall und WDVS aufgewogen wird.


    Holzhaltig meinte ich dahingehend, dass der "Teig" gewisser "Porosierter Ziegelsteine" mit Sägespänen" angesetzt wurde. Diese verbrannten und so wurde die Porodingsbums erreicht.

    Putzschäden dann durch das hygrothermische Mitwirken der "Blindgänger"; sprich nicht verbrennen wollenden Sägespäne...

    Wenn schon exponierte Lage dasteht, geht bei mir die "gelbe Ampel" an.

    Und ich frage mich: Kann man das guten Gewissens mineralisch verputzen?
    Und wenn schon, welche zusätzliche Maßnahmen sind da wenigstens zu empfehlen. Dahinter dann noch Holz??? Hmmm


    Wenn die Steine im Boden verarbeitet werden dürfen, dann hat man oberhalb auch keine Probleme. Die Steine verrotten nicht mehr, weiß ich aus eigenen Langzeitversuchen!!! (Meine Eltern hatten in den 60er Jahren Spagettiplatten auf dem Grundstück vergraben unter den Bäumen. Nach ca 35 Jahren haben wir die wieder ausgegraben, die Ziegelsteine daneben waren mürbe, die Spagettiplatten brauchte man nur abzuwaschen und sauber zu machen.

    Andere Steine saugen auch, und da ist das dann kein Problem? Poroton nimmt mehr Feuchtigkeit auf als die Schalungssteine.
    Ich sehe da keine Probleme.
    Optimal wäre natürlich ein Unterputz und dann verschiefert.



    MfG Michael

    Wenn ich Zitiere und in den Zitattext ROMANE reinschreiben gilt das nicht

    Gruß Holger
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