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Dampfsperre auf die Mittelpfette oder drum herum führen?

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  1. #1

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    Dampfsperre auf die Mittelpfette oder drum herum führen?

    Guten Abend,

    Im Zuge meines Spitzbodenausbaus werde ich eine Zwischensparrendämmung durchführen. Die dafür nötige Dampfbremsfolie möchte ich vom First bis nach unten zur Außenmauer führen. Nun bin ich mir nicht sicher wie ich im Bereich der Mittelpfette vorgehen soll.
    Die erste Möglichkeit (Variante 1) wäre die Folie bis zur oberen Seite der Pfette zu führen und diese dort dicht zu verkleben. Danach von der unteren Seire der Pfette beginnend weiter nach unten bis zum Mauerwerk.
    Die zweite Möglichkeit (Variante 2)die sich mir bietet wäre die Folie einfach um die Pfette herum zu führen und in einem Zug bis zum Mauerwerk weiterzuführen.
    Ich habe 2 Bilder angehangen, wo beide Alternativen mal eingezeichnet sind.

    Frage: Wäre bei der Variante 1 die Luftdichte Ebene überhaupt gegeben?

    Wäre schön wenn mir jemand im Forum sagen könnte, welche Variante er vorziehen würde.

    AlternativeB.jpgAlternativeA.jpg

    Vielen Dank vorab.
    Viele Grüße
    Andreas
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  2. Dampfsperre auf die Mittelpfette oder drum herum führen?

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  3. #2

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    Keine von beiden, weil beide null Praktikabel. Variante 1 scheitert am Schnittpunkt Pfette/Kehlbalken/Sparren/Kehlbalken. Variante 2 ist nicht luftdicht. Beim Gebindestellen hätte man einfach auf die Pfette ein ausreichend breiten Folienlappen legen sollen und das Problem wäre im nu gelöst. Dazu braucht es eine erschöpfende Planung. Für diese ist es erforderlich das der Bauherr auch in die Zukunft blicken kann - Spitz als Wohnausbaureserve entsprechend anspricht.

    Tipp: Mit zwei getrennten Luftdichtigkeitsschichten könnte man ein sinnvolles Ziel erreichen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Kalle, danke für deine Antwort.
    Ich vermute Du hast Variante 1 und 2 vertauscht :-) ansonsten würde ich es nicht verstehen.
    Also die Variante 2 (mit dem herumführen der Folie) lechtet völlig ein. Da würde es Probleme mit den Schnittpunkten geben, da man an jedem Balken abdichten müsste. Zu aufwändig.
    Bei Variante 1 ( aufkleben auf Pfette ) sagst Du, das die Luftdichtigkeit nicht gegeben sei. Liegt das daran, dass die Pfette die Stelle wäre, welche luftdurchlässig ist?

    Deinen Tipp habe ich so verstanden, dass man das Obergeschoß und den Spitzboden separat betrachten würde und entsprechend jeweils eine Luftdichtigkeitsschicht einrichtet. Liege ich da richtig?
    Ich hab dies in der Grafik nochmal veranschaulicht.
    Alternative C.jpg

    Stellt sich mir die Frage, ob die obere Schicht nicht bis an die untere heranfühern/abschließen muss um "dicht" zu werden? In der folgenden Grafik in grün gezeichnet.
    Alternative D.jpg
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die lösungen werden immer schlimmer.

    v2 haben wir bereits erfolgreich ausführen lassen.
    das linienproblem entlang der pfettenstränge war
    innerhalb von einem tag gelöst, allerdings .. wo
    gehobelt wird, fallen späne.
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  6. #5

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    So wie gezeichnet meine ich es nicht. Hier fehlt auf der Kehlbalkenebene etwas oder wie mls gesagt hat konstruktiv lösen mit dem Fichtenmoped und einer Planung.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo MLS,
    variante 2 würden dann heissen, dass man die Dampfbrems-Folie um die Pfette herumlegt... die im Weg stehenden Kehlbalken ( bei mir sind es 17 ) mit der Folie umschließe, indem ich diese einschneide und an den Kehlbalken rechts und links luftdicht verklebe. Siehe Grafik, wo ich den Klebebereich gürn markiert habe ;-)
    Anschließend würde ich die Folie im unteren Geschoß weiter entlang der Sparren befestigen bis ich an die Außenmauer gelange.

    Haben sie es in etwa so ausgeführt?

    Vielen Dank.
    kehlbalken.jpg
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