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  1. #1
    Avatar von meisterLars
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    Treppe an WDVS befestigen

    Moinsen!

    Ich bin gerade dabei, ein Angebot zu kalkulieren und bräuchte da grad mal Hilfe:

    Gegeben sei eine Lagerhalle, 45x45m. Der Hallenboden steht ca. 1,10m über Gelände, die Halle steht auf Frostschürzen aus Beton mit 20mm Kerndämmung, darauf dann Gasbetonwände. Jetzt sollen auf Grund von Tauwasserausfall und daraus folgernd Bildung von Schimmel am inneren Betonsockel laut Gutachter die Frostschürzen und der Übergang auf die Gasbetonwände von außen mit 10cm XPS gedämmt werden.

    Ist prizipiell kein Problem, das Angebot eines Stuck-/Putz-Fachbetriebs liegt mir vor. Allerdings habe ich noch an einem Detail zu knapsen, bei dem mir der Stucki auch nicht helfen konnte:

    An der Hallenaußenwand sind mehrere Metalltreppen befestigt. Allerdings muss da ja auch gedämmt werden. Wie bekomme ich die Treppen nach der Dämmung wieder an der Wand befestigt, ohne eine Kältebrücke zu erzeugen?

    Name:  Treppe an WDVS.jpg
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  2. Treppe an WDVS befestigen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Treppen zu freistehend umrüsten???
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    T
    reppen zu freistehend umrüsten
    m.m.n die einfachste und sicherste lösung.
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  5. #4
    Avatar von saarplaner
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Treppen zu freistehend umrüsten???
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Treppen zu freistehend umrüsten???
    Ralf das geht nicht! Der Schrottwert der Treppe ist nicht auskömmlich für einen Neubau
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  7. #6

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    Dann die Wärmebrücken einfach belassen, evtl. minimieren. Man könnte z.B. Zwischenstücke aus Edelstahl einfügen.
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  8. #7

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    Man könnte z.B. Zwischenstücke aus Edelstahl einfügen.
    hallo
    und wo liegt der sinn für den aufwand????

    gruss aus de pfalz
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Dann die Wärmebrücken einfach belassen, evtl. minimieren. Man könnte z.B. Zwischenstücke aus Edelstahl einfügen.
    Und dann? Ist Edelstahl keine Kältebrücke?

    Ich würde wenn's nicht freistehend sein soll, Montagequader nehmen.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    ..Zwischenstücke..
    genaugenommen .. ein zwischenstück
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    ein zwischenstück
    für mehrere treppen ?

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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    na warte
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  13. #12

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    Sollten die Treppen in "alleinstehende Treppen" umgebaut / verändert werden, dann bitte aufpassen und die aktuellen Vorschriften zu den Geländerausführungen prüfen. UVV/BGI-Vorschriften, die für den Betrieb maßgebend sind (z.B. BGI/GUV-I 561 +betriebsspezifische), evtl. DIN_EN_ISO_14122-3__Treppen_und_Gelaender_PDF.. Worst case: Handlaufhöhe 1.10m, 2 Knieleisten, Fußleiste am Podest. Kostengünstigste: abbauen, lagern, anbauen, fertich.

    Die Treppe in eine alleinstehende Treppe umzubauen könnte so aussehen, dass eine neue Stütze unter den Podestriegel (gegenüber den Stufen) montiert wird, die aber nicht zwangsläufig genau in der Ecke sitzen muss. Das bringt noch etwas Luft zur Wand und lässt Platz für eine Fußplatte. Da die Wangen nur aus Breitflachelementen bestehen, sollte bei einer Umwandlung in eine freistehende Treppe die Eigenstabilität mal geprüft werden (z.B. durch schnelles, begehen und abbremsen auf dem Podest), nicht dass das Ding hinterher wackelt und die Nutzer seekrank werden. Im Moment ist die Treppe an der Wand verankert. Ist die Treppe am Fußboden verankert? Sollte sie aber sein, wenn es eine freistehende ist! Wäre schlecht, wenn der Flucht- und Rettungsweg plötzlich eine Lücke von 1m hätte.

    Treppe wieder an der Wand befestigt:
    - 2 Stück L-Winkel senkrecht an den Sockel dübeln
    - 2 Stücke Flacheisen oder Breitflach an den Podestrahmen schweißen
    - alternativ 2 Stück L-Winkel an den Podestrahmen schrauben
    - L-Winkel und Flacheisen haben je 2 Bohrungen für Schraubverbindungen.
    Die Lasten werden nicht allzugroß sein (Podest geschätzt 1x1m; 2.5 kN/m²; Lastabtrag über Stütze, Treppenwangen und der Rest in die neue Verbindung)
    Die Kältebrücke an dem Betonsockel scheint mir auch nicht nennenswert, weil von dem L-Winkel der nach außen weisende Schenkel eine relativ kleine Querschnittsfläche hat. Zwischen L-Winkel (Wand) und dem Anschlussbauteil (Podest) kann noch eine thermische Trennung (Kunststoffplatte) eingelegt werden. Außerdem wird der L-Winkel an der Sockelwand angedübelt, die wiederum durch die Kerndämmung von der Innenschale getrennt ist. Auch zwischen den Schenkeln der L-Winkel und der Betonfläche kann noch eine thermische Trennung eingelegt werden.
    Die Seitenflächen des L-Winkels müssen gut in die Dämmung eingepackt werden.

    Thermo-Injektions-Anker würden die Lasten wahrscheinlich auch tragen können, müssen aber aufgrund der zweischaligen Konstruktion mit der Kerndämmung dafür nachgewiesen werden.

    Da wir schon beim Umbauen sind: Durch die 10cm Dämmung entsteht quasi ein Bereich in der Laufebene OK Podest, der nicht belastet werden kann. Hierfür wäre die Montage eines L 100/xx am Podest auf der Türseite sinnvoll, dessen oberer Schenkel Richtung Tür zeigt - am besten so montiert, dass er noch eine Daumenbreite Abstand zum Sockel hat.

    Gruß
    Holger
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  14. #13
    Themenstarter
    Avatar von meisterLars
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    So. Ich war heute morgen bei einem Metallbauer. Sein Vorschlag ist folgender:
    "Die Montage erfolgt mittels Konsolen mit 68mm Dämmkernen durch die zu erstellende 100mm Dämmung plus Erweiterung der Gitterroste um 100mm zur Überbrückung der Dämmung."

    Hört sich mMn nicht unverkehrt an.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ähhh - wie überbrücke ich 100 mm Dämmung mit 68 mm Dämmkern???

    Und für welche Lasten sind die Dämmkerne zugelassen, welche Lasten treten bei der Treppe auf???
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ähhh - wie überbrücke ich 100 mm Dämmung mit 68 mm Dämmkern???
    Vielleicht mit Zwischenstücken aus Edelstahl?
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