Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 34

Mal wieder WDVS

Diskutiere Mal wieder WDVS im Forum Sanierungskonzept & Kostenschätzung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    04.2014
    Ort
    dahoam
    Beruf
    Kabeldesigner
    Beiträge
    13

    Mal wieder WDVS

    Hi @all.

    Ich hätte eine frage, mal wieder das leidige Thema WDVS. Die Suche hier wie auch im restlichen internet ergab leider kein zufriedenstellendes ergebnis.

    Ich will auch keine Grundsatzdiskussion lostreten, mir sind die üblichen vor- und nachteie bekannt.
    Der Vorteil "Kosteneinsparung" lässt sich überall nachlesen, ja, sogar ausrechnen.

    Doch praktisch jeder hersteller wie auch verarbeiter von wdvs spricht neben der Einsparung auch von "Verbesserung der Lebensqualität".

    Eine suche nach eben diesen Stichworten ergibt als Ergebnis lediglich Werbung, Seiten von Herstellern, Vertreibern und Firmen.
    Ich konnte weder Foren noch sonst irgendetwas finden, wo der tatsächliche endverbraucher die "Lebensqualität" beschreibt.

    In wiefern verbessert sich die?
    In welchem maße, und wie wirkt sich mehr oder weniger Dämmung aus?

    Könnte mich hier jemand aufklären?

    (auch wenn die fragen blöd klingen, sind aber durchaus ernst gemeint ;o)

    P.S.: hintergrund der Fragerei: Meine Fassade (die meines Hauses ;o) müsste saniert, zumindest gestrichen werden.
    WDVS käme in betracht, doch nicht wegen Kosteneinsparung. Würde ich die kosteneinsparung ausrechnen , müsste ich wahrscheinlich 400 jahre alt werden, um die Investition herein zu bekommen. Was für Gründe hätte ich also sonst, für WDVS? (Wenn man vorschriften des energetischen Sanierens außer betracht lässt)

    Gruß, und danke im vorraus, Markus
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Mal wieder WDVS

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Gleichmäßigere Raumtemperaturen, höhere Wandflächentemperaturen, Vermeidung von Kondensatbildung, geringere Schimmelneigung.

    Wie kommst Du auf die 400 Jahre?
    Amortisation einer eigenständigen Fassadendämmung ist häufig nicht einfach, aber als Zusatz bei sowieso fälligen Fassadenarbeiten sieht es meist wesentlich besser aus.

    Daher: Bitte mehr Details, insbesondere zum Bestand.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2014
    Ort
    dahoam
    Beruf
    Kabeldesigner
    Beiträge
    13
    Danke für die schnelle Antwort.

    Vorteile wie weniger Kondensatbildung, weniger Schimmelneigung etc. waren mir bewusst. Mir geht es lediglich um den Punkt "höhere Lebensqualität". Da ich diesen nicht 100% nachvollziehen kann, bzw. keinerlei berichte darüber zu finden sind.

    Höhere Wandtemperatur... is logisch, aber in welchem maße? Bei U-Wert.net (oder so ähnlich) komme ich bei gedämmt - ungedämmt auf einen Unterschied von unter 1°C. Ist das so viel mehr Lebensqualität?
    Anders gefragt: Ist der Unterschied Spürbar?
    Desweiteren würden mich beispiele interessieren, z.B. 0° Außen, 20° innen, nach welcher zeit habe ich gedämmt/ungedämmt bei ausgeschalteter heizung welche temperatur?
    Wie ist der Unterschied beim aufheizen, um wieviel schneller heizt sich ein gedämmtes haus auf soll-temperatur auf, bei gleichem Wärmeeintrag?

    Die 400 Jahre waren natürlich nicht berechnet, noch nicht einmal ernst gemeint. Dennoch - ich habe jährliche Heizkosten incl. Ww von ca. 150€. Von Amortisation kann hier wohl nicht mehr die Rede sein. Und das nicht wegen sehr guter Dämmung, sondern wegen fast kostenlosem Heizmaterial und Solarthermie.

    Mehr Fakten? bitte: Haus Bj 56. Wände ca. 34cm Hohlblocksteine. Dach frisch isoliert. Erdgeschoßboden (zum Keller) zwischen 8 und 12 cm Dämmung (Schüttung + Styropor). Fenster 3-fach verglast. Keller (noch)nicht isoliert.

    Daß bei anstehender Fassadensanierung dämmung nur wenig mehraufwand ist, ist klar. Daß ich dämmen werde eigentlich auch fast klar. Nur wüsste ich wenigstens gerne warum, bzw. was genau habe ich davon, wenn schon kaum einsparung. Was ändert sich (wohlbefinden)?
    Habe ich es schneller warm? merke ich, wenn ich z.B. an einer Außenwand sitze, daß diese wärmer ist als vor der Dämmung? Ist das haus innen wärmer, auch wenn die Heizung mal über nacht aus war? Erwärmt sich ein Raum merklich z.B. beim Kochen, was bis jetzt definitiv nicht der fall ist? Was kann ich sonst noch erwarten?

    Ach ja, Wenn ich dämme, natürlich mit Fachmann. Aber auch dann nur so viel wie nötig, zumindest meine bisherige Meinung.

    Gruß und Guats Nächtle
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Avatar von saarplaner
    Registriert seit
    10.2008
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Dipl. Ing.
    Benutzertitelzusatz
    Ich distanziere mich von der eingeblend. Werbung!
    Beiträge
    1,821
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    ...- ich habe jährliche Heizkosten incl. Ww von ca. 150€.
    Das wage ich zu bezweifeln!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    11.2010
    Ort
    Dkb
    Beruf
    thermische Bauphysik
    Benutzertitelzusatz
    Formularausfüller
    Beiträge
    3,722
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Mir geht es lediglich um den Punkt "höhere Lebensqualität". Da ich diesen nicht 100% nachvollziehen kann, bzw. keinerlei berichte darüber zu finden sind.
    Es geht in der Regel immer um höhere Behaglichkeit im Zusammenhang mit gut gedämmten beheizten Gebäuden.
    Wenn Sie sich informieren wollen: Es finden sich bei der Suche sicherlich mehr Informationen, wenn man das Wort "Lebensqualität" durch "Behaglichkeit" oder "Thermische Behaglichkeit" ersetzt
    Hilfreich kann auch die Suche nach Informationen zu "Strahlungstemperatur-Asymmetrie" sein.



    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Höhere Wandtemperatur... is logisch, aber in welchem maße? Bei U-Wert.net (oder so ähnlich) komme ich bei gedämmt - ungedämmt auf einen Unterschied von unter 1°C. Ist das so viel mehr Lebensqualität?
    Anders gefragt: Ist der Unterschied Spürbar?

    [...]

    Mehr Fakten? bitte: Haus Bj 56. Wände ca. 34cm Hohlblocksteine. Dach frisch isoliert.
    ja, der Unterschied ist spürbar. oftmals sogar sehr deutlich.
    den Unterschied in der Wandtemperatur kann man sogar rechnerisch abschätzen.

    • 30cm Hohlblock aus den 50ern. U=ca. 1,3 W/m²K (geschätzt):
      rechnerisch ermittelte Oberflächentemperatur bei +20°C innen, -10°C außen und den üblichen Randbedingungen nach DIN 4108: +14,9°C
    • wie vor, mit 12cm WDVS; U=ca. 0,24 W/m²K:
      rechnerisch ermittelte Oberflächentemperatur bei +20°C innen, -10°C außen und den üblichen Randbedingungen nach DIN 4108: +19,1°C
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    11.2010
    Ort
    Dkb
    Beruf
    thermische Bauphysik
    Benutzertitelzusatz
    Formularausfüller
    Beiträge
    3,722
    noch ein Punkt:
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Ach ja, Wenn ich dämme, natürlich mit Fachmann. Aber auch dann nur so viel wie nötig, zumindest meine bisherige Meinung.
    wieviel zu dämmen ist, gibt die EnEV vor. Momentan: U<= 0,24W/m²K für Außenwände von Wohngebäuden (Anlage 3, Tabelle 1 EnEV)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Höhere Wandtemperatur... is logisch, aber in welchem maße? Bei U-Wert.net (oder so ähnlich) komme ich bei gedämmt - ungedämmt auf einen Unterschied von unter 1°C. Ist das so viel mehr Lebensqualität?
    Anders gefragt: Ist der Unterschied Spürbar?
    Da machst Du anscheinend einen Rechenfehler.
    Zum Vergleich, eine 30er Hohlbock Mauer, beidseitig verputzt, hat einen U-Wert von etwa 1W/m2K. Das macht bei Auslegung, RT 21°C und AT -14°C, eine Oberflächentemperatur auf der Innenseite der Wand von etwa 16,5°C, bei 0°C sind es 18,5°C. Die gleiche Wand gedämmt hat einen U-Wert < 0,2W/m2K und eine Oberfächentemperatur von 20,2°C bzw. bei 0°C AT halt 20,5°C.

    Die Differenz betragt also 3,7K bei niedriger Außentemperatur und 2K bei höheren Außentemperaturen.

    Was aber noch viel wichtiger ist, ist die Abweichung von der Raumtemperatur, denn die fühlen wir. Ungedämmt liegt die Differenz zur RT selbst bei moderaten 0°C draußen bei bereits 2,5K, und wenn es mal richtig kalt wird, dann reden wir von 4,5K. Der menschliche Körper kann sich an absolute Temperaturen gewöhnen, für Temperaturdifferenzen ist er aber sehr sensibel. Diese Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur beträgt aber bei der gedämmten Wand gerade mal 0,5K und selbst bei klirrender Kälte draußen nur 0,8K.

    Was bei dieser Betrachtung gerne vergessen wird, die o.g. Zahlen beziehen sich auf die Wandfläche. Wie sieht es jedoch mit den kritischen Stellen, sprich Wärmebrücken, oder Ecken eines Raumes aus? Auch die Fensterleibungen sind eine Schwachstelle. Ich habe an solchen Stellen bei 30er Mauerwerk auch schon Oberflächentemperaturen deutlich unter 10°C gemessen, einfach weil dort zu wenig warme Raumluft hin kommt um die Oberfläche auf Temperatur zu bringen.

    Wie ist der Unterschied beim aufheizen, um wieviel schneller heizt sich ein gedämmtes haus auf soll-temperatur auf, bei gleichem Wärmeeintrag?
    Das kann man so einfach nicht beantworten. Hier spielt die Masse der Wand eine Rolle. Deine Wand hat sagen wir mal 200kg/m2 und die Temperaturdifferenz zwischen Außenseite (Übergang zum WDVS) und Innenseite beträgt etwa 20,2°C - 14,4°C = 5,8K. Die mittl. Temperatur wäre also 17,3°C. Die gespeicherte Wärmeenergie wird in Richtung Raum abgegeben sobald die RT unter 20,2°C fällt. Wie lange das dauert, das hängt von der Heizlast des Raums ab.
    Im Vergleich dazu die ungedämmte Wand mit einer mittl. Temperatur von gerade mal +2°C und einer Oberflächentemperatur innen von vielleicht 16,5°C, hier wird die Temperatur schnell fallen da die Wirkung der Wände erst bei ca. 16,5 eintritt.

    Das ist alles eine ziemlich statische Betrachtung, dabei handelt es sich tatsächlich um einen dynamischen Vorgang. Diesen kann man aber nicht so einfach in Zahlen fassen. Um hier eine genauere Betrachtung anstellen zu können, müsste man aufgrund der langen Zeitdauer auch die sich verändernde Außentemperatur berücksichtigen.

    d.h. Beim gedämmten Haus habe ich nicht nur ein deutlich höheres Temperaturniveau meiner Speichermasse, sondern auch einen reduzierten Wärmestrom nach draußen. Das führt dazu, dass die Raumtemperatur deutlich langsamer sinkt.

    Habe ich es schneller warm? merke ich, wenn ich z.B. an einer Außenwand sitze, daß diese wärmer ist als vor der Dämmung? Ist das haus innen wärmer, auch wenn die Heizung mal über nacht aus war? Erwärmt sich ein Raum merklich z.B. beim Kochen, was bis jetzt definitiv nicht der fall ist? Was kann ich sonst noch erwarten?
    Das schnellere Aufheizen ergibt sich vorwiegend dadurch, dass Du bei einer Nachtabschaltung nur eine geringere Temperaturdifferenz aufheizen musst. Während ungedämmt die Raumtemperatur während der Nacht schnell auf sagen wir mal 16°C fallen kann, wird diese bei der gedämmten Wand kaum unter 20°C fallen (ausgehend von 21°C Raumtemperatur). Diese geringe Temperaturdifferenz hast Du schneller aufgeheizt als die größere Temperaturdifferenz bei der ungedämmten Wand. Gleichzeitig ist ja der Wärmestrom nach draußen (Transmissionsverlust) deutlich reduziert, so dass dem Raum bei gleicher Heizleistung mehr Energie zugeführt wird als an sich erforderlich wäre, was wiederum ein schnelles Aufheizen begünstigt.

    Fenster 3-fach verglast.
    U-Wert? Hier besteht die Gefahr, dass der U-Wert der Wand schlechter ist als der U-Wert des Fensters. Verbunden mit den nun "dichten" Fenstern führt das schnell zu Kondensat an den Wänden. Was früher als "Tropfen" oder "Eisblumen" auf der Fensterscheibe zu sehen war, kann sich nun in den Wänden festsetzen und diese durchfeuchten.

    Die 400 Jahre waren natürlich nicht berechnet, noch nicht einmal ernst gemeint. Dennoch - ich habe jährliche Heizkosten incl. Ww von ca. 150€. Von Amortisation kann hier wohl nicht mehr die Rede sein. Und das nicht wegen sehr guter Dämmung, sondern wegen fast kostenlosem Heizmaterial und Solarthermie.
    Ich verstehe zwar was Du meinst, aber das ist natürlich ein schlechter Vergleich. Du könntest das kostenlose Heizmaterial ja zu 100,- €/Ster verkaufen, dieser entgangene Gewinn müsste an sich ebenso auf Deiner Rechnung erscheinen. Die Solaranlage gab´s sicherlich auch nicht gratis. Du musst also die Investitionskosten auf Deinen WW Bedarf umlegen.

    Wenn man wirklich nach streng wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgehen müsste, dann dürfte man sich gar kein EFH zulegen. Aber letztendlich gibt es halt noch etwas mehr als nur wirtschaftliche Betrachtungen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Ich sehe schon, der Alfons rechnet heute schneller als ich.
    Also schnell noch eine Tasse Kaffee holen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2014
    Ort
    dahoam
    Beruf
    Kabeldesigner
    Beiträge
    13
    Hi.

    @Saarplaner: Dann zweifle... Gerechnet habe ich lediglich Strom- und Wartungskosten für Heizkessel, sowie Pumpen und der gleichen. Mehr kann ich, ob zweifel oder nicht, nicht rechnen, da das Heizmaterial nix kostet.

    @Alfons:
    30cm Hohlblock aus den 50ern. U=ca. 1,3 W/m²K (geschätzt):
    rechnerisch ermittelte Oberflächentemperatur bei +20°C innen, -10°C außen und den üblichen Randbedingungen nach DIN 4108: +14,9°C
    wie vor, mit 12cm WDVS; U=ca. 0,24 W/m²K:
    rechnerisch ermittelte Oberflächentemperatur bei +20°C innen, -10°C außen und den üblichen Randbedingungen nach DIN 4108: +19,1°C
    Also bei U-Wert komme ich auf 0,97 W/m²K, Oberflächentemp bei +20/0 (incl. putz) 17,5°C.
    Bei einer Dämmung auf 0,24 W/m²K komme ich auf 19,5°C.

    Ok, sind 2° Unterschied. Hätte nicht gedacht daß dieser Unterschied soviel mehr ausmacht.
    Aber der Unterschied Raumtemp/Wandtemp. ist natürlich beachtlich, hatte ich so bisher nicht in betracht gezogen.

    Nach "Behaglichkeit" werde ich googeln, nur im moment keinen Nerv dazu.

    Danke Alfons und RB jedenfalls, schön erklärt, sogar ich habs verstanden.

    PS.: 100€ pro Ster verkaufen tu ich bereits, und der Müll der übrigbleibt wird selbst verheizt. Verkaufen könnte ich den nurnoch zu 15€/SRM. mehr bekommt man in meiner Region derzeit für Hackschnitzel leider nicht.

    Gruß und guats Nächtle... Markus
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    10.2011
    Ort
    in einem Haus
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    5,673
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Also bei U-Wert komme ich auf 0,97 W/m²K, Oberflächentemp bei +20/0 (incl. putz) 17,5°C.
    Bei einer Dämmung auf 0,24 W/m²K komme ich auf 19,5°C.
    Oberflächentemperaturen werden mit anderen Wärmeübergangswiderständen gerechnet als U-Werte.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    12.2013
    Ort
    Jena
    Beruf
    Physiker
    Beiträge
    740
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    PS.: 100€ pro Ster verkaufen tu ich bereits, und der Müll der übrigbleibt wird selbst verheizt. Verkaufen könnte ich den nurnoch zu 15€/SRM. mehr bekommt man in meiner Region derzeit für Hackschnitzel leider nicht.
    Wenn du für deinen Brennstoff momentan 0 € und 0 Arbeit ansetzt, wirst du schwerlich auf eine Rendite des WDVS kommen.

    Aber nimm mal den Wert des Gebäues in den Blick. Irgendwann wird das Objekt vielleicht verkauft werden (müssen). Ohne WDVS kannst du diese Kosten von dem ansonsten zu erzielenden Preis gleich mal abziehen.

    Wenn du aber ohnehin die Fassae sanieren willst/musst, dann kommst du jetzt so billig an ein WVDS wie erst wieder in 30 bis 50 Jahren (wenn wieder eine Fassadensanierung fällig ist).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    11.2010
    Ort
    Dkb
    Beruf
    thermische Bauphysik
    Benutzertitelzusatz
    Formularausfüller
    Beiträge
    3,722
    Zitat Zitat von Overlord Beitrag anzeigen
    Also bei U-Wert komme ich auf 0,97 W/m²K, Oberflächentemp bei +20/0 (incl. putz) 17,5°C.
    Bei einer Dämmung auf 0,24 W/m²K komme ich auf 19,5°C.
    keine Ahnung, warum der Internetrechner da mit 0°C Außentemperatur rechnet. Ich kann diese Zahl nicht nachvollziehen. Diese scheint mir willkürlich gewählt.

    bei einem U-Wert von U=0,97 W/m²K komme ich bei einer Temperaturdifferenz von 30Kelvin auf: 20°C - (0,13x(0,97x(20°C-(-10°C))) = +16,22°C
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    keine Ahnung, warum der Internetrechner da mit 0°C Außentemperatur rechnet. Ich kann diese Zahl nicht nachvollziehen. Diese scheint mir willkürlich gewählt.
    Deswegen habe ich bewusst noch die Auslegungs-AT mit -14°C in´s Spiel gebracht. Es ist ja sinnfrei nur bei 0°C AT zu rechnen. Keine Ahnung warum der TS ständig mit den 0°C um die Ecke kommt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2014
    Ort
    dahoam
    Beruf
    Kabeldesigner
    Beiträge
    13
    Tach.

    ...ständig mit 0° um die Ecke???

    Ich schrieb, wenn ich mich recht entsinne, genau 1 mal von 0°.
    Der erste, der mit 0° "um die Ecke" kam, war wohl R.B. selbst.

    Doch, was du leider nicht erklärst, warum bitteschön ist es "sinnfrei", mit 0° zu rechnen?
    Soweit mir bekannt, liegt die durchschnittliche Wintertemperatur der letzten 10 Jahre in Deutschland bei um die +1,1°C.
    Einen Durchschnittswinter mit -14°C gabs seit der Aufzeichnung 17hundertschlagmichtot nicht.
    Wäre demzufolge also -14° sinnvoller???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    10.2011
    Ort
    in einem Haus
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    5,673
    Bei Oberflächentemperaturen sind aber die Tagesduschnittstemperaturen von Interesse. Wenige Stunden mit Tauswasseranfall reichen völlig aus, um Schimmel entstehen zu lassen.

    Nach deiner Logik könnte man auch mit den 8,8-9,4 °C Jahresdurchschnittstemperatur rechnen ... da wundere ich mich aber, dass es überhaupt Ecken gibt, die schimmeln ...

    Ansonsten wird für die Tauwasserfreiheit/Schimmelfreiheit bei einem öffentlich-rechtlichen Nachweis mit -5°C gerechnet und einem inneren Wärmeübergangswiderstand von R_si=0,25 bei beheizten Räumen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte