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Belüftung im Innenausbau nachträchlich einfügen?

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  1. #1

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    Belüftung im Innenausbau nachträchlich einfügen?

    Hallo liebe Forenexperten,

    da ich leider aus meiner Internetrecherche nicht schlau werde, muss ich eine alt bekannte Frage nun doch nochmal aktiv stellen.

    Wir haben ein Reihenmittelhaus gekauft, Baujahr 1961, Wände aus Ziegeln. Den Keller - auf Sicht trocken - haben wir in zwei Räumen vom Handwerker ausbauen lassen, um etwas mehr Platz zu bekommen. Dabei kamen ein verzinktes Metallständerwerk (5cm) und Gipskartonplatten zum Einsatz, zudem eine Mineralwolldämmung - auch an den beiden Außenwänden. Der Keller wird selbst nicht beheizt, allerdings befindet sich die Heizungsanlage in einem anderen Kellerraum, die natürlich etwas Wärme im Keller verteilt. Allerdings sind die alten Einfachglasfenster immer offen.

    Nachdem ich mich nun etwas belesen habe, sind wir - wegen des Rigips-Ausbaus mit Dämmung (und ohne dampfstoppende Folie) - etwas besorgt, uns im Keller einen Schimmelherd heraufzubeschwören.

    Meine Frage: Würde es die Schimmelgefahr senken, wenn ich in die Rigipswand Löcher schneide, durch diese die Dämmung entferne und dann die Löcher mit Lüftungsschlitzen versehe?

    Für eine Antwort schon jetzt vielen Dank!

    Michael
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  2. Belüftung im Innenausbau nachträchlich einfügen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Warum habt Ihr Euch nicht vor den Arbeiten Sorgen gemacht?
    Normalerweise sollte man doch erst denken und dann ausführen.

    Warum wurde überhaupt gedämmt, wenn der Keller nicht beheizt wird (was sehr vernünftig ist) und ohnehin die Fenster offen stehen?

    Wenn Ihr jetzt zu allem Übel noch Lüftungsschlitze /-löcher in die Beplankung macht, müsst Ihr nur noch Pfeile drankleben, damit die warmfeuchte Luft auch wirklich den Weg hinter die Abkofferung findet und dort schön auskondensiert.

    Ich würde den Quatsch runterreißen und die Wände offen lassen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Warum habt Ihr Euch nicht vor den Arbeiten Sorgen gemacht?
    Normalerweise sollte man doch erst denken und dann ausführen.
    Weil man einen Handwerker beauftragt hat den man für einen Experten hält und der sich damit auskennt.

    Ist das für die Experten so schwer zu verstehen das sich Laien auf andere Experten (oder das was sie dafür halten) verlassen?

    Und sich selbst schlau machen soll man ja auch nicht - zumindest gemäß Haltung einiger Experten hier
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  5. #4
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    Danke für die Antwort. Mit dem "vorher informieren" hast Du natürlich leider Recht. Allerdings fehlte einfach die Zeit, sich hier selbst ausgiebig einzulesen. Und dann hofft man eben, dass derjenige, den man damit beauftragt, auch Experte genug ist, um die Arbeit ordentlich zu erledigen.
    Das war wohl leider nicht so.
    Aber ich schließe mal aus Deiner Antwort, dass Lüftungsschlitze und entfernen der Dämmung die Sache eher schlimmer machen würden.

    Herzliche Grüße
    Michael
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  6. #5

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    Die Frage nach dem "warum überhaupt" steht noch im Raum...
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  7. #6
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Die Frage nach dem "warum überhaupt" steht noch im Raum...
    Wir haben kein Platz für ein Gästezimmer. So ist ein Raum als Gästezimmer mit einer Schlafmöglichkeit ausgebaut worden. Die Nutzung des anderen Raumes ist noch offen, es sollten aber ein Raum sein, der der Wohnräumen gleicht, d.h. glatte Wände, Tapete usw.

    Herzliche Grüße
    Michael
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Na dann stehen ja noch viel mehr Fragen auf der Tagesordnung.
    Informier Dich doch mal nach den Anforderungen an Aufenthaltsräume.

    Ab hier sind die Architekten und Baurechtler gefragt.
    Ich bin raus.
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  10. #8
    Themenstarter

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    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Vorbesitzer jahrelang eine flächendeckende Holzvertäfelung vor die Wand montiert hatten. Hier gab es offenbar keine Probleme.
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