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Dachdämmung erneuern

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  1. #1
    Duff Rose
    Gast

    Dachdämmung erneuern

    Hallo, erstmal Lob für dieses Forum. Hier gibt es ja echt zu Allem ein Thema, auch zu meinem.

    Bewohne ein Haus in Massivbauweise aus 1988. Das Dachgeschoss ist ausgebaut (Mit Teils Schrägen und Gaupe in den Zimmern) und der Wärme- Kaltübergang befindet sich in dessen Decke, d.h. der Dachstuhl selbst ist nicht gedämmt.

    Jetzt hatten wir im Sommer einen ordentlichen Wespenschaden in der Gaupe, welche teils bei meiner Tochter im Zimmer befindlich ist. Die Viecher haben sich oberhalb der Dämmung (Glaswolle mit Alu- Verkleidung) ein tolles Nest gebaut und auch da rum genagt. Schließlich sind einige Tierchen ins Zimmer gelangt, durch kleine Spalte in der befindlichen Holzdecke. Unter dieser befindet sich eine Lattung, dann schon die Dämmung (keine Dampfbremse o.ä.) und schließlich die Nut/Federplatten des Dachbodens. Was zum Gaupendach nach der Dämmung kommt kann ich noch nicht sehen. Wir überlegen nun die Holzdecke neu zu machen, da zum einen dort in über 25 Jahren einige Löcher gebohrt/ geschlagen sind und diese darum nicht mehr schön aussieht und zum Anderen weil ich etwas Bedenken bezgl. der Dämmung habe. Es gibt vereinzelt Schlitze, und Tierchen sollten eigentlich nicht so einfach da rein kommen. Weiterhin sehe ich vielleicht beim Entfernen der Holzdecke auch Schlitze nach Außen innerhalb der Gaupe, die ich irgendwie verschließen könnte. Von da sind die Biester jedenfalls reingekommen.

    Meine Frage ist, ob ich die vorhandene Dämmung erneuern sollte. Am Gaupendach bestimmt, da ich ja das Nest entfernen muss und bestimmt ist die Dämmung auch angeknabbert. Aber an der restlichen Decke auch und an der Gaupenseite? Ich weiß halt eben nicht wie lange eine Dämmung ihren Zweck erfüllt und ob sie irgendwann mal an Wirkung nachgibt. Vielleicht haben neue Dammstoffe auch eine bessere Wirkung?

    Ich plane auch wie im renovierten Bad (da habe ich die alte Dämmung drin gelassen - hab mir wegen Zeitmangel keinen Kopf gemacht) eine Dampfbremse einzubauen. Dagegen sollte sehr wahrscheinlich nichts sprechen und dies erfüllt dann auch den heutigen Standard. Untersparrendämmung gibts ja auch noch. Ich frage mich eben wie ich es richtig mache, die Decke soll möglichst da 20 Jahre+ drin bleiben. :-)

    Letzte Frage:
    Oder macht eine zusätzliche Dämmung des Dachbodens Sinn? Ich glaube nicht, da ich evtl. nachher keinen ausreichenden Feuchtigkeitsaustausch mehr habe. Aber Fragen kostet erstmal nix. Den Dachstuhl brauche ich nicht zwingend dämmen, da oben ist es nicht hoch und es liegen nur ein paar Sachen, die ruhig kalt sein können.
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  2. Dachdämmung erneuern

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Duff Rose Beitrag anzeigen
    Hallo, erstmal Lob für dieses Forum. Hier gibt es ja echt zu Allem ein Thema, auch zu meinem.
    So, hier hast Du Dein eigenes Thema. Ich habe den Beitrag aus dem alten thread abgetrennt, da dieser schon 8 Jahre alt war.
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  4. #3
    Duff Rose
    Gast
    Danke. Stimmt, die alten Kamellen muss man nicht ausgraben.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Duff Rose Beitrag anzeigen
    Ich weiß halt eben nicht wie lange eine Dämmung ihren Zweck erfüllt und ob sie irgendwann mal an Wirkung nachgibt. Vielleicht haben neue Dammstoffe auch eine bessere Wirkung?
    So eine Dämmung hält quasi ewig, vorausgesetzt sie wurde nicht durch äußere Einflüsse beschädigt. Das könnte beispielsweise durch Nässe passieren, oder weil die Dämmung in sich zusammenfällt (nicht formstabil) oder was auch immer. Aber moderne Dämmmaterialien haben deutlich bessere Dämmwerte. Es kann daher sinnvoll sein eine alte Dämmung zu ersetzen.

    Ich plane auch wie im renovierten Bad (da habe ich die alte Dämmung drin gelassen - hab mir wegen Zeitmangel keinen Kopf gemacht) eine Dampfbremse einzubauen. Dagegen sollte sehr wahrscheinlich nichts sprechen und dies erfüllt dann auch den heutigen Standard.
    Dampfsperre ist sinnvoll. Deren Verarbeitung ist aber nicht trivial. Man kann auch da viele Fehler machen.

    Ich frage mich eben wie ich es richtig mache, die Decke soll möglichst da 20 Jahre+ drin bleiben.
    Tja, was soll man dazu schreiben? Man sollte schon wissen was man tut, ansonsten jemanden holen der sich damit auskennt. Ein bisschen Lesen im Forum macht aus einem Laien noch lange keinen Fachmann.

    Oder macht eine zusätzliche Dämmung des Dachbodens Sinn? Ich glaube nicht, da ich evtl. nachher keinen ausreichenden Feuchtigkeitsaustausch mehr habe.
    Dämmung kann schon sinnvoll sein, aber weniger aus Gründen der Wärmedämmung. Es gibt ja noch so etwas wie Schalldämmung.
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  6. #5
    Duff Rose
    Gast
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    So eine Dämmung hält quasi ewig, vorausgesetzt sie wurde nicht durch äußere Einflüsse beschädigt. Das könnte beispielsweise durch Nässe passieren, oder weil die Dämmung in sich zusammenfällt (nicht formstabil) oder was auch immer. Aber moderne Dämmmaterialien haben deutlich bessere Dämmwerte. Es kann daher sinnvoll sein eine alte Dämmung zu ersetzen.
    Das ist eben ein Argument.


    Dampfsperre ist sinnvoll. Deren Verarbeitung ist aber nicht trivial. Man kann auch da viele Fehler machen.
    Ja das weiß ich. Ich hatte mich dazu fürs Bad vorab gut informiert und hatte auch Hilfe. Bis jetzt ist das Ergebnis gelungen.


    Tja, was soll man dazu schreiben? Man sollte schon wissen was man tut, ansonsten jemanden holen der sich damit auskennt. Ein bisschen Lesen im Forum macht aus einem Laien noch lange keinen Fachmann.
    Ja klar. Mir geht es eher um den Meinungsaustausch. Wie das immer so ist, der eine sagt so, der andere so. Der Energieberater würde vielleicht den größten Aufwand hervorrufen. Im Prinzip ist das ja keine Doktorarbeit was ich vorhabe, will es nur ordentlich machen und mich nicht nachher ärgern.

    Dämmung kann schon sinnvoll sein, aber weniger aus Gründen der Wärmedämmung. Es gibt ja noch so etwas wie Schalldämmung.
    Schalldämmung ist bei uns kein Thema, da gibt es keinen Grund zur Klage.

    Was für Dämm Material ist empfehlenswert? Bei meinem Schwager haben wir zuletzt diese Rockwol Steinwolle im Dachgeschoss eingebaut. Sein Haus scheint nun gut gedämmt, auch wenn nicht alleinig davon. Was hat ein gutes Preis- Leistungsverhältnis?

    Ihr seht ich kenne mich damit nicht aus. Aber wer nicht fragt, bleibt dumm.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Duff Rose Beitrag anzeigen
    Ihr seht ich kenne mich damit nicht aus. Aber wer nicht fragt, bleibt dumm.
    Frag jemand, der die Fragen auch beantworten kann - dies kann nur Vorort geschehen. Frage jemand, der in dir keine Kuh zum melken sieht und dir sein "System" aufs Auge drücken will. Sondern beauftrage jemand mit neutralen Planleistungen. Vertraue nicht auf Aussagen wie "Kein Thema, das bekommen wir hin" - oder ähnliche hohle Phrasen.
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  8. #7
    Duff Rose
    Gast
    Hallo und danke schon mal. Wespennest habe ich am Samstag entfernt, die Decke geöffnet. Das Teil war innen völlig verschimmelt, wahrscheinlich durch die durch Insektenmittel vollgepumpten toten Viecher. Dämmung + Holz aber trocken.

    Jetzt habe ich auch mal Leute gefragt, wie ich meine Dämmung denn ausführen soll. Zwar mit nicht ganz deckenden Aussagen sagen aber alle, ich soll bis an die Lattung des Daches in voller Sparrentiefe (=160mm) Dämmung reinstopfen. Teilweise mit dem Spruch, die Hinterlüftungsebene wird heute zugestopft sofern das Dach abgedichtet ist (Bitumenbahn) - aber schließlich soll ich eine Dampfbremsfolie nehmen. Ich bin da zutiefst verunsichert, wenn ich den U-Wert nämlich so berechne habe ich ein hohes Tauwasseraufkommen auf der Außenseite der Dämmung. Sprich, nehme ich 140er und lasse eine 20mm Lüftungsebene soll hingegen alles wieder gut sein. Bekomme ich da hier Zuspruch oder haben meine Experten Recht. Ich meine - die erzählen so nach dem Motto "Haben wir immer schon so gemacht", aber im Endeffekt gehe ich lieber kein Risiko ein für 20mm weniger Dämmung.

    Ohne Titel.jpg

    Hinter der Seiteninnenwand (Holzpaneele) der Gaupe war überhaupt keine Dämmung, jedoch erst einige cm später an der Innenseite der Außenwand. Zwischen Dieser Dämmung und meinen alten Paneelen herrscht ein ordentlicher Luftzug von unten?! auf den Speicher. Das kann ja so nicht ordentlich sein, ich denke aber diesen Luftzug sollte ich vielleicht nicht unterbinden da dieser als Hinterlüftung funktioniert (Auf dem Bild hatte ich das große Loch etwas zugestopft weil das sogar beim arbeiten in dem ganzen Raum zieht, deshalb sieht man das nicht 100%ig)? Schon mal gesehen so was? Die Gaube ist halt schräg, das ist klar. Deshalb ist die Dämmung oben fast bündig aber unten 30cm Luft. Sollte ich nur an der Innenwand dämmen hole ich mir vielleicht den Taupunkt in den Hohlraum...zumindest unten. Vorschlag?

    IMG_1909.jpg

    Und wenn wir schon dabei sind - hier ein schönes Wespennest.

    IMG_1916.jpg

    Ich denke ich krieg das schon so hin das es passt. Bin halt nur noch Neuling und möchte mir ein paar Meinungen vorab einholen. Lernen werde ich noch automatisch.
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  9. #8

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    Du bekommst das nicht hin und wo du "Experten" gefragst hast erschließt sich mir auch nicht. Weil es inhaltlich nicht über die Stammtischparolen am Nachmittagstisch in der Kneipe hinausgehen.
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  10. #9
    Duff Rose
    Gast
    Okay.
    Ich dachte doch auf ein paar mehr Tips für einen jungen Eigenheim- Einsteiger. Es gibt halt Leute auf der Welt die haben keine Ahnung, aber ich ziehe vor jedem den Hut der Wissbegierig ist zu lernen um vielleicht irgendwann mal den Durchblick zu haben.

    Und eines bleibt sicher. Ich bekomme das hin.

    Bitte Thema schließen, danke!
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  11. #10

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    Und eines bleibt sicher. Ich bekomme das hin.
    Aber klar doch, es werden jeden Tag Helden geboren.
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  12. #11

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    Und wo ist jetzt der Grund beleidigt zu sein? Ich habe dir in #6 die zielführende Antwort gegeben. Diesen Menschen könntest du mit Fragen löchern und er kann dir zielführende Antworten geben. Wir können das hier nicht, warum? Weil wir nicht vor Ort sein können.
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  13. #12
    Duff Rose
    Gast
    Naja, deine Antwort war eben unnötig und hat mich nun überhaupt nicht weitergebracht. Außer das ich mich kurz über sie geärgert habe.

    Grundsätzlich ist es ja richtig, ich hatte nur zunächst gedacht ich könnte hier an mehr Informationen gelangen und mein "kleines" Bauvorhaben schnell und on-line lösen. Also, nichts für Ungut, trotzdem danke, und das Ding wird schon.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Frag jemand, der die Fragen auch beantworten kann - dies kann nur Vorort geschehen. Frage jemand, der in dir keine Kuh zum melken sieht und dir sein "System" aufs Auge drücken will. Sondern beauftrage jemand mit neutralen Planleistungen.
    Kurzer Einwurf: Das ist für den Laien nicht sonderlich hilfreich. Wer soll denn der neutrale Planer sein? Architekt, Sachverständiger, Dachdecker, Energieberater? An wen wendet man sich denn konkret?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hilfreich wäre vor allem Dingen ein Hinweis, dass das ganze nicht so einfach ist, wie der TS sich das denkt.

    Ohne entsprechende fachliche Unterstützung besteht da die Gefahr, dass später der Dachstuhl zum Lebensraum von diversen Schimmepilzen wird. Dies kann dann sehr teuer werden. Deswegen wenn die fachlichen Kentnisse nicht vorhanden sind kann auch ich nur empfehlen unbedingt jemand zur Planung heranzuziehen (einen Profi)der die Ausführung plant und dem TS mitteilt wie er es auszuführen hat. Das kann ein Architekt, Bauingenieur oder auch ein Bausachverständiger sein.

    Wie gesagt die Gefahr beim Selbstmachen können erhebliche spätere Bauschäden sein, das kann im finanziellen Desaster enden.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Duff Rose Beitrag anzeigen
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    Vermutlich ist dann mittelfristig sogar der ganze Dachstuhl hin...
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