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  1. #1

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    Welche Investitionen lassen sich gut verschieben?

    Hallo zusammen!

    Meine Frau und ich sind beide Berufstätig und verdienen ganz ordentlich. Momentan können wir trotz Miete ordentlich sparen. Eigentlich geht 1 Gehalt direkt aufs Sparkonto. Auch EIgenkapital ist schon ganz gut vorhanden.
    Nunja, aber die Wünsche sind natürlich auch ganz groß. Zum Beispiel ein Grundstück > 1000m² und bei der Wohnfläche liegen wir zwschen 180-200m².

    Ich wollte die Fianzierung so auslegen, dass Notfalls nur ein Gehalt reicht und einer auf die (geplanten) Kinder aufpassen kann. Der Plan ist zwar eher 2-4 Jahre zuhause zu bleiben, wovon sich ja schon 2 mit Elterngeld ganz gut überbrücken lassen und dann ein paar Jahre Teilzeit..

    Nun, wenn ich dann Ehegattsplitting, Kindergeld, Kinderkosten einrechne komme ich auf Summe X die wir uns damit leisten können. Damit sind wahrscheinlich einige Wünsche nicht erfüllbar - die wir uns aber wahrscheinlich, aber halt nicht sicher, leisten können.

    Nun, viele Dinge lassen sich später nicht mehr richten. Dazu gehört ein größeres Grundstück. Auch mehr Wohnfläche ist schwierig. Oder einen Keller unters Haus schieben.

    Ich dachte an Dinge die, wenn man sie später macht nicht wesentlich teurer sind, die unfertig nicht sehr stören und evtl. mit viel Zeit auch in Eigenleistung machbar sind:
    - Carport/Garage
    - neue Küche (wir haben eine erst 2 Jahre alte Küche die wir mitnehmen und etwas anpassen könnten, dass kann ich auch selbst, werden halt 1000€ für die neue Arbeitsplatte fällig, das wars)
    - Gartengestaltung erstmal auf das notwendigste Beschränken, Zaun weglassen, erstmal nur kleine Terasse, ...
    - komplettes (Kinder-)OG (3 Schlafzimmer + Bad) nicht (fertig) ausbauen: Fliesen&Sanitär im Bad, Fußböden, Elektrik nur Kabel und UP-Dosen, Malern, Decke spachteln/Trockenbau, Innentüren (Da es mit den Kindern eh noch dauern wird und es sowieso dauert bis die ein eigenes Zimmer & Bad brauchen und durch die saubere Trennung OG Baustelle EG fertig sehe ich das als aktzeptabel an)
    - Keller: Waschraum Technikraum sowie Flur komplett, Rest wie OG

    Was denkt ihr?
    Ist das eine Schnapsidee?
    Oder fallen euch sogar noch weitere Dinge ein die man ggf. erstmal weglassen kann?
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  2. Welche Investitionen lassen sich gut verschieben?

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  3. #2

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    Lohnt es sich wirklich, bei den aktuellen Zinsen, Investionen zu verschieben?

    Beispiel Küche:

    Nehmen wir mal einen Preis von 10000 Euro an. Bei 1% Zinsen wären das 100 Euro jährlich. Die neue Arbeitsplatte für die alte Küche kostet so viel wie 10 Jahren Zinsen.

    Bei den anderen Gewerken kann ich schlecht abschätzen, wie hoch die Summen tatsächlich sind und welche Schäden bei einem späteren Ausbau noch auftreten, weil das gesamte Material über die fertige Treppe und den schönen Fußboden transportiert werden muss.

    Bei Steckdosen und Schaltern ergeben sich eventuell bessere Preise, wenn das ganze auf einmal damit ausgestattet wird und man später nicht noch zehn Steckdosen nachträglich kauft.

    Ich wollte das Haus damals "fertig" haben und hätte keine Lust, jahrelang in etwas halbfertigem zu leben. Die Erfahrung zeigt leider, dass vieles doch nicht vollendet wird. (Der Spiegel im Gäste-WC fehlt nach über zwei Jahren noch immer).
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  4. #3

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    Naja ich persönlich halte es eher für eine Schnappsidee in einem halb fertig ausgebautem Haus ohne Garage zu wohnen nur weil ich mir vielleicht einen Keller und einen riesigen Garten einbilde, den ich aber auch nicht pflege weil kein Geld da ist...
    Überspitz aber eine mögliche Sichtweise

    Überlegt euch mal, was ihr wirklich haben wollt und wieso. Keller wofür? Abstellfläche? Partyraum? Technik und HWR? Dafür 40-50 Tsd Euro? Mit der richtigen Planung klappt das auch ohne Keller. Dafür hast ein fertiges Haus mit schönen Außenanlagen.

    Das nur mal als Beispiel. Gleiches mit dem Garten > 1000qm. Wieso? Abstand zu den Nachbarn? Hobbygärtner oder einfach nur weil man es so will? Wir haben 1008 und das Teil ist größer als man denkt

    Wir hatten mal ähnliche Gedanken, aber das ist lange her. Mit der jetzigen Lösung haben wir alles was wir wollen sofort ohne uns finanziell zu überheben. Wichtig ist nur, dass man sich nicht (allzulange) im Sparwahn aufhält, sondern mit einer vernünftige und durchdachte Planung seine Mittel effizient einsetzt.
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  5. #4

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    Also das mit dem Grundstück kann ich absolut nachvollziehen, wenn ich mir die Minigrundstücke bei uns im Neubaugebiet ansehe.

    Wir befinden uns in ähnlicher Situation und haben z.B. bei unserem Installateur erst einmal Heizung, KWL und Wasserrohinstallation in Auftrag gegeben getrennt von Armaturen, Duschwanne usw. Da der Zeitpunkt der Auftragserteilung sehr früh in der Bauphase war, hat man damit etwas Puffer für unvorhergesehene andere Kosten, so dass im Fall der Fälle theoretisch erstmal nur ein Badezimmer zum Einzug bezahlt werden muss und die anderen beiden noch etwas warten könnten.

    Bei der Garage muss man trennen, ob die aus Komfortgründen direkt mit Zugang an das Haus angebaut werden soll; dann würde ich die Garage gleich mitbauen lassen. Anders wenn es nur eine Fertiggarage werden soll, die man irgendwo aufs Grundstück stellt.

    Gruß
    Hannes
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  6. #5
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    Bei der Garage bin ich am überlegen ob ich überhaupt eine brauche. Denn verschiedene Studien zeigen, dass ein Carport fürs Auto sowieso "gesünder" ist.
    Momentan habe ich aber auch diesen nicht - aber mir eine elektrische Standheizung ins Auto gebaut. Die hat 250€ gekostet und verbraucht ca. 6€ Strom/Monat im Nov-Feb.
    Damit kann ich ohne Jacke und Handschuhe und mit stes freien Scheiben losfahren.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Überlegt euch mal, was ihr wirklich haben wollt und wieso. Keller wofür? Abstellfläche? Partyraum? Technik und HWR? Dafür 40-50 Tsd Euro? Mit der richtigen Planung klappt das auch ohne Keller. Dafür hast ein fertiges Haus mit schönen Außenanlagen.
    Keller: Werkstatt 30m², Waschraum/Technik 15m², Abstell 20m². Es bleiben ~40m² unverplant. Natürlich werde ich das rechnen lassen was es kosten würde diese Flächen im EG herzustellen. Mich dünkt aber, das dies nicht viel billiger wird.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Das nur mal als Beispiel. Gleiches mit dem Garten > 1000qm. Wieso? Abstand zu den Nachbarn? Hobbygärtner oder einfach nur weil man es so will? Wir haben 1008 und das Teil ist größer als man denkt
    Abstand zum Nachbarn! Auf jeden Fall. Vielleicht auf mal ein paar Haustiere, 5-6Hühner, Hasen. Ich träume auch von einem Schwimmteich und einem Freiseitz mit Überdachung, Holzofen und Räucherkammer. Ich kenne große Gärten aus der Familie. Ich werkle auch gern im Garten.


    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Naja ich persönlich halte es eher für eine Schnappsidee in einem halb fertig ausgebautem Haus ohne Garage zu wohnen nur weil ich mir vielleicht einen Keller und einen riesigen Garten einbilde, den ich aber auch nicht pflege weil kein Geld da ist...
    Überspitz aber eine mögliche Sichtweise
    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Lohnt es sich wirklich, bei den aktuellen Zinsen, Investionen zu verschieben?
    Natürlich nicht! Es ist ja nicht wegen der Zinsen.
    Sagen wir mal so, zu 95% wird meine Frau auch weiterhin berufstätig sein. Dann können wir uns alles leisten was wir uns so wünschen - und das auch mit Reserven!
    Aber sollte aus irgendwelchen Gründen ein Gehalt wegfallen, sei es ein krankes Kind, eine Krankheit bei mir oder meiner Frau, oder einfach der Wunsch alle Zeit den Kindern zu widmen, dann soll das möglich sein ohne die Hütte verkaufen zu müssen. In dem Fall muss das Bad dann halt gar nicht ausgebaut werden oder eben sehr, sehr günstig in Eigenleistung.
    Das ist aber nicht der Plan, sondern nur Plan B.
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  8. #7
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    Mit der richtigen Planung klappt das auch ohne Keller.
    Das meinten auch schon viele ...
    Wahrscheinlich lags überall an der Planung wenns daneben ging.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8

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    Über welche Zahlen (Einkommen, Tilgungshöhe, Baukosten) geht es denn überhaupt?
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  10. #9
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    Wenn der Grundstückspreis aufgrund einer schlechten Lage nicht sehr niedrig ist würde ich aufgrund des Werterhalts niemals auf einen Keller verzichten.
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  11. #10

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    Ein Haus ohne Keller wäre für mich ein absolutes No-Go. Klar kann man auch in einem Haus ohne Keller leben, man kann ja auch in einer 2 Zimmerbude mit 6m2 Kellerabteil leben, aber wer will das schon wenn er sich ein neues Haus baut?
    Wenn ich mich im eigenen Haus schon so stark einschränken muss, dann wäre zu überlegen, den Hausbau ganz bleiben zu lassen.

    Was die Dinge betrifft die man erst später umsetzen kann, das hängt doch erst einmal von der eigenen Schmerzgrenze ab. Dann kommt es darauf an, wie gebaut wird, sprich Bungalow, 2 Etagen, 1 Etage+DG usw. und wie die Flächen zum Nutzerverhalten passen.
    Kellerräume müssen ja nicht unbedingt besser ausgestattet werden als das Wohnzimmer, Kinderzimmer die man nicht braucht kann man auch noch später fertigstellen, Garage oder Carport wäre eine Überlegung wert, die Außenanlagen kann man schlicht für ein paar Euro herstellen, oder eine Unmenge Geld versenken, es gibt einige Punkte wo man überall ein paar Euro sparen kann, die zusammen aber ein stattliches Sümmchen ergeben.
    Den Wegfall eines Gehalts kann man damit aber nicht kompensieren.

    Also, zuerst einmal rechnen was mit worst case Einkommen möglich ist, und dann das Risiko abschätzen.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Ich wollte die Fianzierung so auslegen, dass Notfalls nur ein Gehalt reicht und einer auf die (geplanten) Kinder aufpassen kann. Der Plan ist zwar eher 2-4 Jahre zuhause zu bleiben, wovon sich ja schon 2 mit Elterngeld ganz gut überbrücken lassen und dann ein paar Jahre Teilzeit..
    Geringe feste Tilgung vereinbaren und dafür hohe Sondertilgungsmöglichkeit in Anspruch nehmen, solange es geht.
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  13. #12

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    Welche Investitionen lassen sich gut verschieben?

    Du werkelst gerne mal im Garten? Du solltest dir überlegen, dass die >1000qm immer bearbeitet werden wollen, nicht nur bei guter Laune. Und 1000qm verschlingen viel Zeit. War jahrelang jeden zweiten Samstag bei meiner Oma zur Gartenpflege - hatte such so einen Sportplatz. Kompletter Samstag ging drauf...wenn nichts außergewöhnliches war. Das ein Leben lang? Ne danke...

    Wir haben etwas über 500qm, und der Platz reicht locker für n paar Haustiere, ne große Terasse und es bleibt noch genug Platz über. Wenn man's plant bekommt man da auch n Teich unter. Räucherofen hab ich auch. Ich würd lieber auf 600-800qm bauen aber dafür essentielle Dinge im Haus haben - keinen halben Rohbau.
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  14. #13

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    Ein Haus ohne Keller wäre für mich ein absolutes No-Go. Klar kann man auch in einem Haus ohne Keller leben, man kann ja auch in einer 2 Zimmerbude mit 6m2 Kellerabteil leben
    Das ist wohl individuell und nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;-)

    Ohne jetzt jemanden etwas ausreden zu wollen, nur unsere Überlegungen zum Thema Keller, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben:
    1. Kosten der Erstellung -> 40-50Tsd
    2. Langfristig wird ein Keller gerne als "Rumpelkammer" genutzt. Siehe vorhandene Keller bei Bekannten, ist hier Kosten/Nutzen gegeben? -> Eher nicht
    3. Gibt es Räume, die wegen dem Platzbedarf zwingend in den Keller müssen? -> Technikraum kommt in die Garage, Grundstück ist groß genug dafür
    4. Wenn mal ein 6er vor der Hausnummer steht, ist man um jede Stufe froh, die man nicht mehr steigen muss. -> Vor allem problematisch wenn HRW und Technik dort sind, dann muss man ggf. umbauen

    Eine Werkstatt würde ich persönlich ebenfalls nicht in den Keller legen weil:
    1. Lärmentwicklung im Haus (Hämmern, bohren etc.)
    2. Staubentwicklung. Wie wird beim Schleifen oder ähnlichem der Staub abgesaugt?
    3. Werden dort auch reparaturarbeiten durchgeführt (Fahrräder etc.) Dann muss alles immer durch den Gang und die Treppe rauf u. runter getragen werden.

    Daher würde ich das alles ebenerdig im Garagengebäude unterbringen. Gartengeräte, Werkzeuge alles getrennt vom Wohngebäude und leicht zugänglich.
    Nur meine Meinung :-)

    Zum Thema verschieben auf später:
    Wir haben auch mal überlegt, ob es sich lohnt einige Zimmer erst nachträglich fertig zu stellen, aber was spart man sich summa summarum in der Bauphase?
    1. Gibt es Gründe, weswegen wir uns sicher sind in 3-5 Jahren plötzlich mehr Geld zu haben und große, aufgeschobene Posten eigenfinanziert zu stemmen? Oder wird das ne kleine Dauerbaustelle?
    2. Verputzt wird das gesamte Haus innen, in 5 Jahren nochmal Innenwände verputzen lassen ist relativ sinnfrei
    3. FBH und Estrich kommt auf jeden Fall rein. Steckdosen und Schalter auch.
    4. Innentüren werden eingebaut

    Was kann man also effektiv noch nachträglich machen: Steichen, Boden verlegen und Beleuchtung.
    Beim (Kinder/Gäste)Bad kommt noch ein Waschbecken und eine Dusche hinzu.
    Ob das mehr als 5 Tsd Euro kostet? Auf jeden ist die Summe überschaubar, aus diesem Grund machen wir das auch nicht.

    Zum Thema Kosten noch folgender Punkt:
    Hauptgebäude 12,36m x 9,36m + Vorbau in der Mitte 1,5m x 4,36m, 2 Vollgeschosse Poroton T8 42,5cm -> 184qm Wohnfläche, Nebengebäude 7,49m x 8,99m 24cm Ziegel ergeben Rohbauarbeiten (ohne Dach) von 123 Tsd Euro. Die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Angeboten betrug 18 Tsd Euro. Interessanterweise war die Baufirma, die als die teuerste gilt die, mit den besten Konditionen.

    Bezüglich Finanzierung: Meistens kann die Rate nach einiger Zeit auch kostenlos angepasst werden, nach 10 Jahren kannst auf jeden Fall raus aus dem Vertrag. Bereitstellungsfreie Zeit von 6 auf 11 Monate kostete bei den Angeboten die wir uns erstellen ließen ca. 0,1 Prozent - sollte man also berücksichtigen. Bevor du KFW 153 mit rein nimmst, vorher abklären ob Du mit den Bedingungen der KFW auch leben kannst. Ggf. sind die (zwingenden) Mehrkosten höher als die gesparten Zinsen.
    Nicht übersehen: Du tilgst bei 10 Jahren Laufzeit nur 9 Jahre. Kombiangebote mit Bausparer etc. würde ich mir genau(!) durchrechnen. Das ist eher für die Banken ein Geschäft. 15 besser 20 Jahre Zinsbindung (abgesehen von KFW) ist deutlich besser. Zusammen mit regelmäßigen Sonderzahlung hast bei dem heutigen Zinsniveau die reelle Möglichkeit innerhalb der Zinsbindung fast oder ganz schuldenfrei zu sein.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    1. Kosten der Erstellung -> 40-50Tsd
    Der Preisrahmen könnte passen.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    2. Langfristig wird ein Keller gerne als "Rumpelkammer" genutzt. Siehe vorhandene Keller bei Bekannten, ist hier Kosten/Nutzen gegeben? -> Eher nicht
    Als Rumpelkammer eher nicht, aber es gibt genügend Dinge in einem Haushalt die man lagern muss. Ich möchte das nicht alles in meinem Wohn- oder Schlafzimmer haben, auch in den Spitzboden möchte ich nicht wegen jeder Kleinigkeit kriechen.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    3. Gibt es Räume, die wegen dem Platzbedarf zwingend in den Keller müssen? -> Technikraum kommt in die Garage, Grundstück ist groß genug dafür
    Heizung außerhalb der thermischen Hülle, das ist nicht gerade sinnvoll.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    4. Wenn mal ein 6er vor der Hausnummer steht, ist man um jede Stufe froh, die man nicht mehr steigen muss. -> Vor allem problematisch wenn HRW und Technik dort sind, dann muss man ggf. umbauen
    Das ist bedingt richtig. Aber wenn das Alter zuschlägt hat man auch Probleme den ganzen Kram um´s Haus in irgendeine Garage zu tragen. Abgesehen davon wüsste ich nicht warum man so oft in den Technikraum müsste. Wenn man nicht mehr fit ist, dann ist die Technik das geringste Problem, denn dann muss sowieso jemand anrücken wenn´s klemmt.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Eine Werkstatt würde ich persönlich ebenfalls nicht in den Keller legen weil:
    1. Lärmentwicklung im Haus (Hämmern, bohren etc.)
    2. Staubentwicklung. Wie wird beim Schleifen oder ähnlichem der Staub abgesaugt?
    3. Werden dort auch reparaturarbeiten durchgeführt (Fahrräder etc.) Dann muss alles immer durch den Gang und die Treppe rauf u. runter getragen werden.
    Lämentwicklung im Haus ist ein Problem, und was ist mit den Nachbarn? Also ich gehöre nicht zu denjenigen die um Mitternacht im Keller werkeln, und wenn das mal vorkommen sollte, dann schläft im Haus sowieso niemand, und ich muss nicht unbedingt mit der Kreissäge arbeiten. Lärm hört man bereits in der Etage darüber kaum noch, denn dafür gibt´s Türen.

    Ich wüsste jetzt nicht warum Staubentwicklung im Keller ein Problem sein sollte, kann man genau so absaugen wie hinter der Garage auch.

    Und zum Tragen und den Treppen, wenn man einen Keller plant dann auch mit Zugang von außen. In meinen Keller kann man ebenerdig, in einem anderen Haus über 4 Stufen vom "Garten" aus.

    Zitat Zitat von dimitri Beitrag anzeigen
    Daher würde ich das alles ebenerdig im Garagengebäude unterbringen. Gartengeräte, Werkzeuge alles getrennt vom Wohngebäude und leicht zugänglich.
    Nur meine Meinung :-)
    Das gibt aber ein großes Garagengebäude. Gibt es das gratis? Mein Keller hat gute 150m2, dazu 36m2 Garage, dann müsste mein Garagengebäude auf eine Grundfläche von fast 190m2 kommen. Na ja, Platz auf dem Grundstück wäre sicherlich, aber was so eine "Garage" kostet? elbst wenn man nur einen Teil der Fläche in einem Garagengebäude unterbringen möchte wird das nicht gerade billig.
    Dann noch ein Holz-, Pellets-, oder Ölkessel in die Garage, dann darf man auch noch einen Schornsteinturm bauen damit man die erforderliche Höhe einhält.

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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    In meinen Keller kann man ebenerdig,
    Die wenigsten werden ein Hanggrundstück besitzen. Zumindest in Niedersachsen ist das eher selten, bei Euch sieht das vielleicht anders aus.
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