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  1. #1

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    Fehler im Dach oder Kondenswasser durch falsche Dämmung

    Hallo,

    ich bin zwar als richtiger Benutzer neu hier, habe aber bisher schon einiges von euch gelernt duch das lesen von andern Beiträgen!

    Aktuell bin ich ein einem Thema, dass ich aber gerne direkt mit euch diskutieren möchte.

    Wir haben dieses Jahr seit Mai ein Haus gebaut -> KFW70.
    Rohbau mit Dach (Gebälk und alles darüber) wurde vom Bauträger erstellt, der Rest entweder selbst vergeben um anliegende Handerwerker auch zu unterstützen (die sind auch mal da wenn etwas dringend ist), oder selber ausgeführt.
    Wohnfläche ca. 240m².
    Heizung Gas-Brennwerttherme
    Kontrollierte Wohnraumlüftung dezentral mit Wärmerückgewinnung

    Zur Zeit ist der Stand so, dass Gipser so gut wie fertig ist, Estrich ist drin, Fenster und Türen natürlich auch.
    Estrich liegt seit ca. 8-9 Wochen (hat noch ca. 0,5% Feuchtigkeit), Gipser war vorher da.

    Luftfeuchtigkeit aktuell bei 58%, Temperaturen im Haus ca. 24°.

    Dach wurde von uns gedämmt, zum Einen im DG Schrägdach (50°) mit Kehlbalkendecke und zum Anderen im Spitzboden (auch noch 50m² Bodenfläche) auch die Schrägen.

    Der Aufbau im Dach sieht wie folgt aus:

    Ziegel, 2x Lattung (Belüftungsebene), grüne Br**s Plane, Balken mit 240mm Dämmung WLG035 von Is***r, Klimamembran, Lattung (Luftebene) und 12,5mm Gipskarton.


    Nun zum Problem:
    Es gibt nur ein Dachfenster im Haus, an dem haben wir vor ca. 4 Wochen (Regenzeit) die bekannten schwarzen Flecken am oberen Gipskarton festgestellt.
    Daraufhin Gipskarton entfernt, Dampfbremse geöffnet, es war an der grünen Plane und der Dämmung nass.
    Dann auf gelassen und nach 4 Tagen war alles wieder trocken.
    Bauträger meinte Dampfbremse falsch montiert und die Dampfbremse sei nicht richtig da diffusionsoffen und nicht geschlossen, also haben wir diese richtig angebracht! (In die Nut vom Dachfensterrahmen). Meiner Meinung nach erkenne ich ein Feuchteproblem bei diffusionsgeschlossener Dampfbremse gar nicht mehr...
    Nun waren am Samstag draußen -12° und Schnee gibt es ja gerade auch, was musste ich feststellen, richtig, nasser Fleck am Gipskarton über dem Dachfenster.
    Nun wieder alles auf gemacht und wieder alles nass!

    Für mich stellt sich nun die Frage ob es tatsächlich Feuchtigkeit ist die von Innen kommt (wie auch immer) oder ob nicht doch das Dach einen Undichtigkeit aufweist?
    Vielleicht auch das Velux Dachfenster, da die Tropfen zwischen Kunststoffrahmen und dem Schaumstoffrahmen durch kommen.

    Hab mal alles fotografiert.

    Wäre super, wenn Ihr mir helfen könntet!

    Dachfenster (da noch falsche Ausführung, wurde noch schnell vorm eindecken in nicht elektrisch getauscht)
    2014_07_24_12_klein.jpg

    Flecken
    Flecken2.jpg

    Neue Bilder
    IMG_20141230_145250.jpg
    IMG_20141230_145334.jpg
    IMG_20141230_145424.jpg
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  2. Fehler im Dach oder Kondenswasser durch falsche Dämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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  4. #3
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  5. #4

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    Wer hat die Luftdichtigkeitsebene gemacht? Warum wurde hier das BBX nicht verwendet? Wer hat diese Gebastel am Fenster zu verantworten?
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  6. #5

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    Doppelt....
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Wer hat die Luftdichtigkeitsebene gemacht? Warum wurde hier das BBX nicht verwendet? Wer hat diese Gebastel am Fenster zu verantworten?
    Stimmt schon. Sieht schon irgendwie ziemlich nach "rumgebastelt" aus.

    Gruß
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Siedler Beitrag anzeigen
    Stimmt schon. Sieht schon irgendwie ziemlich nach "rumgebastelt" aus.

    Gruß
    Manch einer würde sich auch schon Gedanken machen Klimamembranen im winterlichen Ausbau zu benutzen aber die Produktpalette ist halt so groß und toll und... Bei den Foto wundert es mich null, dass der Gips anfängt zu schimmeln. Man will nicht wissen wie es hinter der Folie aussieht. Der Wechsel steht viel zu eng an der Seite, was soll die Latte am Sparren? DFF an sich ist schon scheiße für den U-Wert aber Holz soll ja auch dämmen - irgendwie...
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  9. #8

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    Könnte es sein, dass über dem DFF zwar die D ist aber ein Stück Dämmung fehlt, bzw. nicht dicht gestoßen ist?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    Könnte es sein, dass über dem DFF zwar die D ist aber ein Stück Dämmung fehlt, bzw. nicht dicht gestoßen ist?
    Wenn direkt waagerecht vom Fenster dann ja. Weil dann musste der BDX Rahmen weggeschnitten werden, sonst passt das nämlich nicht...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Manch einer würde sich auch schon Gedanken machen Klimamembranen im winterlichen Ausbau zu benutzen...
    ja, ich zum Beispiel!

    ich verweise hierauf: http://www.isover.de/Portaldata/1/Re...hen_Rohbau.pdf


    ich befürchte, dass die Ursache (neben anderen ggf. vorhandenen Unzulänglichkeiten) auf Diffusion zurückzuführen ist, weil diese (und ähnliche) Folie(n) während der Bauphase wegen der fast zwangsläufig vorhandenen hohen rel. Luftfeuchtewerte auf macht(en), wie ein Scheunentor.

    Der Diffusionswiderstand kann da schon mal ganz schnell unter 1m (ggf. sogar deutlich unter 1m) fallen. Dies kann in Verbindung mit einem hohen Wasserdampfpartialdruck selbst an einer ggf. recht diffusionsoffenen Bahn zu Tauwasserbildung führen.
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  12. #11
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    Danke schon Mal für die Antworten.

    Die Dampfbremse wurde von uns eingebaut, meint ihr mit gebastel weil so viel Klebeband zu sehen ist?
    Dann soll ich also die Dampfbremse weiter entfernen und dann das BBX verwenden?
    Wird das BBX dann mit der Dampfbremse einfach verklebt?

    Die Latte ist da dran, damit der Gipskarton festgeschraubt werden kann. Soll dort auch Dämmung hin und wie stark?
    So wie der Schaumstoffrahmen (BDX) vom Fenster?

    Über dem Fenster war auch Dämmung drin, quasi über den BDX bis an Anschlag geschoben.
    Der Gipskarton läuft hier dann nicht waagerecht raus sondern leicht schräg damit der BDX Rahmen bleiben kann.
    Ist doch ok so, oder?
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  13. #12

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    Wenn der GK naß war, muss das Wasser aus der Folie auf den GK austreten können.
    Wenn das Wasser austreten kann, ist da ein Loch.
    Wo ein Loch ist, kann Luft eintreten.
    Wo luft eintritt, kann es zu Kondensat kommen!

    Wie war denn den n50 Wert des BDT??? Ach ja - des was?
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  14. #13
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    Blower-Door-Test ist der nächste Schritt, den wir machen.
    Allerdings erst wenn das Feuchtigkeitproblem im Griff ist!

    Vorher weiß ich ja das es ein Problem gibt...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Was soll ein BDT, wenn die Beplankung schon drauf ist????

    Da gibts vorn rechts Zug und das dazugehörige Loch ist hinten links! Viel Freude beim Lecksuchen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Gebaut2014 Beitrag anzeigen
    Danke schon Mal für die Antworten.

    Die Dampfbremse wurde von uns eingebaut, meint ihr mit gebastel weil so viel Klebeband zu sehen ist?
    Ich meine, dass man so ein Fenster SO nicht anschließt, weil nicht vernünftig möglich!

    Dann soll ich also die Dampfbremse weiter entfernen und dann das BBX verwenden?
    Wenn du es luftdicht haben willst, dann ja. Im BBX liegt alles bei was man zum Fensteranschluss braucht.

    Wird das BBX dann mit der Dampfbremse einfach verklebt?
    Der BBX wird in die Nut für den GKB geschoben, anschließend mit der Anpresshilfe (Roter Bleistifthalter) sauber angepresst. Bei Innenverkleidung von V... werden noch zusätzliche Halter in die Laibung geschraubt - an den dafür vorgesehen Stellen!

    Die Latte ist da dran, damit der Gipskarton festgeschraubt werden kann. Soll dort auch Dämmung hin und wie stark?
    So wie der Schaumstoffrahmen (BDX) vom Fenster?
    Eine Latte, hochkant, an der Schalung verschraubt hätte es auch getan zum verschrauben. Ob du da nun 3 cm MiWo hinmachst oder nicht ist dann auch egal... Man hätte den Wechsel auch einfach größer machen können, aber das passiert immer wieder...

    Du verbaust 24cm Dämmung um an die KFW70 Förderung ranzukommen. Beim Fenster das eh die Schwachstelle non plus ultra ist, spielt es keinerlei Rolle mehr? Entweder ganz oder garnicht...

    Über dem Fenster war auch Dämmung drin, quasi über den BDX bis an Anschlag geschoben.
    Der Gipskarton läuft hier dann nicht waagerecht raus sondern leicht schräg damit der BDX Rahmen bleiben kann.
    Ist doch ok so, oder?
    Richtig ist es 7-11cm (je nach Neigung) rechtwinkelig vom Fenster und dann in Waage bis zum Schnittpunkt Dachschräge. Wie sieht das denn bitte aus? Gleiches Spiel unten, nur das es dort in Lot kommt.

    Man merkt, dass du Laie bist und dir über wesentliche Punkte keine Gedanken gemacht hast. Der beste Gedanke wäre gewesen, jemand zu haben der dich oder die HW kontrolliert. Dem dürfte, wie Herr Fischer schon angemerkt hat, schon das Thema winterlicher Ausbau mit Klimamembrane auffallen müssen! Der BDT nach Verkleidung ist dann das I-Tüpfelchen. Warum sollte man den Unterdrucktest auch nicht zur Leckagesuche benutzen wollen? Geht doch nur um die fiktive Luftwechselrate damit der Test bestanden wird und die KFW Kriterien erfüllt sind...
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