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Erdwärme ohne kontr. Be - und Entlüftung m. Wärmerückgewinnung

Diskutiere Erdwärme ohne kontr. Be - und Entlüftung m. Wärmerückgewinnung im Forum Sonstiges auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Erdwärme ohne kontr. Be - und Entlüftung m. Wärmerückgewinnung

    Es scheiden sich mal wieder die Geister und daher meine Frage an EUch Experten

    Ist es bei einem normalen ENergiesparhaus nachteilig, wenn man eine Erdwärmeheizung mit in unserem Fall 10 kW (=etwas höhere Leistung als nötig) mit Fußbodenheizung einbaut und dabei die kontrollierte Be - und ENtlüftung mit Wärmerückgewinnung weglässt?

    Hat jemand schlechte Erfahrungen mit einer der Kombinationen gemacht?

    Danke Euch im Voraus!
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  2. Erdwärme ohne kontr. Be - und Entlüftung m. Wärmerückgewinnung

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  3. #2

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    Ich habe gute Erfahrungen ohne diese Kombination gemacht.

    Was hat bitte das eine ( WP ) zwingend mit dem Anderen ( KWL ) zu tun? KWL ist Luxus, ökonomisch machts keinen Sinn.

    Übrigens: WP nach Heizlastberechnung DIN EN ....etwas unterdimensionieren/ Quelle überdimensionieren/ FBH-Raster optimieren!

    ecco
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  4. #3
    Avatar von bauhexe
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    Würde ich genau so machen!
    Energietechnisch rechnet sich der Mehraufwand nicht in die KWL zu investieren, da die Wärmerückgewinnung wie bei einer Luft/Luft WP funzt.
    Und von Hand lüften dürfte auch schaffbar sein.
    Die Mehrkosten stehen in keiner Relation zum Nutzen. Lieber eine WP mit einer sauberen Planung vom System bis hin zur Heizkreislänge investiert und bei Heizkosten von geschätzten 300€ bis 600€ pro Jahr kann man mit der KWL auchn icht mehr viel sparen. Dagegen wären rein theoretisch noch die Betriebskosten der KWL zu rechnen, von der Anschaffung gar nicht zureden, dann wird die Bilanz noch eindeutiger.
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  5. #4

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    für uns war die kwl niemals das einsparthema. wir wollten einfach luftaustausch ohne händische lüfterei. wie wichtig das ist, muss jeder selber entscheiden.
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  6. #5

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    Das Thema interessiert mich auch sehr!
    Mir ist klar, daß man bei einer FBH mit WP keine KWL haben muß.
    Aber wie sehr verbessert es die Wohnqualität bei den heutigen "luftdichten Häusern"?
    Was kostet denn eine KWL mit WRG in etwa bei 150 m² Wohnfläche?
    Lohnt es sich vielleicht die Rohre beim Bau zu verlegen und das Gerät/der Rest später?
    Wo müssen die Luftein- bzw auslässe sitzen: unter der Decke, im Fußboden, im Aussenwandbereich, im Innenwandbereich, ...???
    Kann man die im Fußbodenaufbau unterbringen oder müssen es "richtige Kanäle" unter der Decke bzw auf den Wänden sein?
    Ich hoffe meine vielen Fragen zu dem Thema schrecken nicht ab?!

    Gruß Marc
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  7. #6

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    Nehme mal an

    dass noch nicht viel Wissen zum Thema Lüftung angesammelt wurde, daher der Tip sich mal mit http://www.bauweise.net/grundlagen/t...g/lueftung.htm auseinanderzusetzen. Wenn Sie beabsichtigen, eine Lüftung "vorzubereiten" und das Gerät erst später zu kaufen, kann man das zwar machen, doch wird die Leitungsplanung oft vom "Lüftungsgerätehersteller" gemacht, den Sie dann nicht haben...

    Die Kosten für eine Lüftung richten sich nach dem Lüftungsgerät, der Verrohrung und der Qualität der Ausführung, das geht von bis....
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  8. #7

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    KWL + konventionelle Heizung (FBH)

    bei einer ordentlichen FBH braucht man keine KWL: stimmt.

    ABER

    Bei einem ordentlichen (Passivhaus oder nahe dran) Haus mit KWL braucht man keine FBH! Wir erreichen das Passivhaus vor allem wegen einer verschatteten Lage im Winter nicht. Dieses Defizit behebt ein einfacher Kaminofen ohne Wasserkreisläufe. Dann ist die KWL mit WRG kein Luxus, sondern ein wichtiger Systembestandteil, ersetzt die konventionelle Heizung, bringt zusätzlichen Komfort (wenn man es hat möchte man es keinesfalls mehr missen)... und so ist´s dann auch von den Investkosten her attraktiv.

    Und ein "normales" NEH oder Energiesparhaus oder so würde ich heute sowieso nicht mehr bauen.
    Geändert von Josef S. (18.02.2006 um 21:54 Uhr) Grund: ..Ergänzung..
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  9. #8

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    Mit so einem kleinen Ofen

    holt man sich aber schon wieder viele Probleme ins Haus, wenn man eine Lüftung haben will :-) wie z.B. das http://www.bauweise.net/grundlagen/t...itstechnik.htm - Rauchgasproblem, das http://www.bauweise.net/grundlagen/t...amin/kamin.htm - Kaminproblem, das http://www.bauweise.net/grundlagen/t.../phheizung.htm - Überhitzungsproblem...
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  10. #9

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    Raumluftunabhängig

    muss er schon sein, der Kaminofen.

    Aber ohne Wasserkreisläufe bleibt die ganz Sache technisch einfach. Das Überhitzungsproblem ist erstens gar nicht schlimm und kann mit geeigneter Aufstellung völlig entschärft werden.

    Bleibt noch die Wärmebrückenproblematik von Ofen und Kamin, das ist aber schon wirklich das einzige Problem und wenn der Ofen auch wirklich benutzt wird und nicht nur zur Dekoration herumsteht, ist auch das kein Thema mehr.

    Was schon sein muss: das Einheizen muss man auch mögen, wenn man ein automatisches System will, dann kann man auch zu einem Pelletsofen greifen. Der entscheidene Punkt ist der Verzicht auf Wasserkreisläufe und die Planung des Hauses danach.
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  11. #10

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    Nur am Rande

    gefragt war aber nicht nach dem Kaminofen, sondern ob er die Lüftung weglassen kann, wenn er eine grössere WP einbaut :-)

    Und obwohl die beiden Komponenten der Frage genausowenig wie die Komponeten der Antworten zusammenpassen gibt minus mal minus plus also passt es oder wie???

    Also nicht nur dem Nordlicht fehlen die Basics :-)
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Stephan
    holt man sich aber schon wieder viele Probleme ins Haus, wenn man eine Lüftung haben will :-) wie z.B. das http://www.bauweise.net/grundlagen/t...itstechnik.htm - Rauchgasproblem, das http://www.bauweise.net/grundlagen/t...amin/kamin.htm - Kaminproblem, das http://www.bauweise.net/grundlagen/t.../phheizung.htm - Überhitzungsproblem...
    .. darauf habe ich geantwortet, ein paar Basics sind auch am Alpenrand vorhanden; dann lasse ich mir die Themenverfehlung so einfach nicht vorwerfen, nur weil ich geantwortet haben.

    Ich weiß, es ist schwer über den Schatten zu springen und die traditionelle wassergeführte Heizung (mit WP, Pellets, Gas oder sonstwie) entfallen zu lassen. Wenn man sich das nicht vorstellen kann ist es sicher gescheiter, die KWL aus "Kostengründen" wegfallen zu lassen, und dafür die Heizung größer auszulegen; das ist einfach, jeder Heizungsbauer kennt sich aus (hoffentlich).

    Die Frage "kann ich mit größer dimensionierte Heizung" die KWL entfallen lassen entspricht einer sehr defensiven Herangehensweise. Die aus meiner Sicht bessere Frage ist: kann ich mit Dämmung, ordentlicher Planung und KWL die Heizung entfallen lassen!

    Ich bewohne trotz fehlender Basics meine Hütte und habe auch den letzten Winter problemlos mit kaum spürbaren Heizkosten überlebt; und das bei Klimabedingungen, die etwas rauher sind als etwas weiter nördlich (und diese Klimabedingungen bedingen mein Öfchen...).

    Aber lassen wir´s gut sein, den Fragesteller hilfts nicht weiter, wenn wir hier herumdiskutieren.
    Geändert von Josef S. (19.02.2006 um 19:41 Uhr)
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Josef S.
    .. Ich bewohne trotz fehlender Basics meine Hütte ..
    mit deinen fehlenden basics hast du eine ziemlich einzigartige hütte gezaubert
    der punkt, an dem in den foren fast alle rumeiern, ist die hochzeit von bautechnik und haustechnik - der spagat ist dir unter vermeidung unnötiger hi-tech gelungen.

    diese nutzung e. wrl+wrg zur wärmeverteilung wird aber meist nicht genutzt werden, sttdessen dürften die überlegungen zur luftqualität und die abwägung transmissins- vs. lüftungsverluste die hauptrolle spielen.
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  14. #13

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    Moin, bin neu hier

    erstmal hat eine WP und ne kontrollierte Lüftungsanlage nix miteinander zu tun. Ich sehe auch keinen Vorteil einer bewußt überdimensionierten WP außer den höheren Investitions und Betriebskosten. Die Lüftungsanlage hat in erster Linie etwas mit Komfort zu tun, mit dem angenehmen Nebeneffekt einer weiteren Heizkostenminimierung durch die Wärmerückgewinnung.

    Bei der Passivhausgeschichte könnte man genauso herangehen und fragen ab wann sich die Mehrkosten für die aufwendige hocheffiziente Dämmung im Vergleich zum Standart Niedrigenergiehaus nach der EnEv zu rechnen beginnen. Ich bin selber vom Passivhaus überzeugt, aber wenn man die aktuellen Preise vergleicht war es für mich nicht bezahlbar. Ich habe mich deswegen für ein KFW 60 Haus als Kompromiss entschieden.

    Zu dem Thema dieses Threads würde ich zur optimal dimensionierten WP raten und je nach persönlicher Vorliebe in einen Kamin oder halt eine Lüftungsanlage weiter zu investieren. Alles andere rechnet sich meiner Meinung nicht. War zwar nicht gefragt aber auf was man in Verbindung mit der WP momentan verzichten kann ist Solar oder Phoptovoitaik, da beides auf Pump gekauft niemals die hohen Investitionskosten wieder hereinbringen.
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  16. #14

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    Ich hab auch eine Luftanlage mit Wärmerückgewinnung. Als Luxus kann man es auch bezeichnen, wenn man saubere Luft damit meint. Gelüftet wird im allgemeinen im Winter viel zu wenig, weil es ja unangenehme Nebeneffekte hat. Wärme draussen, Scheiben nass und manche Pflanzen nehmens auch mal übel.
    Unser Haus ist auch zu dicht für Dampfdiffussion und es ist auch nie Wasser am Fensterrahmen. Wir haben auch einen Kaminofen mit 9KW, der nicht raumluftunabhängig ist, also Bauart2. Dafür gibt es spezielle Lüftungsanlagen, die eben den gefährlichen Unterdruck verhindern und auch dafür zugelassen sind (Werbung mach ich jetzt mal nicht ). Somit ein weiterer Grund wofür Sauerstoffzufuhr nötig ist. Auch wäre es mir nicht möglich das ganze Haus mit dem Kaminofen zu erwärmen, ohne die Luftzirkulation. Allerdings haben wir auch noch eine normale Ölzentralheizung.
    @Christ32: Die Photovoltaik auf pump gekauft, bringt sehr wohl die Kosten mehr als wieder rein, Monat für Monat. Ich muss sogar Steuern dafür zahlen.

    Gruss
    Gerd
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  17. #15

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    @ gerd

    rechne die Finanzierung Deiner Photovoltaik mal vor

    Ich habs mit dem erzielten Einleitungspreis mal durchgerechnet und bin auf keinen grünen Zweig gekommen. Zumal man ja auch nicht die Halbwertszeit der Module kennt und nicht weis was die in 3 Jahren noch bringen.
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