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  1. #1
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Transparente Wärmedämmung (TWD)

    Ich hab´ mal ´ne Frage:

    Hat jemand Erfahrung mit TWD?

    Was ich mir bis jetzt so zusammengelesen und -recherchiert habe, befriedigt mich noch nicht besonders.

    Ich bin an der Planung eines Mehrfamilienhauses, das KfW40-Standard erreichen soll und eine schöne große Südfassade hat, in die die TWD-Elemente auch gestalterisch gut reinpassen würden.

    Die vom Fachverband TWD ( www.umweltwand.de ) zur Verfügung gestellten Rechenunterlagen dafür sind für mich (noch) nicht ganz schlüssig.


    Freundliche Grüße . Volker
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  2. Transparente Wärmedämmung (TWD)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Herr Kugel,

    TWD ist eine sehr effiziente Wärmedämmung, die das Mauerwerk wie ein Grundofen aufheizt und im Winter eine sehr angenehme Strahlungswärme abgibt.
    Allerdings sollten Flächen mit dieser Dämmung vorallem im Sommer beschattet werden, da sich sonst das Mauerwerk auch im Sommer aufheizt und für ein unangenehm warmes Raumklima sorgt.
    Wenn eine Beschattung sich mit der Architektur vereinbaren lässt, ist diese Dämmung durchaus eine akzeptable Dämmlösung.

    MFG Timmy
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Danke TIMMY ...

    ... aber das weiß ich ja und deshalb will ich sie auch einsetzen.

    Ich habe nur ein Verständnisproblem beim Rechengang für den EnEV-Nachweis (den ich ja für den KfW40-Antrag brauche).

    Wenn ich die TWD-Elemente - wie empfohlen - als "äquivalentes Fenster" betrachte und in meine Berechnung einsetze, erhalte ich zwar einen geringeren Jahresprimärenergiebedarf Qp´´ aber einen höheren Transmissionswärmeverlust Ht´, der mich wieder über die erforderlichen 45% Unterschreitung drückt.

    Warum das so ist, ist mir prinzipiell auch klar, ich kann nur den vom Fachverband TWD angebotenen Rechengang nicht nachvollziehen.

    Freundliche Grüße . Volker
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  5. #4
    Avatar von Hundertwasser
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    Such dir mal unter www.sto.de den für deine Stadt zuständigen FAchberater raus und nimm Kontakt auf. Die könen dir sicher helfen.
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Auch Danke ...

    ... aber das habe ich auch schon gemacht, und zwar bei Sto direkt in Stühlingen und da habe ich auch nichts Anderes bekommen als das vom Fachverband TWD.

    Die scheinen sich selbst über die Berechnungsmethode noch nicht im Klaren zu sein.

    Freundliche Grüße . Volker
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  7. #6
    Avatar von Hundertwasser
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    Ich bin nicht mehr so ganz im Thema seit ich von Sto weg bin. Vor ca. 5 Jahren wurde allerdings die TWD nicht mehr aktiv vermarktet. Anscheinend gabs da zu viele Reklamationen. Wie der rechnerische NAchweis läuft weiss ich auch nicht, damals war alles noch ganz neu und nicht jeder Fachbarater wusste bescheid. Wenns sehr Dringend ist würde ich mal meine Kontakte spielen lassen. Für den Fall bitte eine kurze PN.
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  8. #7

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    Hallo Herr Kugel,

    Pardon, habe mich verlesen, ich habe heute mit meinem Techniker bezüglich
    der TWD gesprochen und dieser meint, dass es am besten ist einen Bauphysiker zu kontaktieren oder sich direkt an den Systemhersteller wenden.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg

    Grüsse Timmy
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  9. #8
    Avatar von JDB
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    Im MFH ? Gewagt !

    Ich habe nicht viel Erfahrung mit TWD, aber ich kannte ein Musterhaus in einer "Öko-Siedlung", das mit TWD ausgestattet war. Als es nach Jahren verkauft werden sollte, fand sich durch die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit nur schwer ein Käufer.


    Wunschdenken zum Rechenansatz:

    Wenn ich auf einem Extrablatt nachweisen könnte, dass mit TWD mehr Primärenergie eingespart wird, als ohne TWD - dafür mit stark gedämmter Wand, dann hätte ich keine Bedenken wie folgt vorzugehen:

    - Vorteile weglassen
    - Nachteile weglassen (Wand als normal gedämmt berechnen)

    Begründung:
    Der Sinn der Nebenanforderung (Begrenzung H'T) ist die Gewährleistung eines niedrigen Heizwärmebedarfs, leider kurzsichtig und unglücklich festgesetzt durch die Begrenzung der Transmissionsverluste (gedämmte Gebäudehülle). Im Gegensatz zu manch einer Technik, die zwar den Primärenergiebedarf senkt, aber nicht den Heizwärmebedarf, sollten die TWD wie auch die WRG und auch die solaren Gewinne in diese Nebenanforderung eingearbeitet werden.

    Als Fachmann mit Durchblick würde ich diese Vorgehensweise abhaken.

    Leider bleibt das Wunschdenken.
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  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Danke erstmal ...

    Zitat Zitat von JDB
    Ich habe nicht viel Erfahrung mit TWD, aber ich kannte ein Musterhaus in einer "Öko-Siedlung", das mit TWD ausgestattet war. Als es nach Jahren verkauft werden sollte, fand sich durch die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit nur schwer ein Käufer.
    ... aber das kapiere ich nicht. Wieso eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit?

    Freundliche Grüße bis Morgen (mein Hund wartet) . Volker
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  11. #10
    Avatar von JDB
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    Kein Wohnzimmerschrank = eingeschränkte Nutzung

    Zumindest in diesem Haus war die Konstruktion so, dass eine Wohnzimmeraußenwand außen mit TWD bestückt war und innen befand sich die wärmeabgebende Fläche. Die durfte natürlich nicht verstellt werden.

    Is ja schon ein paar Jahre her und die Entwicklung ging sicher in verschiedene Richtungen. Vielleicht läuft's ja heute ganz anders !? Wie wolltest Du denn die Wärme nutzen?
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Avatar von susannede
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    Hi Volker,

    kennst Du schon das:

    http://www.lucido-solar.com/dch/02sys_d_a.htm ?

    Grüße,
    Susanne
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  14. #12
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    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Guten Abend allerseits ...

    ... ich muss ab und zu auch Brötchen verdienen.

    @Susanne, rote Schwester
    Danke, das kannte ich auch schon, passt aber hier nicht so ganz.
    Wenn, mach ich´s mit StoSolar weil ich
    a) ganz gute Kontakte zu Sto habe und
    b) mein Fassadenbauer sonst auch mit Sto arbeitet und ganz gute Konditionen dort hat.

    @JDB
    Dämmen will ich mit ca. 85cm hohen Streifen jeweils ab UK Betondecke (tiefer geht nicht wg. 4cm vorstehenden Aufbau-Rolladenkästen) nach oben bis ca. 20cm unter die Fensterbrüstungen, da verspreche ich mir die größte Wirkung (besonders auf die schwere Betondecke). Das würde auch in der Fassade nicht schlecht aussehen.

    Danke für Deinen Denkansatz zum Rechenansatz, ich werd´ das mal mit einem KfW-Menschen besprechen. Das Problem beim KfW40-Haus ist ja die Drohung mit der Strafverfolgung wg. Subventionsbetrug bei falschen Angaben. Das will ich weder meinem Bauherrn noch mir zumuten.

    Freundliche Grüße . Volker
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