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Reform der Grundsteuer - was ist zu erwarten?

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  1. #1

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    Reform der Grundsteuer - was ist zu erwarten?

    Hallo zusammen,

    das eine Reform ansteht, scheint unstrittig; zu Beginn des kommenden Jahres könnten die gerichtlichen Weichen gestellt werden, nämlich dann, wenn das Verfassungsgericht die aktuelle Regelung für nicht rechtens erachtet.
    Ich weiß, dass noch unklar ist, welche der drei diskutierten Veränderungen tatsächlich kommen wird. Eventuell gibt es aber einen fachkundigen hier im Forum, der Näheres weiß. Es sieht wohl so aus, dass eine Bodenwertkomponente integriert wird, sprich, die Lage eines Hauses und die Größe eines Grundstücks Einfluss nehmen wird.
    Konkret haben wir selbst so unsere Bedenken. Wir haben ein tolles altes Haus in bester Stadtlage einer Kleinstadt zu einem unglaublich guten Kurs erworben und saniert. Unsere 2.000qm werden uns zum Verhängnis, wenn es tatsächlich zu solch einer Reform kommen sollte - zumindest wenn ich die Ausführungen richtig deute.

    Über Informationen freue ich mich - herzliche Grüße und ein gutes neues Jahr.
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  2. Reform der Grundsteuer - was ist zu erwarten?

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  3. #2

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  4. #3

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    Ich glaube nicht, dass jemand Informationen liefern kann wenn es bisher nur Gerüchte gibt. Abwarten wie die Urteile ausfallen, und dann wird es noch viele Jahre dauern bis etwas umgesetzt wird. Fakt ist, es wird teurer, egal welches Modell herangezogen wird. Unter´m Strich also nichts anderes als eine Steuererhöhung, nur dass man dieses Mal die Bonbons den Städten und Gemeinden gibt.
    Das wird auch nicht die letzte Steuererhöhung bleiben, denn der Laden läuft rund und da will sich jeder ein großes Stück vom Kuchen abschneiden. Es ist auch nicht zu erwarten, dass Hebesätze gesenkt werden um die Mehrkosten für die Grundstückseigentümer zumindest teilweise zu kompensieren.
    Es würde mich wundern wenn diese Mehreinnahmen nicht schon längst in den Haushalten eingeplant wären.

    Also gemütlich zurücklehnen und schon mal sparen für das was da kommen wird.
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  5. #4

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    Die Grundsteuer ist so ein Thema, das gerne unter den Teppich gekehrt wird. Dabei zahle ich in einer kleinen niedersächsischen Stadt mittlerweile mehr für die Grundsteuer als für Gas.
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  6. #5
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    Das wäre die erste Reform bei der es nachher weniger kostet als zuvor.

    Bisher wurde noch mit jeder Reform in die Tasche der Reformierten gegriffen .
    Vollkommen egal welches Mäntelchen man der Tatsache umhing ...
    auch in dem Fall ist eins ziemlich sicher und klar : "Es wird teurer".

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
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    Tja, so wird es wohl wirklich kommen; vielleicht nicht der schlechteste Ansatz, einfach zu warten und zu zahlen. Für mich eben "gefährlich", weil ich das schöne große Grundstück habe, aber hey, auf dem Land ist das ja teilweise noch schlimmer. Dort wird man eben einen niedrigeren Bodenrichtwert ansetzen - okay, es bleibt einfach Glaskugel-Leserei solange niemand etwas weiß.
    Eine Sache könnt ihr mir bestimmt einfach beantworten, denn dadurch kann ich mich mental auf den Bodenrichtwert vorbereiten:
    Unser Grundstück besteht aus vier Flurnummern: Eine ist die "Gebäude- und Freifläche", dann wären da noch zwei "Freiflächen" und eine "Gebäude- und Freifläche / Landwirtschaftsfläche". Was haben diese Bezeichnungen genau zu bedeuten und ist darauf ein "Bodenwert" ableitbar, sprich, sind manche dieser Flächen nicht zur Bebauung nutzbar und damit (Gott sei Dank) weniger wert?

    Vielen Dank und Gruß
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ein Wort noch zur Verteidigung: Diesmal hat zur Abwechslung nicht die Politik an dem Thema geschraubt, sondern das Verfassungsgericht, daher bleibt ja nur die Reform, die eben manche trifft und manche entlastet (oder auch nicht).
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  9. #8
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    @mastehr: Tatsächlich? Wir zahlen aktuell, für mein Verständnis, moderate 240 Euro im Jahr. Es kann also nur nach oben gehen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von BlackFlag Beitrag anzeigen
    Tja, so wird es wohl wirklich kommen; vielleicht nicht der schlechteste Ansatz, einfach zu warten und zu zahlen. Für mich eben "gefährlich", weil ich das schöne große Grundstück habe, aber hey, auf dem Land ist das ja teilweise noch schlimmer.
    Du wirst es sowieso nicht ändern können.

    Zitat Zitat von BlackFlag Beitrag anzeigen
    Eine ist die "Gebäude- und Freifläche", dann wären da noch zwei "Freiflächen" und eine "Gebäude- und Freifläche / Landwirtschaftsfläche". Was haben diese Bezeichnungen genau zu bedeuten und ist darauf ein "Bodenwert" ableitbar, sprich, sind manche dieser Flächen nicht zur Bebauung nutzbar und damit (Gott sei Dank) weniger wert?
    Der Bodenrichtwert ist abhängig von der Nutzbarkeit des Grundstücks. Für eine "Wiese" ist der Wert niedriger als für ein bebaubares Grundstück. Bei landwirtschaftlichen Flächen würde es noch einmal anders aussehen. Das wollte man irgendwann einmal zusammenpacken, aber jetzt will das anscheinend keiner anrühren. Die Steuereinnahmen Grundsteuer A sind sowieso gering.

    Falls Du es genau wissen möchtest, dann einfach mal den Gutachterausschuss der Stadt kontaktieren. Die können genau sagen für welches Grundstück welcher Bodenrichtwert angenommen wird.
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  11. #10

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    Grundsteuer: 437,62 Euro
    Gas: ca. 420 Euro

    163 m² beheizte Fläche, Grundstück < 1000 m²

    In der Gemeinde sind weder Flughafen, Autobahnanschluss, Theater noch Hallenbad vorhanden.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ein unglaublicher Unterschied - hier in der Stadt ist alles vorhanden - sogar ein Flughafen, wenn auch nicht für den A320 tauglich. Das wird ein ordentlicher Boost nach oben werden, da kann ich wirklich sparen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von BlackFlag Beitrag anzeigen
    Ein unglaublicher Unterschied - hier in der Stadt ist alles vorhanden - sogar ein Flughafen, wenn auch nicht für den A320 tauglich. Das wird ein ordentlicher Boost nach oben werden, da kann ich wirklich sparen.
    Ich zahle je nach Grundstück und Haus zwischen 240,- € (760m2 Grundstück, EFH 200m2 Wfl.) und 580,- € (600m2 Grund, 270m2 Wfl.), hier für den Betrieb 900,- € (4.500m2 Grund, 600m2 Gebäudefläche). Alles in unterschiedlichen Gemeinden, aber mit ähnlichen Hebesätzen.
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  14. #13

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    Der Hebesatz liegt bei uns bei 400%.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Da kann ich nur müde lächeln.
    Hebesatz 2012: 550%
    Hebesatz 2013: 590 %
    Hebesatz 2014: 695 %
    Hebesatz 2015: 855 %
    Möchte sich noch jemand beklagen?
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  17. #15
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    Wow, da wünscht man sich doch, mal´ nicht gewonnen zu haben; wir haben hier bodenständige 380% und exakt so soll es bitte auch bleiben.
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