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Flachdach- Problem Feuchtigkeit

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  1. #1

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    Flachdach- Problem Feuchtigkeit

    Hallo zusammen,

    ich habe im Rahmen meiner Altbausanierung einen Anbau erstellt.

    Der gesamte Anbau ist in zwei Segmente aufgeteilt. (siehe Foto)

    Name:  Unbenannt.jpg
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    Die Außenmauern des Wohnbereiches (Eingang, WC, Hauswirtschaftsraum) sind stehen geblieben.

    Neu erstellt wurde das Flachdach, die Garage samt Bodenplatte.

    Das Flachdach wurde aus Holz konzipiert (Balken KVH- Dach OSB3 Platten 22mm)

    Nun ist die Garage nicht beheizt und das Dach nicht gedämmt, da ich die Garage wirklich nur als Garage nutzen möchte.
    Auch die Wand zum Wohnraum (Eingangsbereich) ist noch nicht gedämmt.

    Nun ist mir vor ein paar Wochen aufgefallen, dass sich bei Außentemperaturen um 0 Grad, Feuchtigkeit auf der Unterseite der OSB Platten absetzt.
    Ich habe nun Angst, dass diese den Winter über beschädigt werden.

    Was kann ich gegen dieses Problem tun, bzw. wo liegt die Ursache??

    Vielen Dank im Voraus.
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  2. Flachdach- Problem Feuchtigkeit

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  3. #2
    planfix
    Gast
    Was kann ich gegen dieses Problem tun, bzw. wo liegt die Ursache??
    ursachen sind oftmals die dichten türen und fenster.
    sorge für belüftung, das tut nicht nur der kalten garage gut, sondern auch dem auto darin.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also reicht eine ausreichende Belüftung auch im Winter aus?

    Oder müssen ggf. noch die OSB Platten geschützt werden? (z.B. Dampfsperre)
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  5. #4
    planfix
    Gast
    woher soll dampf, feuchtigkeit kommen in einem kalten raum?

    die dämlichen torhersteller bauen überall dichtungen ein. warum weiß kein mensch!

    garagen gehören schon wegen der abgase belüftet, (so steht das auch in der garagenbauverordnung), aber momentan ist eben schick alles dicht zu machen.
    ... und die moderenen autos verbrennen besser. ...aber ich kann als planer ja nun nicht meine kunden zwingen ein neues abgasarmes auto zu kaufen!

    fertiggaragen haben nahezu alle lüftungsöffnungen, die wissen warum!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Können also folgende Gründe nicht dafür sprechen:

    - teilweise geöffnete Tür zum Wohnraum, wenn man in die Garage geht
    - Feuchtigkeit aus der Bodenplatte
    - Feuchtigkeit von einem nassen Auto

    Über diese Dinge aber ich schon als Auslöser für die nassen OSB- Platten nachgedacht
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    Was kann ich gegen dieses Problem tun, bzw. wo liegt die Ursache??

    Vielen Dank im Voraus.
    OSB runterreißen, die hat dort eh nichts zu suchen, Schalung verbauen und Garage ausreichend durchlüften. Alternativ über Begrünung oben drauf nachdenken.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Was heißt ausreichend durchlüften? Reicht es tagsüber das Fenster auf Kipp zu stellen, damit das Problem behoben wird, oder muss eine Lüftungsanlage installiert werden?
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  9. #8

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    Ausreichend durchlüften bedeutet Querzug im Gebäude. Da dein Fenster aber zur Hauswand zeigt, wirst du dort kein Querzug realisieren können. Bohrungen in die Wand zum Garten und ein "undichtes" Tor könnten Abhilfe schaffen.

    Wer keine Löcher will, der muss die Abdichtung "warm" halten. Dünne Lage XPS und Gründach oder Kies könnten Abhilfe schaffen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Gemäß der Äußerung meines Dachdeckers, sollen die verbauten Produkte Temperaturschwankungen abkönnen.
    Verbaut wurde:

    1. Lage= Bauder TEC Kaltselbstklebebahn (direkt auf die OSB-Platte)
    2. Lage= Bauder Karat

    Die Produkte habe ich nun aus dem Angebot entnommen. Ob sich eine weitere Schicht zwischen OSB und der TEC Bahn befindet kann ich leider nicht sagen.

    Das Flachdach im Bereich des Wohnraumes wurde von Innen mit einer Dampfsperre versehen. Der Hohlraum wurde mit Zellulose ausgeblasen.

    Ich hatte nun überlegt, dies auch in der Garage nachzuholen, damit das Flachdach auch in diesem Bereich gedämmt ist und so die OSB Platten langfristig geschont werden.

    Was sagen die Fachleute hierzu?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    Gemäß der Äußerung meines Dachdeckers, sollen die verbauten Produkte Temperaturschwankungen abkönnen.
    Verbaut wurde:

    1. Lage= Bauder TEC Kaltselbstklebebahn (direkt auf die OSB-Platte)
    2. Lage= Bauder Karat
    Grobfahrlässiger Fehler und entgegen der Fachregelen. Auf Holzuntergründen/Holzwerkstoffplatten sind allen voran Trennlagen aufzubringen. Da es sich um ein TEC Produkt handelt vermute ich auf ELWS oder KSA. Erstere wird selbst vom Hersteller nicht als Trennlage auf Holzuntergründen ausgeschrieben. Bei letzterem steht es zwar im Datenblatt aber nur weil er dort auftaucht ist es nicht Regelkonform. Warum? Durch das Aufschweißen der Oberlage wird die Unterlage mit erwärmt (Brennerflamme wird ins Dreieck TEC/Karat gehalten) Die unterseitige dünne Folie beginnt durch die hohen Temparaturen zu schmelzen, das führt zu einer direkten Verklebung auf dem Holz. Weiter im Text: Bei den Temparaturen funktioniert keine Selbstverklebung. Die Überlappungen der Bahn dürften nicht ausreichend mit einander verbunden werden. Wird das Heißverfahen gewählt (roter Streifen) so schlägt die Flamme auch hinter die Überlappung, hier kommt es ebenfalls zu einer Verklebung auf dem Holz.

    Die Produkte habe ich nun aus dem Angebot entnommen. Ob sich eine weitere Schicht zwischen OSB und der TEC Bahn befindet kann ich leider nicht sagen.
    Im Angebot sollte die eigentlich aufgeführt werden. Ich empfehle hier schon ein mal sich Hilfe in Form einer Bewertung zu holen. Gleichwohl aber den Ausführend konkret zu dieser Situation zu berfragen.

    Das Flachdach im Bereich des Wohnraumes wurde von Innen mit einer Dampfsperre versehen. Der Hohlraum wurde mit Zellulose ausgeblasen.
    Wer hat diesen Punkt geplant? Wurde alle dafür erforderlichen Unterlagen beigebracht? Sind Sie in Kenntnis gesetzt worden, dass diese Variante zu ziemlich gegen alles in der DIN 68800 verstößt? Und sie damit ein nicht unerhebliches Risiko zu Bauschäden tragen? Gab es Bedenken vom Ausführenden?

    Ich hatte nun überlegt, dies auch in der Garage nachzuholen, damit das Flachdach auch in diesem Bereich gedämmt ist und so die OSB Platten langfristig geschont werden.
    Nein auf keinen Fall! Das wäre der Tod ihrer Baukonstruktion. Mit "warm" habe ich gemeint, dass die Abdichtung dem Nachthimmel entgegen zeigt und daher anders auskühlt als z. B. eine Wand - viel schneller. Aufgrund der geringen Masse der Bauteile und dem Feuchteeintrag vom Auto kommt es zum Kondensat an der OSB. OSB als solches ist nicht Feuchtigkeitsbeständig und kann relativ schnell zu Schimmeln beginnen. Daher sagte ich, dass die OSB dort oben als solches nichts verloren hat. Aus diesem Grund, wie aus anderen Gründen der Gebrauchstauglichkeit für diesen Lastanfall.

    Was sagen die Fachleute hierzu?
    Bitte schön.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ich werde nochmal in sämtlichen Unterlagen nachschauen.

    Zum Thema Dämmung muss ich dazu sagen, dass mein Architekt und mein Energieberater sämtlich Dämmmaßnahmen für meinen Altbau und den Anbau geplant haben.
    Im Haupthaus wurden die Dachschrägen zusammen mit der Decke im Anbau mit Zellulose gedämmt.

    Ein Unternehmen, welches sich auf die Zellulosedämmung spezialisiert hat, hat die Dämmmaßnahmen ausgeführt!
    Im Haus finde ich es super, da ich im OG merke, wie lange mir die Wärme zur Verfügung steht, auch wenn ich die Heizung ausschalte.

    Ich möchte nun allerdings nicht vom Thema abweichen und suche noch immer eine Lösung, um die OSB- Platten zu schützen...
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  13. #12

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    Du solltest ganz dringend vom Thema abweichen und das erstellte Konstrukt kritisch hinterfragen lassen. Lösungen zu dem OBS kram habe ich dir doch schon geschrieben?

    Geh zu deinem Architekt und sag "mach", ist ja auch sein Käse den er da verzapft hat.
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  14. #13
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    Ohne Hintergundwissen, warum er etwas flasch geplant hat, bin ich als Laie ziemlich aufgeschmissen!
    Wo liegen Ihrer Meinung nach die Fehlerquellen? An dem verarbeiteten Holz (OSB?)

    Ich habe schon diverse Flachdächer mit OSB Platten gesehen...dies kann doch also grundsätzlich nicht falsch sein, oder?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Tommy1986 Beitrag anzeigen
    Ohne Hintergundwissen, warum er etwas flasch geplant hat, bin ich als Laie ziemlich aufgeschmissen!
    Wo liegen Ihrer Meinung nach die Fehlerquellen? An dem verarbeiteten Holz (OSB?)
    Der Architekt muss doch eine Lösung für das anfallende Kondensat haben. Immerhin kommt die Materialverwendung von seiner Planung. Also muss er da auch gerade für stehen. Die Fehlerquellen liegen in der bauphysikalischen Zusammensetzung ihres Dachaufbaues. Da sie dies offenbar nicht Wissen, vermute ich eben auch das man sie hier nicht aufgeklärt hat. Was wiederrum dazu führt, dass sie wohl nie einen Nachweis darüber erhalten haben ob ihre Konstruktion Tauwasserfrei ist. Wie es hier eben auch der Fall war: http://www.bauexpertenforum.de/showt...-D%E4mmstoffen Dort wurde zwar gesagt, dass die Nachweise kamen, kamen sie am Ende dennoch nicht...


    Ich habe schon diverse Flachdächer mit OSB Platten gesehen...dies kann doch also grundsätzlich nicht falsch sein, oder?
    Nur weil es viele machen ist es am Ende Gebrauchstauglich? Nur weil es ein Material gibt muss man es A. nicht verwenden und B. blind anwenden. Es hat nicht's damit zu tun das OSB doof ist - es hat in Ihrem Fall einfach keine Daseinsberechtigung. Schon allein deshalb, weil der Baukörper nicht ausreichend durchströmt werden kann - dank Sektionaltor zum Bleistift.
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  17. #15
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    Die Erklärung des Architekten war ganz kurz. Das Kondensat entsteht durch die aufsteigende Feuchtigkeit (Restfeuchte Bodenplatte sowie Wasser, welches sich teilweise in der Garage durch die Autos befindet) und sich an dem kältesten Punkt in dem Raum (OSB-Platten) ablagert...kurzfristige Hilfe LÜFTEN, langfristige Hilfe, Dampfsperre und Dämmen...
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