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Heizung Wohnwintergarten

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  1. #1

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    Heizung Wohnwintergarten

    Hallo,
    wir planen gerade den Wohnwintergarten für unser Haus. Der Wintergarten wird 7,5 x 4 Meter, und in Nordausrichtung gebaut. 3-Fach Verglasung 0,7 UG, mit 1 Hebeschiebetür an jeder Seite.
    Der Durchbruch wird in die bestehende Küche erfolgen, der Kaminofen (8kw derzeit in der Küche) soll an den bestehenden Schornstein in den Wintergarten versetzt werden. Wir wollen den Kaminofen nutzen um den Wintergarten und Küche zu heizen. Als Heizungsunterstützung suchen wir derzeit eine Lösung. Es gibt mehrere Möglichkeiten:

    - anschließen an bestehendes Heizsystem (Ölzentralheizung), Radiatoren entsprechend aufbauen.
    - Fussbodenelektroheizung circa 20qm mit Thermostat (das empfielt der WIGA Bauer)
    - Luft Wärmepumpe

    Hat jemand Erfahrung mit diesen Systemen in einem Wohnwintergarten? Ich tendiere zu klassischen Radiatoren. Die Elektrofussbodenheizung ist mir nicht ganz geheuer, der WIGA Bauer meint die heizt den WIGA schnell auf Temperatur gerade morgens, da wir den WIGA als Esszimmer nutzen werden und zwar ganzjährig.

    Eine Skizze habe ich angehangen.

    Vielen Dank
    Philipp
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  2. Heizung Wohnwintergarten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Eine E-Direktheizung würde ich hier aus (Verbrauchs)kostengründen nicht wählen. Bei der genannten Größe des Wintergartens würde ich auf 2 oder mehr "handliche" Heizkörper setzen die über die Fläche verteilt, und an die vorhandene Ölheizung angebunden werden.

    Die Option "LWP" müsste man näher spezifizieren, denn da gibt es eine Menge Möglichkeiten. Vielleicht wäre ein Klimagerät eine Alternative, das könnte im Sommer auch mal eingesetzt werden um ein Überhitzen zu verhindern. Gleichzeitig sorgt das Innengerät durch sein Gebläse für eine Verteilung der Warmluft (bzw. Kaltluft im Kühlbetrieb).

    Wir wollen den Kaminofen nutzen um den Wintergarten und Küche zu heizen.
    und wie soll die Wärme in den Wintergarten kommen? Durch die schmale Tür? Die Heizlast des Wintergartens wird etwa 2kW betragen. Selbst bei den aktuellen Wetterbedingungen musst Du min. 1kW in den Wintergarten bringen. Schau´ Dir mal das Wetter der letzten Wochen an, da gab es so gut wie keine Sonnenstunden. Solare Erträge?, Fehlanzeige.

    Wenn Du nun in der Nacht auch noch absenken möchtest, muss die Heizleistung entsprechend höher gewählt werden, sonst wird das Frühstück im Wohnwintergarten ungemütlich.

    Man könnte die durch den Kaminofen aufgewärmte Luft aus der Küche über Lüfter in den Wintergarten bringen. Dabei würden zwangsweise auch Gerüche etc. mit transportiert, was nur mit aufwendigen Filtern zu beheben wäre, oder man akzeptiert die Gerüche im Wintergarten. Weiterhin sollte man nicht vergessen, dass die Raumluft in einer Küche oftmals eine hohe Feuchtebelastung hat, was im Wintergarten schnell zu Kondensat an allen möglichen Stellen führen kann.

    Theoretisch wäre auch eine wasserführende FBH im Wintergarten denkbar, die könnte man ja auch an das vorhandene Heizsystem anschließen. Hier wäre die Trägheit zu betrachten und auch das Thema solare Erträge während der Übergangszeit.

    Bei Heizkörpern könnte man einfach mit einer Überdimensionierung arbeiten, was auch ein schnelleres Aufheizen am Morgen ermöglicht. Die HK sollten aber so positioniert werden, dass die Fenster(scheiben) keinen hohen Temperaturdifferenzen ausgesetzt werden, sonst könnte das schnell zu Schäden an den Fenstern führen.

    Ich würde also wie folgt vorgehen:

    1. Konzept wie die Warmluft vom Ofen in den Wintergarten kommen soll (zusätzlich allg. Lüftungskonzept des WG)
    2. HK an der Gebäudewand mit Anbindung an die vorhandene Ölheizung
    3. Optional zu 2. eine wasserführende FBH
    4. Falls im Sommer auch mal gekühlt werden soll, ein Konzept mit Split-Klima ausarbeiten, die ja auch heizen kann.

    Ach ja, das mit dem Thermostat ist ja selbstverständlich. Man wird keine Heizflächen einbauen die man nicht kontrollieren kann.
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  4. #3

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    Für mich ein klarer Fall:
    Anbindung an die Zentralheizung!
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  5. #4
    kappradl
    Gast
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    1. Konzept wie die Warmluft vom Ofen in den Wintergarten kommen soll (zusätzlich allg. Lüftungskonzept des WG)
    Da der Ofen in den Wintergarten kommt, sollte die Warmluft mitkommen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von kappradl Beitrag anzeigen
    Da der Ofen in den Wintergarten kommt, sollte die Warmluft mitkommen.
    Richtig. Da habe ich gepennt. Ich habe im Bildchen den "Kamin" als Kaminofen interpretiert und nicht als Schornstein.
    Dann meine Kommentare zur Luftverteilung einfach ignorieren.
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  7. #6
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    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die Kommentare. Bin erstmal beruhigt dass mein Gefühl mit der Elektroheizung wohl doch nicht so falsch war. Ich denke wir werden mit normalen Heizkörpern arbeiten, und dann über den Kamin entsprechend zuheizen.

    Viele Grüße
    Philipp
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  8. #7

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    Hallo phil81,

    ich finde es richtig gut, dass du vor Kauf des Hauses, dessen Modernisierung und dem Anbau eines Wigas dich selbst auch mit der Planung beschäftigst. Mach aber bitte nicht den Fehler und betrachte einzelne Komponenten, wie z. B. die Beheizung, getrennt. Ein Wiga ist ein physikalisch hochkomplexes System, dessen Planungsphase nicht intensiv genug sein kann, gerade wenn der Anschluss über einem "potentiellen Feuchtraum" wie die Küche erfolgt. Gönn dir dafür viel, viel Zeit und Raum, nur so hast du hinterher auch wirklich die Chance, dass du genau das bekommen, was du dir wünscht / erwartest. Leider haben viele Wiga-Bauer / -Anbieter / - Verläufer und auch Planer/Architekten selbst nicht gar so viel Ahnung von dem was sie da bauen (lassen) oder planen bzw. verkaufen... :evil: Prüfe gut, wen du dafür in Boot holst.

    Ein Wiga muss als Gesamtsystem gesehen werden und nur wenn du für dich und deine Familie ein klar definiertes Nutzungs-/Anforderungsprofil hast, auch mit unbewussten Wünschen und Erwartungen an den Wiga, das auch die sich ändernden Rahmenbedingungen in einigen Jahren berücksichtigt, kann der Wiga optimal werden. Einzelne Komonenten isolliert zu betrachten ist leider etwas zu kurz gesprungen. Be- und Entlüftung, Beschattung und auch die von dir gewünschte Beheizung, müssen zusammen mit den verbauten Gläsern, Rahmen bzw.. statischen Elementen, Fußboden- und Wandkonstruktionen unter Berücksichtigung der örtlichen Standortbedingugen betrachtet werden, um ein gutes Raumklima zu erreichen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind nicht alles. Bei 4m tiefe kannst du z. B. auch bei reiner Nordausrichtung i.d.R. nicht auf eine Verschattung verzichten, da im Hochsommer die Sonne nahezu senkrecht steht und dann, wenn die Sonne am am intensivsten "brennt", das Haus praktisch keine "natürliche" Verschattung bietet. Eine automatische Steuerung ist bei einem Wohnwintergarten immer zu empfehlen. Wenn du einen Ofen / Kamin im Wintergarten planst, was übrigens durchaus nicht unüblich ist und seinen Scharm hat, musst du das z. B. auch in der Planung der Be- und Entlüftung inkl. deren Steuerung berücksichtigen, sofern dieser nicht vollständig raumluftunabhängig betrieben wird.

    Wenn z. B. die "Existierende Kellertreppe" innerhalb des Wigas erhalten bleiben soll, ist es nicht unwahrscheinlich dass du dort, insbesondere im Bereich der Glastüre, falls von der Klimaklasse nicht passend, ein Taupunktproblem bekommen könntest...

    Eine Fußbodenheizung reicht in der Regel nicht aus, einen Wiga allein kplt. zu beheizen, zur Unterstützung kann sie durchaus sinnvoll sein und für das Wohlbehagen ist Fußkälte auch nicht so der Bringer. Aber eine Warmwasserfußbodenheizung muss nicht träger sein als die Elektoheizmatten. Wir haben z. B. zu den Bodenkanlheizungen entlang der "Außenwände" eine FMW-Fußbodenheizung verbaut. Bei dem System sind die Rohre nur wenige mm von Vergussmasse überdeckt und verlaufen damit fast direkt unter den Fliesen und Dank der Keramik-Fußbodenheizung konnten die Fliesen auf der gesamten Fläche ohne Dehnungsfugen verlegt werden. Der Fußboden ist recht flott warm aber trotz Aufheizzuschlag für nicht ständig bewohnte Gebäude, braucht es schon ein paar Std., bis der Wiga ohne solaren Eintrag "auf Betriebstemperatur" ist. Da kann dann übrigens dein 8 kw Kaminofen seine Stärke zeigen... Die von R.B. in den Raum geworfene Heizlast von 2 kw halte ich bei 7,50x4m für recht niedrig angesetzt, wie hoch soll das gute Teil denn werden? ... Apropo Beheizung, dass eine dauerhafte / ständige Beheizung dem Wintergartenprinzip widerspricht ist dir schon klar und dass die Nutzung als vollwertiger Ganzjahreswohnraum energetisch höchst fragwürdig ist und in der Unterhaltung schon seinen Preis? Aber wenn ich das richtig sehe, hast du ja vor, den Wintergarten durch Tür und Fenster thermisch vom Haus zu trennen. Berücksichtige, dass diese die entsprechenden Klimaklasse haben, dann kannst du entscheiden, ob und auf welcher Temperatur du den Wiga tat. beheizen willst. Uns macht es z. B. keinen Spaß, wenn es trüb und diesig ist, im Wiga zu sitzen, dann bleibt die 320cm breite Hebe-Schiebetüre vom Wohnzimmer zu, der Wiga hat sein eigenes Klima, abgesenkt auf 10-12° und wir machen es uns im Wozi gemütlich... alles eine Frage des Anspruchs und der individuellen Vorlieben...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Mapoe Beitrag anzeigen
    Die von R.B. in den Raum geworfene Heizlast von 2 kw halte ich bei 7,50x4m für recht niedrig angesetzt, wie hoch soll das gute Teil denn werden? ...
    16m Umfang, 3m Höhe, macht 48m2 zzgl. 30m2 Dach = 78m2, bei Ug=0,7 ergibt bei 35K Temperaturdifferenz = 1.911W
    Hinzu kommt ein geringer Wärmestrom durch den Boden, der mangels Infos nicht berücksichtigt ist. Lüftungsverluste sind minimal, sofern im Winter nicht ständig die Fenster offen sind.

    Solare Erträge sind ebenso nicht berücksichtigt, falls der Wiga auch mal außerhalb der Sonnenzeiten genutzt werden soll. Ansonsten könnte man die Heizlast noch niedriger ansetzen.

    Falls er den Wiga natürlich extrem abkühlen lässt und ihn dann innerhalb kurzer Zeit wieder auf Solltemperatur bringen möchte, muss eine zusätzliche Aufheizleistung berücksichtigt werden. Das hat aber nichts mit der Heizlast zu tun sondern mehr mit der Dimensionierung der Heizfläche.
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  10. #9
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    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die Tipps bisher. Ich habe mittlerweile mit einigen Wintergartenherstellern gesprochen, und diejenigen die einen seriösen Eindruck machen, waren sich eigentlich einig, das es am besten ist mit in das Fundament eingelassenen Konvektoren zu arbeiten. In das Fundament selbst kann man wahlweise noch einen Rücklauf einlegen lassen, der als abgespeckte Fußbodenheizung funktioniert.
    Den Kamin werden wir definitiv erhalten und damit die Hauptlast abdecken, insbesondere Abends und am Wochenende wenn der Wintergarten hauptsächlich genutzt wird.

    Wir machen jetzt die engere Auswahl, von den Preisen her gibt es nach oben ja fast keine Grenzen aber für 70-80k sollte man es einigermaßen vernünftig bewerkstelligen können.
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  11. #10

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    Konvektoren werden aber nur mit hohen Heizwassertemperaturen funktionieren, nicht vergessen. Reinigung wäre auch zu überlegen, auf dem Boden sammelt sich ja gerne mal etwas Schmutz an.
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  12. #11

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    Ja, Unterflurkonvektoren / Bodenkanalzeizungen brauchen hohe Heizwassertemperaturen. Es gibt aber auch Gebläsekonvektoren, die mit geringeren Heizwassertemperaturen noch vernünftige Leistung bringen ... leider sind die Unterflurgeschichten richtig teurer und haben auch andere Nachteile, wie R.B. schon andeutet ... ;-( Dafür sieht's gut aus, bringt auch Platz und sorgt bei entsprechender Konstuktion durch den Coanda-Effekt für weniger Kondensatausfall an den Scheiben...

    Welchen Fußbodenaufbau habt ihr geplant? Mit Bodenplatte und Perimeterdämmung, auch Dämmung der Fundamente?
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  13. #12
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    Hi Mapnoe, geplant ist eine Aufkantung aus Beton mit Bewehrung inkl Dämmung, Feuchtigkeitssperre v60 estrich inkl Dämmung. Haben jetzt verschiedene Angebote vorliegen mit allen Gewerken zwischen 60-95k EUR. Momentane Favorit ist ein lokaler Anbieter. Letzterer empfielt wegen der Nordausrichtung eine Fußbodenheizung, final ist das aber noch nicht. Wir gehen jetzt mal in die Ausstellungen der Hersteller um uns die Sachen live anzusehen
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  14. #13

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    wie wär's mit einer wasserführenden Fußbodenheizung zur Grundlastabdeckung und dazu noch ein oder zwei konventionelle Heizkörper für die Spitzenlast?
    Gerade bei Wintergärten sind ja große Heizlastschwankungen zu erwarten, deren Abdeckung ich einer Fußbodenheizung allein nur bedingt zutraue.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ja ich denke darauf wird es hinauslaufen. Ich habe keine Ahnung was diese Bodenkanalheizungen kosten im Vergleich zu einer Fussbodenheizung. Ich denke der Mix mit bodenkanalheizungen und Rücklauf wird es werden, wenn es von den Kosten her darstellbar ist.
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  17. #15
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    Ich habe jetzt auch nochmal ein bisschen recherchiert, und habe mir nochmal das Thema Luftwärmepumpe angesehen. Es gibt ja einige Hersteller die sich auf das Thema LWP im Wintergarten spezialisiert haben (z.B. die mit "D" anfangen - darf ich das hier schreiben? )
    Den Vorteil sehe ich darin, dass ich das Gerät nicht an unser bestehendes Heizsystem anschließen muss, ggf. Feuchtigkeitsregulierung vorgenommen werden kann, die teuren Bodenkanalheizungen entfallen, und auch die Kosten für den Heizungsbauer. Aus einigen Forenbeiträgen habe ich mitgenommen, dass der Wintergarten schnell auf Temperatur kommt, gerade in den Übergangszeiten wenn die Sonne scheint und die Heizung schnell reagieren muss eine LWP vorteilhaft ist, und dass es im Sommer die Möglichkeit gibt das Gerät zur Kühlung zu nutzen. Gut die Kosten für die LWP Geräte sind jetzt nicht günstig, das "kostenlosen Heizen" mit Hilfe der Luft ist natürlich quatsch, und soweit ich das sehen konnte liegen die bei circa 3000-5000 EUR + Einbau.

    Da wir im Winter den Ofen Abends und auch am Wochenende eigentlich immer laufen haben, mache ich mir über sehr kalte Winter eigentlich keine großen Sorgen, denn hier haben die Luftwärmepumpen natürlich den Nachteil das sie sehr uneffizient arbeiten. Bei uns in der Region (Pfalz PLZ 672x) wird es in der Regeln ohnehin nicht sehr kalt, und schon gar nicht über längere Perioden.

    Was ich mich nur Frage ist wie eine Wärmepumpe mit bestehenden Konvektoren, die sich ja in der Küche befinden zusammenarbeiten. Und wie es sich mit den "Heiz"-bzw. Stromkosten verhält. Habt ihr hier Erfahrungen?
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