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  1. #1

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    Dämmung der Aussenwand eines Bauernhauses BJ 1902

    Hallo zusammen,

    wir sind gerade dabei, das Haus zu erstehen, in welchem wir seit 4 Jahren wohnen. Es ahndelt sich um ein Bauernhaus aus dem Jahr 1902.
    Unser Teil (die ehemalige Diele und die Stallungen) wurden 1990 umgebaut. Der andere Teil (Altenteil) wurde damals nicht umgebaut, ist aber hier auch zu vernachlässigen.

    Bei den Umbauarbeiten wurde die Aussenwände folgendermassen "bearbeitet". Wandaufbau von aussen nach innen:

    1. Gewebeputz
    2. 24er Mauerwerk Klinker

    diese bestehende Wand wurde von Innen mit Lattung und Dämmung versehen, dann kommt eine Luftschicht von 5 cm und eine neu gezogene 17,5er Kalksansteinwand, also

    3. Dämmung auf Lattung
    4. Luftschicht
    5. 17,5er Kalksandstein
    6 Innenputz

    Es ist überall eine gedämmte Holzbalkendecke vorhanden. Über diese wurde die Wand hinausgezogen.
    Wenn ich es richtig gesehen habe, ist diese neue Wand und die Luftschicht nach oben offen, also eine Hinterlüftung.

    Frage ist nun, wie hier eine Verbesserung vorgenommen werden kann? Durch diese Hinterlüftung wäre ja die alte Wand und die Holzwolle auf Lattung völlig überflüssig bei der Berechnung des u-Wertes (2,19) und es würde eine sehr hohe Luftfeuchte auf der Innenwand herschen.

    Würde ich diese Luftschicht von oben abdecken, wäre der u-wert bei 0,46 aber es würde sich Tauwasser im alten Mauerwerk an der Dämmung bilden.

    Was würdet ihr hier raten? Was wäre die sinnvollste Lösung?

    Das Raumklima allerdings ist bisher recht gut und wir haben auch bis auf kleine Stockflecken an der einen Fußleiste keinerlei Schimmel oder so.
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  2. Dämmung der Aussenwand eines Bauernhauses BJ 1902

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  3. #2

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    Kalksandstein weg, Dämmung weg, Hinterlüftung der Schlagregenfassade und mit gedämmtem Mauerstein wieder vermauern. So oder ähnlich würde ich es wohl machen - Planung natürlich vorausgesetzt!
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  4. #3
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    Kalle, auf dich hab ich gewartet. Un den dazugehörigen Lottogewinn.

    Ich soll also in der ganzen Hütte die Mauern abreissen? Du spinnst wohl. Also bitte ernstgemeintes.
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  5. #4

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    Spinnen tue ich eigentlich nicht und ernstgemeint war das eigentlich auch aber sei es drum, dann bleibt ja nur die Alternative per Einblasdämmung und ggf. mineralischen Hartschaumplatten im Inneren auf der Wand. DAS wird aber auch keinesfalls mega günstig...
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  6. #5
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    Aber dein vorgeschlagener Aufbau wäre doch der selbe dann oder? Oder ich dichte einfach den Wandkopf ab.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Lars Lange Beitrag anzeigen
    Kalle, auf dich hab ich gewartet. Un den dazugehörigen Lottogewinn.

    Ich soll also in der ganzen Hütte die Mauern abreissen? Du spinnst wohl. Also bitte ernstgemeintes.
    Ich fürchte, er meint das ernst!


    Mein Problem bei deinem Wandaufbau beginnt damit, dass du nicht weißt ob die Hinterlüftung eine Hinterlüftung ist.
    Darüber hinaus fehlen hier viele Details.
    Art des Dämmstoffes, Grund der Lattung, Dichtigkeit der KS Wand (Steckdosen) fallen mir adhoc ein.

    Und wenn das Ganze nicht stimmig ist, dann siehe Kalle!

    gruss
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  8. #7

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    Nein ist es nicht. Einmal wird der Hohlraum verfüllt und innenseitig eine Innendämmung aufgebracht, auf der anderen wird abgebrochen und neu aufgemauert. Wie sieht überhaupt deine Fassade aus? Um eine Planung kommst du eh nicht drum rum und da ist die Wirtschaftlichkeit am Ende entscheidend - was wie wo gemacht wird.
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  9. #8
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    Wieso macht ihr immer so eine Aufriss?

    Die Lattung hält natürlich die Holzwolle an der Aussenwand. Die KS-Wand ist eine 175er die natürlich auch Steckdosen hat. Ist halt von 1990.
    Die Fassade sieht gut aus. Ist halt ein stinknormaler Gewebeputz direkt auf das alte Mauerwerk von Aussen.
    Wenn es eine Hinterlüftung ist, kann ich es von oben abdichten. Dann wäre es eine Luftschicht.

    Ach Kalle, wenn ich die Hohlschicht verfülle UND von innen dämme, dann atmet die eingeschlossene Wand aber recht wenig. Ich denke, das wird auch nicht der Stein der Weisen sein, oder?

    Ihr geht immer irgendwie vom schlimmsten Fall aus.
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  10. #9

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    Was möchtest du jetzt? Einen Heiligenschein oder eine mögliche praktikabele Lösung? Ich mach hier gar kein Aufriss - aber spätestens über die Erkenntnis das Wände atmen ist das Ding durch für mich. Hier gibt es vielleicht jemand, der nicht so einen "Aufriss" veranstaltet.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Lars Lange Beitrag anzeigen
    Wieso macht ihr immer so eine Aufriss?

    Die Lattung hält natürlich die Holzwolle an der Aussenwand. Die KS-Wand ist eine 175er die natürlich auch Steckdosen hat. Ist halt von 1990.
    .
    Holzwolle?
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  13. #11
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    Zitat Zitat von Lars Lange Beitrag anzeigen
    Wieso macht ihr immer so eine Aufriss?
    Naja, planen mit Hirn trumpft blinden Aktionismus.
    Zitat Zitat von Lars Lange Beitrag anzeigen
    [...] Ihr geht immer irgendwie vom schlimmsten Fall aus.
    Rein interessehalber - worauf steht denn die neu eingezogene Wand?
    Zitat Zitat von Lars Lange Beitrag anzeigen
    dann atmet die eingeschlossene Wand aber recht wenig. Ich denke, das wird auch nicht der Stein der Weisen sein, oder?
    Dem Inschenör is nix zu schwör - eventuell sollte er aber erst nach ausreichend Fachliteratur auf anderen Fachgebieten tätig werden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Atmende_Wand
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