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  1. #1

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    Zuviel Eigenkapital eingesetzt

    Guten Morgen, ich habe eine Frage, die ich vor Weihnachten nicht mehr mit meiner Bankberaterin klären kann. Ich hoffe, ich kann es verständlich erklären.

    Also, wir haben die Zusage der Bank über Betrag X erhalten, das Geld wird jedoch nicht vor Mitte Januar bereitstehen, aufgrund Weihnachts- und Urlaubszeit. Jetzt würden wir unserer Modernisierungsfirma allerdings gerne schon die Anzahlung überweisen, die bei Auftragsvergabe abfällt, damit diese pünktlich im Januar anfangen können.

    Damit kämen wir jedoch vom Wert her über unser einzusetzendes Eigenkapital. Ein Teil des Geldes ist für Möbel/Küche etc gedacht.

    Kann ich das "zuviel" gezahlte Geld aus der Finanzierung wieder abrufen? Müsste doch eigentlich möglich sein, solange danach das Gesamtkonstrukt aus Eigenkapital und Finanzierung wieder stimmt.

    Vielen Dank für eure Auskünfte
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  2. Zuviel Eigenkapital eingesetzt

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  3. #2

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    die Anzahlung überweisen, die bei Auftragsvergabe abfällt
    das würde bei mir alle Glocken läuten lassen.....
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  4. #3

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    Zitat Zitat von FrauMissy Beitrag anzeigen
    Kann ich das "zuviel" gezahlte Geld aus der Finanzierung wieder abrufen? Müsste doch eigentlich möglich sein, solange danach das Gesamtkonstrukt aus Eigenkapital und Finanzierung wieder stimmt.
    Warum nicht? Du hast je eine Rechnung und somit einen Verwendungsnachweis.

    Was mich aber wundert, eine Anzahlung noch bevor die Jungs überhaupt auf der "Baustelle" waren? Das ist eher unüblich, zumindest bei Kunden deren Bonität nicht völlig im Keller liegt. Aber das mßüsst Ihr entscheiden, ist Euer Geld.
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  5. #4

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    Die Höhe der Anzahlung ebenfalls, außer das Eigenkapital liegt bei deutlich unter 5%.
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  6. #5
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    Gipser und R.B.: Echt, das ist so ungewöhnlich? Es handelt sich um 10% der Gesamtsumme und es wurden bisher ja auch viele Leistungen erbracht. Begehungen mit Aufmaßen verschiedener Gewerke, ausführlicher Plan für die Bank usw.

    R.B.: Stimmt, ich kann es nachweisen... manchmal hat man echt ein Brett vor dem Kopf.

    KlausK: Ne, Eigenkapital liegt deutlich höher.
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  7. #6

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    Ich kenne das nicht, dass man vor Leistung anzahlt. Wir haben pro fertiggestelltes und vom Architekt abgenommenes Gewerk bezahlt. Im Voraus würde bei mir nichts laufen. Dafür habe ich schon zuviel übles gehört...nene...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von FrauMissy Beitrag anzeigen
    Gipser und R.B.: Echt, das ist so ungewöhnlich? Es handelt sich um 10% der Gesamtsumme und es wurden bisher ja auch viele Leistungen erbracht. Begehungen mit Aufmaßen verschiedener Gewerke, ausführlicher Plan für die Bank usw.
    Wenn schon Leistungen erbracht wurden, dann sieht das anders aus. Davon war eingangs nicht die Rede. Welchen Umfang bzw. "Wert" diese Arbeiten hatten, ob diese überhaupt abrechnungsfähig wären, das alles kann man aus der Ferne nicht beurteilen.

    Man muss halt aufpassen, denn es gibt genügend Schwarze Schafe die sehr genau wissen wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Nachher kommt dann das große Jammern.
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  9. #8

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    Bei uns steht der Rohbau seit letzter Woche, auch mit Elektrovorinstallation - wir haben noch nicht einen Cent bezahlt (laut Vertrag verschiedene Leistungsphasen vereinbart, bis jetzt aber keine Rechnungsstellung). Es geht also auch ganz anders-allerdings bauen wir mit freiem Architekt, der auch die Angebote einholt, dementsprechend ist die Gangart hier womöglich auch anders als mit (vielen) GU/GÜ/Bauträger.
    Ich fühle mich zwar auch nicht wohl dabei, dass die Jungs bisher noch kein Geld gesehen haben, da sie wirklich hart ranklotzen, das Vorgehen ist für mich aber nachvollziehbarer als bereits zu zahlen, BEVOR ein Strich am Bau gemacht wurde.
    Ich kann auch bis heute nicht nachvollziehen, wieso das von so vielen Bauherren überhaupt nicht hinterfragt wird-es geht hier ja nicht um zweifuffzig.
    Keiner von uns würde im Supermarkt schon beim Betreten eine Anzahlung leisten, bevor man etwas im Einkaufswagen hat-und da reden wir im Vergleich zum Haus von Peanutbeträgen.
    Das sollte man sich wirklich immer vor Augen halten!
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  10. #9
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    Ich hab das nicht so genau erklärt, weil sich meine Frage ja auf was ganz anderes bezogen hat.

    Aber dann eben doch: Altbau - umfangreiche Sanierungspläne - 1.unverbindliche Begehung mit grober Kostenschätzung - 2.Begehung mit genauen Aufmaßen für genauen Modernisierungsplan mit Aufstellung aller Gewerke für die Bank - 3.Begehung für nochmalige Besprechnung.

    Da ist mit einem Supermarktbesuch also nun wirklich nicht zu vergleichen. Vielleicht noch mit einem Personal Shopper.
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  11. #10

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    Ahh, so wird da eher ein Schuh draus
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was ist so ungewöhnlich, für bauleistungen einen zahlungsplan
    zu vereinbaren, der verhindert, dass der leistungserbringer als
    bank fungiert, d.h. vorfinanziert ?
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  13. #12

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    Geht es denn um Anzahlung NUR auf diese Baubetreuungsleistungen oder auch auf (ja alle erst noch zu erbringende) Handwerkerleistungen?
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  14. #13

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    Den Schuh kann man sich auch andersherum anziehen- nämlich von Handwerkerseite.
    Bei größeren Aufträgen ist das Geld fürs Material sofort fällig wenns auf der Baustelle steht. Ists mal eingebaut schaut man doof wenn der Auftraggeber nicht zahlen kann oder will...
    Sofort heißt- es geschieht kein Handschlag bevor nicht das Geld am Konto oder in der Hand ist.

    Gilt, zumindest bei uns für unbekannte Kunden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Fliesenfuzzi Beitrag anzeigen
    Den Schuh kann man sich auch andersherum anziehen- nämlich von Handwerkerseite.
    Bei größeren Aufträgen ist das Geld fürs Material sofort fällig wenns auf der Baustelle steht. Ists mal eingebaut schaut man doof wenn der Auftraggeber nicht zahlen kann oder will...
    Sofort heißt- es geschieht kein Handschlag bevor nicht das Geld am Konto oder in der Hand ist.

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    Es kann aber auch nicht sein, dass der Kunde ständig das Risiko tragen muss. Deswegen vereinbart man einen Zahlungsplan der das Risiko möglichst gerecht verteilt.
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  17. #15

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    So wie sich das anhört, handelt es sich um eine Sanierung mit einem GÜ.
    Das Rundum-Sorglos-Paket, auf das außer dem Bauherren keiner mehr ein überwachendes Auge hat, oder?
    Wir werden hier in Zukunft über die Finanzierung hinaus noch viele Fragen lesen
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