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  1. #1

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    Wasser an Kellerwand - Druckwasser?

    Hallo zusammen!

    In unserem Haus drückt ein einer Stelle bei Regen Wasser durch die Kellerwand und läuft in "Tränen" an dem Rauputz herunter. In einem ersten Schritt habe ich von außen das Betonfundament freigelegt und nach einem Riss gesucht - Fehlanzeige. Ggf. befindet sich betreffende Stelle auch zwischen dem Kellerfensterschacht und Fundament bzw. lässt sich nicht so einfach lokalisieren.

    Eine Drainage ist an dem Haus ist nicht verbaut.

    Wie soll ich weiter vorgehen?

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Beste Grüße

    Jan
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  2. Wasser an Kellerwand - Druckwasser?

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  3. #2
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von Bollerjan Beitrag anzeigen
    Wie soll ich weiter vorgehen?
    Ausschachtung mit verdichtungsfähigem Material lagenweise verdichtet verschließen. DIN 4123 und DIN 4124 beachten. Ist die Baugrube zu tief oder sonst besonders gefährlich, vorher entsprechende Verbaumaßnahmen durchführen. Bis eine Fachfirma für Sie Zeit hat als Sofortmaßnahme mit Planen ein Eindringen von Regen und Oberflächenwasser verhindern.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die bisherige Antwort!

    Bevor ich eine Fachfirma hinzuziehe, würde ich gerne selbst die undichte Stelle lokalisieren. Habe noch eine Bild von dem Kelleraufbau an einer unverputzten Stelle gemacht, vlt. hilft diese Information weiter. Ich vermute weiterhin, dass sich die Stelle zw. der Bodenplatte des Kellerfensterschachtes und der Kellerwand befindet. Ein Vorgehen von außen würde bedeuten, die Bodenplatte abzutragen od. von innen, den Putz rund um die feuchte Stelle. Gibt es aus eurer Sicht ggf. noch weitere Möglichkeiten, die weniger aufwendig sind?
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Servus Jan,

    ich denke mal ein klassischer Fall wie es nicht sein sollte !?

    - der gezeigte Lichtgraben ist hin zur Hauswand abgedichtet worden ?

    - sehe ich richtig im Lichtgraben ist eine Bodenplatte intus ?

    - in dieser Bodenplatte ich ein 150er Ablaufrohr ... da hier schon die kralle
    steht war der Abfluss verstopft ? ... wohin geht dieses Ablaufrohr ist der
    Deckel daneben der Gulliaufsatz für dieses Rohr ?

    - beim Fenster handelt es sich auf dem ersten Blick um ein Holzfenster daß
    nachträglich in der Bauphase reingesetzt wurde ... die Fuge Fensterstock zu
    Betonbrüstung wurde abgedichtet ?

    - die Höhe Fensterfuge zu Bodenplatte scheint sehr gering zu sein ?

    mein Gedanke Tagwasser dringt oben rein bzw. seitlich über die Wandanschlussfuge
    und staut sich wegen dem schlechten Abfluss und so dringt daß Wasser in der
    nicht abgedichteten Fensterfuge nach innen rein.

    nun sagt bloss keiner daß ich da nicht richtig liege

    Gruss

    Josef
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Josef,

    deine Analyse trifft so ziemlich genau zu. Der Lichtgraben ist zur Hauswand nicht speziell abgedichtet worden. Die Seitenteile und die Bodenplatte wurden bereits beim Hausbau im Jahre 1986 ausgeschalt und direkt an die Hauswand angegossen. Das 150er Rohr geht ca. 130cm weiter in die Tiefe und endet im Erdreich - kein Ablauf etc. Bei Regen staut sich ca. eine "Handbreit" Wasser im Rohr, jedoch nicht bis hoch zur Bodenplatte. Das Holzfenster liegt ca. 15 cm höher als die Bodenplatte und befindet sich aber in einem anderen Raum als die Wasseraustrittsstelle.

    Habe noch zwei weitere Bilder angefügt.

    Das Wasser schein aber vermutl. aus einem Riss in der Kellerwand zu drücken.
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallo zusammen!

    Am kommenden Montag wird der Keller von einer Fachfirma in Augenschein genommen und ggf. ein Angebot erstellt.

    Werde darüber berichten.

    Beste Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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  9. #7
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,
    konnte den Riss ausfindig machen, nachdem ich den Putz runtergemacht habe.
    Kommt hier eine Rissinjektion durch eine Fachfirma infrage und falls ja, wie hoch werden sich die Kosten voraussichtlich belaufen?

    Beste Grüße
    Jan

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