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  1. #1

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    Verkleidung einer problematischen Wand

    Hallo zusammen!

    Ich möchte mich erst mal kurz vorstellen: Mein Name ist Martin, ich komme aus Köln und wir sind seit ein paar Jahren Besitzer einer Eigentumswohnung sowie eines kleinen Ferienhäuschens in Holzständer-Bauweise.
    Aus diesem Grund bin ich schon seit einigen Jahren "stiller" Mitleser und habe dank eurer vielen guten Beiträge alle meine Probleme lösen können.
    Jetzt allerdings weiß ich nicht mehr weiter.

    Wir möchten gerne unsere Schlafzimmerwände bis auf eine Höhe von 1,10 Metern mit Holzpaneelen (weiß lackiert, für Außenverwendung geeignet) verkleiden.
    Leider ist eine dieser Wände eine Außenwand und gleichzeitig unsere "Problemwand".

    Zur Erklärung: Das Haus ist vor drei Jahren energetisch saniert worden, sprich Außenverkleidung mit Styropor, neue Wärmeschutzfenster, Rolladenkästen abgedichtet. Da wir im Erdgeschoss wohnen, wurde auf unseren Wunsch hin auch die Kellergeschossdecke gedämmt.
    Leider hat man auf der einen Wand die Dämmung (aus welchen Gründen auch immer) nicht bis nach unten durchgezogen, so dass jetzt ca. 15 cm in Bodenhöhe ungedämmt sind. Leider besteht genau hier jetzt eine Kältebrücke, denn hier treffen Kellerwand, Außenwand und das Pflaster vom Garten aufeinander.
    Wenn man sich dann ausnahmsweise für zwei drei Tage mal nicht penibel an das Lüften hält bzw. die Heizung vergessen hat hochzudrehen, fällt auf dieser Wand in Bodenhöhe oberflächlicher Schimmel auf der Tapete an.
    Das alles aber wie gesagt nur äußerst selten, denn normalerweise lüften und heizen wir gut.

    Nun möchten wir die Wände also mit Holzpaneelen verkleiden - ich bin mir allerdings unsicher, wie genau ich da vorgehen soll, damit an unserer "Problemwand" kein Schimmel zwischen der Verkleidung und der Wand entsteht.
    Ich hatte gedacht, dass ich eine Dampfbremse unterhalb der Paneelen auf die Latten-Unterkonstruktion anbringe, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit die Wand erreicht.
    Hat das Aussicht auf Erfolg?
    Oder muss ich zusätzlich noch eine Dämmschicht zwischen Paneele und Wand aufbringen?
    Oder sollte ich besser komplett von der Idee der vertäfelten Wand absehen?

    Würde mich sehr über eure Einschätzungen bzw. Tipps freuen.

    Grüße
    Martin
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  2. Verkleidung einer problematischen Wand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Oder sollte ich besser komplett von der Idee der vertäfelten Wand absehen?
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  4. #3

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    Blöde Frage...
    Unter Berufsangabe Gesundheitswissenschaftler würde ich doch erst versuchen die Problemwand zu reparieren anstatt alle 2-3 Tage Schimmel abwaschen zu müssen, wenn das Problem doch bekannt ist würde ich das reparieren lassen, dann müsstest du nun nicht die Frage stellen, weil es die Problemwand nicht gäbe
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  5. #4

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    Wer hat die Sanierungsmaßnahme geplant und die Ausführung überwacht?
    Gibt es ein Lüftungskonzept, welches bei lüftungstechnisch relevanten Änderungen (wie z.B. Wärmedämmung, Fenster- und Türenaustausch, etc.) gemäß DIN 1946-6 zu erstellen ist?
    Außerdem ist ein Außenluftvolumenstrom zum Feuchteschutz nutzerunabhängig sicherzustellen, nicht mittels Lüftungsmaßnahmen durch den Nutzer.

    Ein Verstecken des Problemes hinter einer Verkleidung hift nicht. Schon gar nicht der Gesundheit.

    Sofern es die Heizungsabrechnung zulässt, könntet Ihr Euch ein Vor- und Rücklaufrohr als Schleife an der Außenwand entlang, in Fußbodennähe, verlegen lassen. Ohne Verkleidung. Die Heizleistung ist minimal, sorgt aber für eine leichte Temperaturanhebung im Zwickel Wand-Fußboden. Damit wird im gefährdeten Bereich die Wandtemperatur etwas angehoben und es kommt zu einer besseren Konvektion durch die Erwärmung der Luft.

    Die Kostenersparnis für ein paar qm Dämmung+Nebenarbeiten müsst im Moment Ihr ausbaden.

    Gruß
    Holger
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  6. #5

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    Zitat Zitat von eltorito Beitrag anzeigen
    Blöde Frage...
    Unter Berufsangabe Gesundheitswissenschaftler würde ich doch erst versuchen die Problemwand zu reparieren anstatt alle 2-3 Tage Schimmel abwaschen zu müssen, wenn das Problem doch bekannt ist würde ich das reparieren lassen, dann müsstest du nun nicht die Frage stellen, weil es die Problemwand nicht gäbe
    Weil man als Wohnungseigentümer nicht so einfach die Dämmung um 15 cm erweitern kann. Das geht nur über die Eigentümergemeinschaft.
    Jetzt hat der TE als einziger die Kellergeschossdecke gedämmt. Vielleicht haben andere trotzdem das problem, vielleicht aber auch nicht.
    Also wird es schwierig sowas durch zu setzen.

    Die Idee mit vertäfelten Wand würde ich lassen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Luigee Beitrag anzeigen
    Wir möchten gerne unsere Schlafzimmerwände bis auf eine Höhe von 1,10 Metern mit Holzpaneelen (weiß lackiert, für Außenverwendung geeignet) verkleiden.
    Aber bitte - wenn überhaupt - nur mir deutlich Abstand und gut hinterlüftet!

    Leider ist eine dieser Wände eine Außenwand und gleichzeitig unsere "Problemwand".

    Zur Erklärung: Das Haus ist vor drei Jahren energetisch saniert worden, sprich Außenverkleidung mit Styropor, neue Wärmeschutzfenster, Rolladenkästen abgedichtet. Da wir im Erdgeschoss wohnen, wurde auf unseren Wunsch hin auch die Kellergeschossdecke gedämmt.
    Leider hat man auf der einen Wand die Dämmung (aus welchen Gründen auch immer) nicht bis nach unten durchgezogen, so dass jetzt ca. 15 cm in Bodenhöhe ungedämmt sind. Leider besteht genau hier jetzt eine Kältebrücke, denn hier treffen Kellerwand, Außenwand und das Pflaster vom Garten aufeinander.
    Dann finde heraus, welchen Grund es gab!
    Verwalter fragen.

    Wenn man sich dann ausnahmsweise für zwei drei Tage mal nicht penibel an das Lüften hält bzw. die Heizung vergessen hat hochzudrehen, fällt auf dieser Wand in Bodenhöhe oberflächlicher Schimmel auf der Tapete an.
    Was ja nur passieren kann, wenn sie vorher heruntergedreht wurde.
    Und warum/wann tut ihr das?

    Vor der Klärung dieser grundsätzlichen Fragen würde ich das Vorhaben nicht weiterverfolgen.
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  8. #7
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    Danke erstmal für eure Antworten und Gegenfragen.
    Ich versuche sie mal der Reihe nach abzuarbeiten. :-)

    Zunächst einmal @eltorito: Noch blöder als meine Frage ist vermutlich deine Antwort. Als Gesundheitswissenschaftler tue ich vieles (z.B. dafür Sorge tragen, dass dir die Pharmafirmen nicht unnütze Medikamente für teures Geld andrehen) - ich kümmer mich allerdings nicht um die Beseitigung von Schimmel. Aber nichts für ungut - ich bin dir nicht böse. :-)

    Zu den anderen Fragen:
    @OLger MD: Wer die Sanierungsmaßnahme geplant und überwacht hat, weiß ich nicht. War irgendein Architekt. Werde das mal bei der Verwaltung nachfragen. Von einem lüftungstechnischen Gutachten habe ich nie etwas gesehen/gehört. Ich hatte damals direkt bei der Verwaltung nachgefragt, warum die letzten 15 cm nicht gedämmt wurden. Leider hab ich mich mit der Antwort "Das geht nicht anders!" zufrieden gegeben. Die Sanierung fand zudem im Frühjahr statt, dass erste Schimmelproblem tauchte daher erst einige Monate später auf.
    Die Lösung mit den Heizungs-Vor- und Rücklaufrohren habe ich auch schon gesehen - nur leider ist damit eine Verkleidung der Wand ja auch nicht mehr möglich!?

    @Julius: Wie oben geschrieben, werde ich jetzt wirklich mal genauer beim Verwalter nachhaken, ob die Ausführung der Dämmung wirklich seine Richtigkeit hat.
    Tatsächlich wird die Heizung vorher runtergedreht. Sie sitzt direkt unter dem Fenster und man will ja schließlich nicht "zum Fenster rausheizen". :-)
    Ja, ich weiß, es sind nur ein paar Cent und eigentlich könnte man die Heizung für die 10 Minuten auch anlassen - aber irgendwie ist das bei mir ein Bewegungsablauf, der sich tief ins Hirn eingebrannt hat: Mit der einen Hand das Fenster aufreißen, mit der anderen Hand die Heizung runterdrehen.

    Nun aber noch mal zum eigentlichen Problem. Ich hätte gedacht, dass die von mir skizzierte Lösung (Dampfbremse und Dämmung) möglich wäre!?
    Durch die Dampfbremse gelangt keine Feuchtigkeit in den Zwischenraum bzw. an die Wand, durch die zusätzliche Dämmung fällt die Feuchtigkeit außerdem auch nicht an der Außenseite der Dampfbremse (also zwischen Dampfbremse und Holzpaneelen) an?
    Aber anscheinend stimmt da was nicht mit meiner Logik? :-)

    Danke und Gruß
    Martin
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Luigee Beitrag anzeigen
    Aus diesem Grund bin ich schon seit einigen Jahren "stiller" Mitleser und habe ....
    Na also jetzt fängt´s hier aber an!
    SO nich´ Du, so nich´....

    Um es mal in Deiner Landessprache zu schreiben:
    "Det isse a einmaliges Kerlche, un Unikaat. Det jibbet nech zwöima"



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  10. #9

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    Zitat Zitat von Luigee Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Ich möchte mich erst mal kurz vorstellen: Mein Name ist Martin, ich komme aus Köln und wir sind seit ein paar Jahren Besitzer einer Eigentumswohnung sowie eines kleinen Ferienhäuschens in Holzständer-Bauweise.
    [...]
    Wir möchten gerne unsere Schlafzimmerwände bis auf eine Höhe von 1,10 Metern mit Holzpaneelen (weiß lackiert, für Außenverwendung geeignet) verkleiden.
    Leider ist eine dieser Wände eine Außenwand und gleichzeitig unsere "Problemwand".
    Sind beide Gebäude in "Holzständerbauweise" erstellt und gibt es in beiden Gebäuden das gleiche Problem? Wohl nicht, oder?

    In welchem Gebäude sollen die Schlafzimmerwände mit Paneelen verkleidet werden?

    Am besten, Sie zeichnen mal einen Schnitt der Situation auf, damit wir uns was vorstellen können.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo Alfons,

    die Eigentumswohnung (keine Holzständerbauweise!) soll verkleidet werden. Das Gebäude ist Anfang der 60er Jahre gebaut worden, wie genau der Wandaufbau aussieht, weiß ich nicht.
    Die Wände sollen auch nicht komplett, sondern nur bis zur Höhe von 1,10 Metern verkleidet werden. Das Schimmelproblem betrifft nur eine Wand, der Schimmel bildet sich bis zu einer Höhe von ca. 25 cm - genau dort, wo draußen die Dämmung aufhört.
    Ich werde morgen mal versuchen, eine Foto von der Situation an der Außenwand zu schießen. Vielleicht kann mir einer von euch damit ja schon sagen, ob es wirklich nicht möglich ist, die Dämmung bis zum Boden durchzuziehen.

    @StillerMitleser: Dat deiht mir leid! Ich han nit jewuss, dat et noch ene andere stille Mitleser jeft.
    Aber ich sehe ein: Es kann nur einen geben. Und das bist du!
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ich rücke meine eigentliche Frage noch mal ein wenig in den Vordergrund...

    Zitat Zitat von Luigee Beitrag anzeigen
    Nun aber noch mal zum eigentlichen Problem. Ich hätte gedacht, dass die von mir skizzierte Lösung (Dampfbremse und Dämmung) möglich wäre!?
    Durch die Dampfbremse gelangt keine Feuchtigkeit in den Zwischenraum bzw. an die Wand, durch die zusätzliche Dämmung fällt die Feuchtigkeit außerdem auch nicht an der Außenseite der Dampfbremse (also zwischen Dampfbremse und Holzpaneelen) an?
    Aber anscheinend stimmt da was nicht mit meiner Logik? :-)
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Luigee Beitrag anzeigen
    Nun aber noch mal zum eigentlichen Problem. Ich hätte gedacht, dass die von mir skizzierte Lösung (Dampfbremse und Dämmung) möglich wäre!?

    Wenn Sie es denn wirklich skizziert (im eigentlichen Wortsinne) hätten...
    siehe:
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Am besten, Sie zeichnen mal einen Schnitt der Situation auf, damit wir uns was vorstellen können.
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  14. #13

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    durch die zusätzliche Dämmung fällt die Feuchtigkeit außerdem auch nicht an der Außenseite der Dampfbremse (also zwischen Dampfbremse und Holzpaneelen) an?
    Angenommen dem wäre so, würde die Feuchtigkeit dann nicht zwischen Dampfbremse und Holzpanele ziehen, und man verlagert das Problem nur?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von eltorito Beitrag anzeigen
    Angenommen dem wäre so, würde die Feuchtigkeit dann nicht zwischen Dampfbremse und Holzpanele ziehen, und man verlagert das Problem nur?
    Feuchtigkeit die durch Konvektion eingetragen würde, würde ebenfalls wie jetzt an dem Punkt ausfallen, die Menge dürfte am Ende nur mehr sein, was den Schimmel dann verdoppelt oder verdreifacht. Bis irgendwann das Holz ein Pilz ansetzt und wir dann von harten Bauschäden reden. Warum fällt mehr aus? Weil die Wand im gegensatz zu jetzt, viel kälter ist. Jetzt beheizt der TS die Wand quasi mit, nach Innendämmung ist dies nicht mehr der Fall.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hier mal eine Skizze:
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