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Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung

Diskutiere Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Lächeln Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung

    Liebes Forum,

    wir haben einen Holzrahmenbau und die Geschoss-Deckenbalken sollen nicht sichtbar bleiben. Auf diese soll von unten eine Lattung und Gipskarton aufgebracht werden.
    Der Architekt hat eine Grundlattung von 60x40mm ausgeschrieben(Abstand = 65cm) die direkt auf die Balken montiert werden soll. Darauf soll dann eine Traglattung mit 24x48mm (Abstand 42cm) geschraubt werden und daran die Gipskartonplatten von unten montiert werden. Wir benötigen eine Einbautiefe von mindestens 50mm um LED-Spots montieren zu können.

    Der Trockenbauer hat nun vorgeschlagen eine Traglattung von 50x30er Latten zu machen anstatt 60x40er. Davon hat er noch genug herumliegen. Es soll nur kammergetrocknetes Holz verbaut werden. Diese Latten kosten deutlich weniger was bei der gesamten Fläche fast 500€ ausmacht.

    Was haltet ihr von diesem Aufbau? Mir als Bauherr stellt sich die Frage ob die 30x50er ausreichen um auf die Balken geschraubt zu werden und ob die 24x48er Traglattung ausreicht um die Gipskartonplatten (12,5mm 2000x1250mm Standardplatten) ausreichend zu halten.

    Viele Grüße
    Viper2000
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  2. Decken mit Holzlatten und Gipskarton verkleiden - Frage zur Dimensionierung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Viper2000 Beitrag anzeigen
    Was haltet ihr von diesem Aufbau?
    gar nichts, ich bevorzuge metallprofile.
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  4. #3
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    Okay das wäre mir grundsätzlich auch sympathischer. Und wenn man es mit Latten macht was ist dann dazu zu sagen?
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  5. #4

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    Ist das die Decke zwischen OG und EG?
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  6. #5
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    Das ist einmal die Decke zwischen EG und OG und die Decke zwischen OG und Dachboden beides ca. 130m². Wir haben zwei Vollgeschosse.
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  7. #6

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    Wo ist das Problem?

    Einen Blick in die Verarbeitungsrichtlinien werfen, Abstand der Latten entsprechend wählen, und dann klappt´s auch mit 50x30. Hilfsweise den Architekten fragen und die Änderung freigeben lassen.
    Ob es sinnvoll ist mit so dünnen Latten zu arbeiten, darüber kann man streiten. Es geht ja nicht nur darum ob die Sache hält, man muss auch noch richtig schrauben können usw.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Viper2000 Beitrag anzeigen
    Das ist einmal die Decke zwischen EG und OG und die Decke zwischen OG und Dachboden beides ca. 130m². Wir haben zwei Vollgeschosse.
    Dann solltest du dir insbesondere bei der Decke zwischen EG und OG überlegen ob du die Decke nicht an Federschienen oder Abhängern montieren willst - des verbesserten Schallschutzes wegen. Auch eine doppelte Beplankung könnte sinnvoll sein. Und kann auch für die Decke zum DG interessant sein - Schallängsleitung und so. Der Mehraufwand jetzt ist überschaubar - später wirst du das vermutlich nie nachrüsten auch wenn dich das gewummer von oben nervt...

    Wer hat das Ganze eigentlich geplant? Scheinbar niemand?
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  9. #8

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    500 Euro? Das klingt mir utopisch viel. Das würde hier oben einen Laufmeteranzahl von 625 Meter machen! Wenn ich mit n Faktor von 0,80 €/lfm für die 6x4 Latte rechne. Ergibt also fast 21 Bund Dachlatten zu 30m! Das geht nicht mal aufs Dach zum Einlatten! Da is doch wat faul! Das müsste fast ein ganzer Kolli sein...

    Zu den Latten: Was ist mit einem Stoß der Traglattung? Soll die ernsthaft auf 3cm!!! gestoßen werden? Randabstände? Fehlanzeige vermutlich. Was ist wenn die Deckenbalken Toleranzen haben, die Latten ebenso und am Ende alles unschön wird? Details vertraglich festgehalten? Bei der vorgeschlagenen Variante müssen die Deckenbalken ja absolut Plan liegen. Ich sag mal so, aus Erfahrung hat Holz gewisse Toleranzen, wenn man die nicht will, dann wirds mit direkt raufschrauben wohl nicht gut gehen.
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  10. #9

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    der Preisunterschied von 60 x 40 zu 50 x 30 liegt bei etwa -,25€ / lfm, d. h. wir sprechen von ca. 110,-€, wie kommt der auf 500,-???????
    man muss auch noch richtig schrauben können usw.
    R.B. hat es wieder mal erfasst, bei den vorgegebenen Latten kann er die vorgeschriebenen Schraubabstände gar nicht einhalten
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    R.B. hat es wieder mal erfasst, bei den vorgegebenen Latten kann er die vorgeschriebenen Schraubabstände gar nicht einhalten
    Bin auch bei Peeder in die Lehre gegangen.
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  12. #11

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    jetzt weiß ich woher die grauen Haare hat...
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  13. #12
    Avatar von sniper
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    die dind nicht grau ,das ist der gipsstaub
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Zu den Latten: Was ist mit einem Stoß der Traglattung? Soll die ernsthaft auf 3cm!!! gestoßen werden? Randabstände? Fehlanzeige vermutlich. Was ist wenn die Deckenbalken Toleranzen haben, die Latten ebenso und am Ende alles unschön wird? Details vertraglich festgehalten? Bei der vorgeschlagenen Variante müssen die Deckenbalken ja absolut Plan liegen. Ich sag mal so, aus Erfahrung hat Holz gewisse Toleranzen, wenn man die nicht will, dann wirds mit direkt raufschrauben wohl nicht gut gehen.
    Die Frage war ja ob sich die 50x30er Grundlattung als Alternative zur 60x40er Grundlattung eignen würde. Wie der auf den Preisunterschied kommt ist mir auch nicht ganz klar. Aber bleiben wir mal bei den rein technischen Gegebenheiten. Die Grundlattung soll flächeneben an den Deckenbalken ausgerichtet werden (Mit Justierschrauben). Darauf wird die Traglattung 24x48 geschraubt und somit hat man 48mm zum Schrauben der Stöße der Gipskartonplatten. Randabstände sind mit 2mm ausgeschrieben. Die Randfuge soll mit speziellem Band zu Wand abgeklebt, und angespachtelt werden. So habe ich es zumindest verstanden. Also meine Frage: Eignet sich diese Konstruktion bis auf eventuelle oben genannte Schallschutzprobleme? Sollte man dann noch Mineralwolle zwischen die Deckenbalken (24cm im EG zum OG und 20cm Balken vom OG zum Dachboden) einbringen oder lieber darauf verzichten?
    Ich überlege auch weiterhin die Alternative zu nutzen und die Decke mit Direktabhängern o.ä. zum verbesserten schallschutz auszustatten.
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  16. #14

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    hat man 48mm zum Schrauben der Stöße der Gipskartonplatten. Randabstände sind mit 2mm ausgeschrieben.
    kann es sein, dass du da was durcheinander bringst?
    Randabstand hat mit Schraubabstand ÜBERHAUPT NICHTS zu tun

    eine Latte mit 48 oder 50mm ist nicht geeignet die Plattenstöße zu verschrauben
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  17. #15
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    Dann war wohl mit Randabstand der Randabstand der Schrauben gemeint :-)
    Alles klar Gipser, dann werden auch keiner 48er oder 50er Traglatten genommen. Was wäre eine vernünftige Wahl wenn man die Unterkonstruktion mit Holz machen möchte? 60x40 Grundlattung, diese dann eben ausrichten und dann breite "Bretter" darauf als Traglattung zum Anschrauben des Gipskarton?
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