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Dachlawinen-Dach schlecht gedämmt?

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  1. #1

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    Dachlawinen-Dach schlecht gedämmt?

    Hallo liebes Forum,

    erstmal Frohes Neues Jahr.

    Wir wohnen jetzt den 1. Winter in unserem Neubau. Mir ist nun aufgefallen das auf unserem Dach kein Schnee mehr liegt, bei unseren Nachbarn liegt der Schnee noch auf den Dächern. Die Häuser um uns herum sind mindestens 10-20 Jahre älter.

    Heute morgen ist eine Dachlawine vom unserem Haus abgerutscht und das Dach war auf einen schlag Schneefrei. Ist nun unser Dach schlecht gedämmt? Unterm Dach sind die Zimmer eigtl nicht beheizt. Nur so ca 16 Grad. Dachneigung ist 38 Grad.
    Wir haben Beton-Dachpfannen von Braas.
    Das Dach wurde mit 200mm Isover Mineralwolle/Glaswolle gedämmt.

    Kann mir jemand weiterhelfen?
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  2. Dachlawinen-Dach schlecht gedämmt?

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  3. #2

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    Abgesehen davon, dass 200mm nicht so der bringer sind ...

    Bei einem Dach, von dem der Schnee schlagartig vollständig abgeht, kann es auch sein, dass die Dachfläche so kalt ist, dass dort NICHTS antaut und deswegen der Schnee null halt hat und abgeht.

    Ein Indikator für gute oder schelchte Dämmung ist eingentlich nur wenig Schneefall (weniger Millitmeter auf den Dächern) bei wenig Wind um die Null Grad. Dann zeigt sich auf welchem Dach der Schnee länger liegt und welches Dach demnach besser gedämmt ist. Auch sind dann die Wärmebrücken gut zu erkennen (Wärmebildkamera für Arme :-), wenn man die nötige Erfahrung in der Interpredation hat)
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  4. #3

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    Welche Reibungshaftung hat denn Euer Dach und die de4 Nachbarn?

    Bei einem glasierten (glatten) Ziegel rutscht Schnee wohl schneller ab als bei einem 50 Jahre altem bemoosten Dach.

    Unser MFH wurde kurz vor dem Winter neu gedämmt und bekam neue Dachziegel. Vorher gab es nie Dachlawinen, jetzt eine große direkt vor die Tür. Die Dämmung ist aber deutlich besser heute. Das merkt man alleine schon an den Starts der Gasheizung.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Die Reibungshaftung kenne ich jetzt nicht aber die Dachziegeln der Nachbarn sind schon ein wenig bemost.

    Was denkt ihr über eine Thermografie vom DAch. Ich habe jetzt noch kein Angebot eingeholt aber ich denke mit 300€ wird man schon rechnen müssen. Denkt ihr das sich das lohnt?
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  6. #5
    feelfree
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    Du weißt, dass dein Dach mit 20cm Mineralwolle gedämmt ist. Was erwartest du von einer Thermografie? (Die sich im übrigen nie lohnen kann, denn sie spart ja keine Energie)
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  7. #6

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    Über eine Thermographie würde ich nur nachdenken, wenn der Schnee ungleichmäßig abgehen würde und immer an den selben stellen liegen bliebe, oder wenn es bei wenig Schnee komische Streifen auf dem Dach gäbe.

    Ansonsten ist Dein neues Dach einfach nur Arschglatt und aussen kalt, so dass der Schnee keine Lust hat anzupappen und lieber der Schwerkraft gehorcht.
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  8. #7
    Themenstarter

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    OK.

    Ich danke euch für eure Meinungen.
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  9. #8

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    er hat ein betonsteindach, die sind in der regel nicht glatt. normalerweise ist die haftung von schnee gut auf den rauen betondachsteinen.

    liegt jedoch nasser schnee drauf und es taut von unten, dann rutscht der schnee auf dem wasserfilm bei 38° neigung abwärts.

    wenn du es genau wissen möchtest, dann solltest du einen fotografen mit wärmebildkamera (bauphysiker?) engagieren.
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  10. #9

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    Geh mal davon aus, dass er bei genanntem Hersteller die "Dachsteine" erworben hat. Die sind Arschglatt. Das rutschen sogar die Dachdecker, die sich sonst fast überall "festsaugen".
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Dir kann keiner weiter helfen, weil Deine Befürchtungen relativ absurd sind. Wenn hier "richtige" Lawinen runter gehen, wie sieht es mit Schneefangschutz aus? Das sollte relevanter sein und ja die Pfannen können arschglatt werden, dank der Beschichtung.
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  13. #11

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    er hat ein betonsteindach, die sind in der regel nicht glatt. normalerweise ist die haftung von schnee gut auf den rauen betondachsteinen.

    liegt jedoch nasser schnee drauf und es taut von unten, dann rutscht der schnee auf dem wasserfilm bei 38° neigung abwärts.

    wenn du es genau wissen möchtest, dann solltest du einen fotografen mit wärmebildkamera (bauphysiker?) engagieren.
    Hast Du ne Kamera gekauft, die benutzt sein will? *gaaaaanzSchnellWeg*
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