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Hausanbau auf Terassenfundamend

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  1. #1
    loop78
    Gast

    Hausanbau auf Terassenfundamend

    Hallo!

    Ich hätte eine Frage zu unserem Buvorhaben.

    Wir haben ein EFH mit Bodenplatte (Streifenfundament), darauf ein XXX-Haus (Liapor)
    2008 haben wir eine Bodenplatte für die Terasse gemacht. Diese sieht wie folgt aus: Grundwasser auf ca 8m, Boden generell steiniges Gebiet, da auf unserem Areal eine Fabrik stand, wurde Erde, Steine und teilweise Schutt aufgeschüttet. Die Platte ist mit einer Sockeldämmung zum Haus getrennt, die Platte mit Steckeisen mit der Bodenplatte des Hauses verbunden. Damals habe ich unter der Platte nur ca eine 10cm Schicht mit ca 5-10cm großen Steinen eingebracht, da diese gerade vorhanden waren, dann kam eine Plastikfolie und eine ca 15cm dicke Platte mit Kunststofffasern darauf.
    Ein Jahr später haben wir eine Terassenüberdachung mit Dachziegeln gemacht.

    Jetzt zu meinen Fragen. Wir wollen nun diese Terasse als Zubau mit dem Haus verbinden und einen Durchbruch durch die Küche machen. Jetzt haben wir aber weder ein Streifenfundament noch eine Rollierung unter der Platte. Wie kann man nun die Platte gegen Feuchtigkeit abdichten. Welche Maßnahmen bzw. Materialien sind seitlich im Bereich des Erdreiches bzw. auf der Platte nötig? Auf die Platte selbst soll eine Schüttung, die Elektroleitung, Dämmplatten, eine Fußbodenheizung, Estrich und Fliesen kommen.

    Da ich nicht aus dem Fach bin, würde ich mich über konstruktive Antworten freuen!!!

    Herzlichen Dank im Voraus
    Grüße
    Thomas
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  2. Hausanbau auf Terassenfundamend

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nordbaden
    Beruf
    selbständig
    Beiträge
    1,389
    Was willst hören? Such dir einen Fachmann aka Architekt?!
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    Erstmal, ob ich sie richtig verstanden habe, das alles erscheint mir schon sehr abenteuerlich:

    Sie wollen auf einer vorhandenen nicht frostsicheren und unbewehrten Betonplatte auf einer nicht näher spezifizierten Auffüllung irgendwas anbauen und dann einen Durchbruch durch die Küchenwand machen?
    Das Terrassenfundament ist thermisch/mechanisch getrennt, aber mit "Steckeisen" (den Begriff bitte näher erläutern, ggfs. würde ein Foto helfen) verbunden?
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  5. #4
    loop78
    Gast
    Hallo,
    leider komme ich erst jetzt dazu, wieder zu schreiben. Mit Steckeisen meine ich 2cm Eisenstangen, die in die Fundamentplatte des Hauses, in zuvor gebohrte Löcher eingeschlagen wurden. Die herausragenden Teile wurden sozusagen in die Terassenplatte miteinbetoniert.
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  6. #5
    Inkognito
    Gast
    Der Sinn und Zweck von 'eingeschlagenem' Bewehrungsstahl erschließt sich mir nicht ganz, für diesen Zweck als Bewehrungsanschluss verwendet man Zweikomponenten-Injektionsmörtel. Dass Sie den von Hand nicht mehr herausgezogen bekommen ist keinerlei Maßstab hinsichtlich die Lasten die Betonstahl aufnehmen kann und muss. Der Bewehrungsanschluss ist als wirkungslos zu betrachten.

    Also, nochmal - habe ich Sie richtig verstanden. Die unbewehrte Bodenplatte der Terrasse ist nicht frostfrei gegründet. Darauf wollen Sie ein Gebäude errichten und im Anschluss eine Wand zum Bestandsgebäude durchbrechen? Braucht man in Österreich keinen Bauantrag, für den eine Statik vorgelegt werden muss?
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Architekt + Sachverst.
    Beiträge
    23,476
    der terrassenaufbau gehört zurückgebaut, wenn darauf ein anbau errichtet werden soll einschließlich der eingesteckten verbindungseisen. wenn die eisen nur gebohrt und eingesteckt wurden, dann ist das kein kraftschlüssiger verbund. irgendwann sind die an der schnittstelle durchgerostet.
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  9. #7
    loop78
    Gast
    Hallo, danke für die Antworten, in Österreich muss ein Bauantrag inkl. Statik gestellt werden. Für mich war generell einmal die Frage, ob dieses Bauvorhaben überhaupt möglich bzw. sinvoll ist oder aber auch welche Maßnahmen getroffen werden müssen, damit dies möglich ist.
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