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  1. #1

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    Fußbodenheizung in Verbindung mit Estrichkonvektoren

    Hallo zusammen,

    Ausgangslage: BoPla (25 cm) mit Frostschürze, keine Außendämmung – nur Innendämmung.

    Ich möchte zu einer Fußbodenheizung zusätzlich Estrichkonvektoren unter zahlreiche, bodentiefe Fenster verbauen, um die Räume flink heizen zu können. Es sollten zwei getrennte Heizkreisläufe sein, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Nach derzeitigem Stand würden die Konvektoren resp. ihr Außengehäuse jedoch von ihrer Einbauhöhe her mehr oder weniger auf der Schweißbahn der BoPla aufliegen, d.h. ohne unterseitige Dämmung zur BoPla (siehe Grafik – nicht maßstabsgetreu). Nun stellen sich mir folgende Fragen:

    1. Hat jemand bereits Erfahrung mit o.g. Konfiguration resp. Kombination?

    2. Könnte es Probleme aufgrund der nicht vorhandenen Dämmung geben? Welche? Ist das so überhaupt möglich? Wäre dann eine externe, unterseitige XPS-Dämmung unter die BoPla eine Alternative?

    Falls das alles so nicht realisierbar sein sollte, würde ich mich über Alternativvorschläge freuen, wobei die Kombination Fußbodenheizung – Estrichkonvektoren beibehalten werden sollte.

    Vielen Dank und viele Grüße
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  2. Fußbodenheizung in Verbindung mit Estrichkonvektoren

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  3. #2
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    Mit was für nem Temperaturniveau sollen die Konvektoren denn betrieben werden ?
    Wenns so am Platz klemmt genügt ein 5 mm PE-Flies zur Schalltrennung.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Mit was für nem Temperaturniveau sollen die Konvektoren denn betrieben werden ?
    Das weiß ich (noch) nicht. Der Hersteller der Konvektoren wirbt damit, dass sie in Hoch- als auch Niedertemperaturanlagen eingesetzt werden können. Im Moment bin ich dabei, zu eruieren, ob diese Kombination so überhaupt möglich ist. Und dann muss das ja auch noch jemand fachgerecht verbauen (können)...
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Ohne Gebläseunterstützung kannste die Dinger nicht auf nem vernünftigen Temperaturniveau betreiben.
    Wenn da dann die Preisstellung siehst wirst blass werden ...

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Ohne Gebläseunterstützung kannste die Dinger nicht auf nem vernünftigen Temperaturniveau betreiben.
    Wenn da dann die Preisstellung siehst wirst blass werden ...
    Also ich entnehme dem Prospekt die u.g. Leistungsdaten. Richtig, ohne Gebläse sieht es nicht besonders gut aus. D.h. wenn ich das Gebläse dann ständig am Laufen habe, steigen wiederum die Stromkosten unverhältnismäßig? Du würdest dann also abraten? Was aber, wenn man es am Abend für 3 oder 4 Stunden warm haben möchte? Dann könnte man doch mal schnell "einheizen", oder? Die Fußbodenheizung braucht man in solch einem Fall ja gar nicht erst bemühen.
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  7. #6
    feelfree
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    Um was geht es hier eigentlich? Normal gedämmter Neubau? Dann würde ich die Idee mit dem zeitweise beheizen ganz schnell wieder vergessen. Einfach Wunschtemperatur über die FBH einstellen und wohlfühlen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Um was geht es hier eigentlich? Normal gedämmter Neubau? Dann würde ich die Idee mit dem zeitweise beheizen ganz schnell wieder vergessen. Einfach Wunschtemperatur über die FBH einstellen und wohlfühlen.
    Ja, es geht um einen Neubau mit monolithischer Wand (gefüllter Ziegel). Allerdings kommen in einem Raum auf 40 qm Grundfläche ca. 14 qm bodentiefe Fensterfläche (3 fach vergl.) und die macht mir ein bisschen Sorgen. Ich habe nämlich keine Lust, dass es mir in der Nähe der Fenster kalt an die Füße zieht...
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    Deine Sorgen sind unbegründet. Wir haben hier noch mehr bodentiefe Fenser, absolut kein Problem. Gerade mal nachgemessen: Raumtemp. 22 Grad, Fußboden 22,5 Grad, Außenwand innen 20,5 Grad, Kunststoffrahmen eines Fensters unten 19,5 Grad. Das ist gerade mal wahrnehmbar.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Deine Sorgen sind unbegründet.
    Kann ich nur bestätigen. Wohnzimmer 36m2, ca 12m2 Fensterfläche, Küche 20m2, ca 10m2 Fensterfläche. Holz-Alu Fenster mit Dreifachverglasung. Alles gemütlich (gleich) warm.

    Zum Abends mal warm. Ich kann mir denken wo der Wunsch herkommt. Unsere letzte Mietwohnung war in so einem erbärmlichen Zustand, da hast Du morgens die Heizung in einem Raum ausgemacht und bist abends erfroren. Hast Du dann abends die Heizkörper aufgeknallt, hast Du trotz 23 Grad gefroren, weil die Luftwalze so unangenehm war.

    Ich hab bei mir neulich die Heizungsanlage für ein paar Stunden deaktivieren müssen. Draussen war es irgendwas zwischen 0 Grad und 5 Grad. In den meisten Räumen habe ich Temperatursensoren die regelmässig die Temperatur auf einen Rechner schreiben. Da hat sich in der Zeit bezüglich der Temperaturen noch gar nichts bewegt. Selbst mit Lüften gehts nicht wirklich unter 17 Grad, das sind gerade mal 3 Grad zu den 20 Grad die wir in den meisten Räumen haben.

    Verabschiede dich also von der Vorstellung du kommst nach Hause und es ist kalt. Und sobald Du das hast, ist auch der Wunsch mit dem Aufheizen weg.
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  11. #10

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    So ist es!
    Einfach und komfortabel, dank ordentlicher Dämmung (die heute eh zwingender Mindeststandard ist).
    Vergiß daher den Temperaturänderungswunsch genauso wie jegliche Heizkörper.
    Das gesparte Geld besser für ne KWL anlegen (falls nicht sowierso schon vorgesehen).
    So einfach kann es sein!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Tokada Beitrag anzeigen
    Also ich entnehme dem Prospekt die u.g. Leistungsdaten. Richtig, ohne Gebläse sieht es nicht besonders gut aus. D.h. wenn ich das Gebläse dann ständig am Laufen habe, steigen wiederum die Stromkosten unverhältnismäßig? Du würdest dann also abraten? Was aber, wenn man es am Abend für 3 oder 4 Stunden warm haben möchte? Dann könnte man doch mal schnell "einheizen", oder? Die Fußbodenheizung braucht man in solch einem Fall ja gar nicht erst bemühen.
    Für den Anwendungsfall eines nur gelegentlich benutzten Raumes ist die Kombination aus FBH (um die Raumtemperatur auf einen Mindestwert,z.b. 13-15°C zuhalten) und Gebläsekonvektor zur zeitgenauen Aufheizung durchaus sinnvoll. Für regelmässig genutzte Räume im Wohnbereich ist der Mehraufwand kaum zu vertreten.
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  13. #12

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    Dito Vorschreiber: Hier ist in jedem Raum, außer Flur und Bädern 2,75m Bodentiefes Fenster (1m Dreh/Kipp, 1,75m feststehend) Nichts spürbar. Schlafzimmer ist auf 18°, die restlichen dauerhaft auf 20° mit FBH.
    Vor diesen Fenstern steht entweder: Mein Schreibtisch, ein Stuhl vom Esstisch, Das Sofa, ne Liege. Vergiss, was Du so sonst kennst. Ich sitze im Winter vor der Glasscheibe und spüre keinen kalten Luftzug oder sonstwas.
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  14. #13
    Bauexpertenforum
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    Für den Anwendungsfall eines nur gelegentlich benutzten Raumes ist die Kombination aus FBH (um die Raumtemperatur auf einen Mindestwert,z.b. 13-15°C zuhalten) und
    Verabschiedet euch einfach von der Denke ein solches Temperaturniveau sei in einem Neubau 2015 innerhalb der thermischen Hülle erreichbar. Bei Aussenwänden in einem Bereich von U = 0,25 und besser und Innenwänden mit ner U-Wertbandbreite von ~ 0,8 bis 1,5 wird sich der geträumte Beheizungszustand NIE einstellen !

    Über die beheizten Räume und deren Wände werden die abgesenkten Räume auf Temperatur gehalten mit der Folge, dass die Heizflächen der beheizten Räume eine höhere Vorlauftemperatur brauchen und (sofern nicht bei der Planung berücksichtigt) die Heizleistung nicht ausreicht.

    Je nach Wärmeerzeuger führt das zu keiner Einsparung sondern sofern Temperatur und Wasserdurchsatz stark in den Wirkungsgrad eingehen zu einem Mehrverbrauch !

    Verabschiedet euch einfach vom Gedanken in einer Thermoskanne stark unterschiedliche Raumtemperaturen herstellen zu können.

    Die einzige Einsparmöglichkeit : Nicht notwendigen Wohnraum einfach nicht bauen ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    wie sind die Aufwände für zwei Heizkreisläufe mit ggf. verschiedenen Vorlauftemperaturen für Estrichkonvektoren + FBH einzuschätzen? Sind hier hohe Kosten zu erwarten? Ich als Laie stelle mir das so vor, dass einfach an den Außenwänden entlang Kupferrohre verlegt werden, an welche die Konvektoren angeschlossen werden. Dann noch einen 230V Anschluss und fertig. Wie sehen das die Experten hier im Forum?

    Danke und viele Grüße
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  17. #15
    feelfree
    Gast
    Haben die bisherigen Antworten noch nicht überzeugt?
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