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Thema: Pflanzsteine mit vertikaler Verzahnung?

  1. #1

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    Frage Pflanzsteine mit vertikaler Verzahnung?

    Hallo, Forum,

    wir haben einige sehr hohe Böschungen (bis 2,3m) hinter dem ausgekofferten Bereich (im Bild Mitte hinten) abzufangen. Betonwände oder L-Steine sind aufgrund der Optik nicht unser Traum. Für eine gegossene Betonwand verlangt der Bauunternehmer EUR 6.600,- + MwSt, L-Steine sind eigentlich gar nicht möglich, da der Fuß in fremdem Gelände stehen müßte. Oberhalb des abgeböschten Bereiches verläuft ein Privatweg, das nächste Haus wird etwa 6m hinter der Böschungsoberkante beginnen.

    Wir denken an recheckige Pflanzsteine, mit denen sich die Wand sehr interessant strukturieren und bepflanzen läßt. Allerdings haben wir bislang nur Pflanzsteine (z.B. Rasterflor von EHL, 'http://www.ehl.de/productInformation.php?ProductID=54&MainID=15&Seco ndaryID=26') gefunden, die sich horizontal mit den Nachbarsteinen verzahnen, nicht jedoch mit den Steinen darüber und darunter.

    Kennt jemand einen Hersteller von - möglichst etwa 60*40cm großen - Pflanzsteinen, die auch in vertikaler Richtung miteinander einen Verbund eingehen (die österreichische Fa. Weissenböck liefert leider nicht in unsere Region)?
    .
    Gruß aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  2. #2

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  3. #3
    Avatar von alex2008
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    vielleicht mal mit den Stichworten Lärmschutzwand, Böschungssicherung in der Tief- und Straßenbauabteilung der Produktprogramme suchen.
    Schweizer Produkte könnt ich dir nennen.
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  4. #4
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    Hallo Maxi,

    ich habe mich am Ende für Löffelsteine entschieden: http://www.steine.at/default.htm (evtl. über das Bild 'gestaltete Wände' in den Bereich 'Löffelsteine' gehen).
    Die Wand steht seit 7 Jahren sicher und fest, auch Baufahrzeuge und größere Erdarbeiten auf dem Nachbargrundstück haben nichts beschädigt. Dazu eine tolle Bepflanzbarkeit und wenig Platzbedarf - super!

    Viele Grüße
    Wolfgang C.
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  5. #5

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    und wo ist da die vertikale verzahnung ??
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  6. #6
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    Cool

    Die Vorderwand der Löffelsteine steht nach oben über die Seitenwände über, so daß die nach hinten versetzten Steine der darüberliegenden Reihe sich gegen die Oberkante des unteren Steines abstützen und somit nicht nach vorne gedrückt werden können. Vielleicht könnten die Steine noch seitlich gegeneinander verrutschen, aber nicht mehr nach vorne. Trotz der schweren Bagger, die direkt auf der Oberkante meiner Löffelsteinmauer entlang gefahren sind, hat sich nichts bewegt - und das, obwohl lt. Montageanleitung der Steine ausdrücklich eine solche Belastung *nicht* erfolgen sollte....

    Viele Grüße
    Wolfgang C.
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  7. #7

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    Aber als Stützmauer oder für größere Höhen scheinen mir Löffelsteine auch er ungeeignet.
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  8. #8
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    Daumen runter

    Warum? Ich habe eine Gesamthöhe von 2,8m mit den Löffelsteinen abgefangen...

    Aber vielleicht findest Du ja eine bessere Möglichkeit - mir gefallen Stabilität und Optik jedenfalls sehr gut...

    Viele Grüße
    Wolfgang C.
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  9. #9

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    Ist sicher Geschmackssache, mir gefallen die Löffelsteine nicht so.
    Ne andere Möglichkeit sind die normalen runden Pflanzringe die man nach hinten versetzt und einfach durch ne Eisenstange ab und zu in den hinteren Spalt gegegen verrutschen sichert.
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  10. #10
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von Wolfgang C. Beitrag anzeigen
    Warum? Ich habe eine Gesamthöhe von 2,8m mit den Löffelsteinen abgefangen...

    Aber vielleicht findest Du ja eine bessere Möglichkeit - mir gefallen Stabilität und Optik jedenfalls sehr gut...

    Viele Grüße
    Wolfgang C.
    Aber ob das fachgerecht ist? Nur weil´s funktioniert, muss es noch lange nicht richtig sein.

    Gruß
    Ralf
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  11. #11
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von maxi62 Beitrag anzeigen
    ....und einfach durch ne Eisenstange ab und zu in den hinteren Spalt gegegen verrutschen sichert.
    Sorry wenn ich hier Bedenken anmelde. Was soll die Eisenstange ausrichten wenn mal Druck auf die Wand kommt?

    Gruß
    Ralf
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  12. #12
    Avatar von Ralf Dühlmeyer
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    Das machen wir immer so :-((

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    Vor allem nach 10 Jahren, wenn die Stange zu einem Gutteil aus Fe²O³ besteht.
    Kostenlosen Käse gibt es nur in der Mausefalle

    Mit dem Fachmann baut man besser
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  13. #13

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    Wenn man die Eisenstange an die richtige Stelle zwischen die Steine schiebt, so das beide schichten anliegen, so hält das schon einigen Druck aus!
    Statt Eisenstange könnte man auch Pflasterstein zwischenklemmen, wenn man das durchrosten befürchtet.

    Wir ist´s nicht wichtig ob es "richtig" ist, mir ist wichtig das es hält! Was hält kann nicht falsch sein!

    Anmerken möchte ich noch das ich diese Methode nur für Höhen bis etwa 1m anwenden würde! Ich hab da bislang keine bessere Alternative gefunden.
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  14. #14

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    Zitat Zitat von Wolfgang C. Beitrag anzeigen
    ... und das, obwohl lt. Montageanleitung der Steine ausdrücklich eine solche Belastung *nicht* erfolgen sollte.....
    dann merke doch auch mal an, dass die baggerfahrer/arbeiter ein schweine-glück
    hatten, dass dein konstrukt standhaft war und du hier vermutlich nicht posten würdest, wenn das gegenteil eingetreten wäre...
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  15. #15
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von maxi62 Beitrag anzeigen
    Wir ist´s nicht wichtig ob es "richtig" ist, mir ist wichtig das es hält! Was hält kann nicht falsch sein!
    Wie willst Du wissen ob es hält? Nur weil die Mauer ein paar Tage, Wochen, Monate noch nicht umgestürzt ist?

    Der Fragesteller will 2,30m Höhe abfangen, darüber ein Privatweg und in 6m Entfernung steht das nächste Haus. Da ist in meinen Augen kein Platz für Experimente.

    Gruß
    Ralf
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