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  1. #1

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    Frostschürze / frostfreies Fundament?

    Hallo Forenmitglieder,

    wir sind aktuell in der Auslotung des Häuslebauers. Wir hatten bei einem Anbieter explizit darum gebeten uns ein Angebot mit Frostschürze zu senden.
    Nun erhielten wir das Angebot mit folgenden Angaben und werden daraus nicht schlau.

    Frostfreie Fundamente in C 20/25 entsprechend statischer Erfordernisse
    Kiesfilterschicht, d = ca. 13 cm
    1 Lage PE-Folie d = 0,2 mm als Trennlage
    Perimeterdämmung d = 10 cm
    Bodenplatte, d = ca. 15 cm, Beton C 25/30 (WU-Beton)
    (alternativ – ohne Mehrkosten – Ausführung mit Misapor d = 25 cm)
    Decke über EG als Stahlbetondecke d = 20 bzw. 18 cm
    Umlaufendes Erdungsband in den Fundamenten.

    Das beinhaltet doch dann keine Frostschürze oder?
    Wir hatten bisher gelesen, dass es auch möglich ist eine Bodenplatte ohne Frostschürze, frostsicher zu bauen.
    Wäre dies so eine Gründung?

    Vielen Dank für eure Hilfe!
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  2. Frostschürze / frostfreies Fundament?

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  3. #2

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    Ihr habt Streifenfundamente und keine tragende Bodenplatte mit Frostschürze angeboten bekommen.

    Die Gründung (Fundamente oder elastisch gebettete Bodenplatte) plant der Statiker unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bodengutachtens und nicht der Häuslebauer (siehe Fundamente nach statischer Erfordernis).

    Ist der Häuslebauer nur für den Rohbau zuständig oder soll er als Generalübernehmer Planen und alle Gewerke ausführen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo nochmal,

    er als Generalübernehmer Planen und alle Gewerke ausführen.
    Komplett Schlüsselfertig.
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  5. #4

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    Da noch kein Bodengutachten vorliegt, kann der GÜ nur eine Standardgründung anbieten, die von irgendwelchen Annahmen ausgeht. Wenn der Boden schlechter als angenommen ist, kommen die ersten Nachforderungen. Um vergleichbare Angebote zu bekommen, sollte zuerst ein Baugrundgutachten beauftragt werden.
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  6. #5
    Inkognito
    Gast
    Und nur so nebenbei, wenn ich schon "WU-Beton" lese: Das hat so viel mit weißer Wanne zu tun, wie ein Reifen mit einem Auto - Das ist ein Bestandteil von vielen. Mit dem Begriff (fachlich korrekt: Beton mit hohem Wassereindringwiderstand) zu werben ist ein sehr beliebter Trick ahnungslosen Bauherren zu suggerieren, es sei ganz toll 'wasserdicht', was es aber nicht ist.
    Der Aufpreis für eine Ausführung unter Verwendung eines WU-Betons ist lächerlich im Vergleich zur Ausführung als WU-Konstruktion.

    http://www.beton.org/fileadmin/beton...A4tter/H10.pdf


    Mein Tip: Sie sollten sich für solche Fragen fachlichen Beistand holen, dann werden Sie auch nicht übers Ohr gehauen und Sie werden zumindest darauf hingewiesen, dass Baugrundrisiko (und alle sich daraus ergebenden Probleme) Bauherrenenrisiko ist und warum ein Baugrundgutachten gut angelegtes Geld ist.
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