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Stromverbrauch Luftwärmepumpe

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  1. #1

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    Stromverbrauch Luftwärmepumpe

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unsere Mietwohnung wird mit einer Buderus Luftwärmepumpe beheizt. Wir haben Fußbodenheizung. Die Wohnfläche beträgt ca. 165 qm. Der Haushalt umfasst zwei Personen.

    Pro Jahr beträgt der Stromverbrauch 22000 kWh. Wir beheizen nur drei Zimmer. Die Temperatur beträgt in der Regel in diesen Räumen 22 Grad.

    Ist dieser enorme Stromverbrauch normal? Oder ist die Heizungsanlage falsch eingestellt? Wir müssen die Regelung der Fußbodenheizung in der Regel zwischen dem Punkt und der 5 einstellen. Eher mehr bei der 5. Beim Punkt bleibt der Boden kalt.

    Ich wäre dankbar, wenn Sie mir einen Rat geben könnten.

    Mit freundlichen Grüßen
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  2. Stromverbrauch Luftwärmepumpe

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  3. #2

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    Ohne mehr INformationen zur Wohnung - insbesondere Wandaufbau, Baujahr etc - wird dir das keiner sagen können. Auch der Aufbau des Heizsystems wäre interessant - also ob es einen Puffer gibt etc.

    Gefühlt klingt es selbst für eine LWP zu viel - aber wenn es eine Mietwohnung ist kannst du vermutlich nicht viel machen.
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  4. #3

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    22000kWh Strom ?!? für nur 165m2 und das in einer mietswohnung ? Da hat man ja idR nicht alle 4 Wände als aussenwand. Ebenso Dach und boden.

    22.000kWh Strom sind ja allein mit dem schlechten Faktor von NUR 2 immerhin 44.000 kWh thermisch. Entweder sind das ungedämmte betonwände oder da fehlen ganz einfach die Fenster

    Und zur Einstellung 5. Der Fussboden MUSS nicht warm sein. Die Zahlen stehen für bestimmte Raumtemperaturen. Als Beispiel steht das Ding auf 2 könnte das 22 Grad RT sein. Ist diese erreicht, schliesst das Ventil die FBH und öffnet erst wieder wenn die RT fällt. Mit 5 soll sicherlich die RT über 25 Grad liegen, was die FBH nicht schafft zu erreichen und daher das Ventil nie zu macht. Daher ist der Boden dauerhaft warm und das könnte auch nen Grund für die hohen kWh sein.

    Solange die RT 22 Grad ist, kann das Thermostat auch nur auf 2 stehen. Eine FBH muss keine warmen Füsse machen. Also ist dein Verständnis einer FBH vermutlich falsch.
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  5. #4

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    @Kater432

    Zu den Thermostaten hätte ich da aber auch mal eine Frage.Die RT ist z.B auf 21° eingestellt.Mir wurde erklärt , der schwarze Punkt auf dem Thermostat entsprechen ca.20°.In den Räumen wo die 20° gewünscht sind , also der schwarze Punkt, wo mehr verlangt wird voll auf machen.Ist das so falsch ?

    Gruß Carlo
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  6. #5

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    Der schwarze Punkt ist nur ein ungefährer Anhaltspunkt. Je nach Hersteller kann das auch eine ganz andere Temperatur sein. Je nach Qualität der Thermostate könnte der Punkt in einem Raum 19 °C und im nächsten Raum 21 °C bedeuten. Die normalen Raumthermostate sind keine Präzisionsgeräte.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von tolstefanz Beitrag anzeigen
    Pro Jahr beträgt der Stromverbrauch 22000 kWh.
    Könnte es sein, dass da eine Null zuviel steht? Oder ist darin auch der gesamte Haushaltsstrom enthalten? oder auch noch Strom der anderen Wohnungen?
    Altbau? Neubau? Beheizt die LWP nur diese Wohnung?

    Ohne Details kann man nur nach Bauchgefühl antworten, und mein Bauchgefühl sagt mir, dass 22.000kWh el. verdammt viel sind. Zu viel.

    Oder ist die Heizungsanlage falsch eingestellt?
    Dazu müsste man jetzt tiefer in die Anlage und deren Auslegung einsteigen. Es könnte auch sein, dass die Anlagenkonstellation völlig sinnfrei ist, beispielsweise wenn die LWP auf einen Pufferspeicher arbeitet und daraus dann über einen Mischer die Heizwassertemperatur erzeugt wird.
    Infos zur eingestellten Heizkurve? genaue Bezeichnung der LWP?

    Wir müssen die Regelung der Fußbodenheizung in der Regel zwischen dem Punkt und der 5 einstellen. Eher mehr bei der 5. Beim Punkt bleibt der Boden kalt.
    Ich vermute wir reden hier über den Raumthermostat. Da ist es normal, dass dieser irgenwo bei sagen wir mal 4 oder 3-4 eingestellt werden muss, das würde dann einer Raumtemperatur um die 22°C entsprechen. Wird der Thermostat auf den linken Anschlag gedreht, dann würde auf eine sehr niedrige Raumtemperatur geregelt (quasi eine Art Frostschutz). Hat es im Raum dann schon 20°C und mehr, dann wird der Boden natürlich nicht mehr warm, da der FBH Kreis gesperrt wird, bis die RT unter die Frostschutztemperatur fällt.

    Schau mal ob Du eine Anleitung für Deinen Thermostat findest. Dort sollte eine Tabelle stehen mit der Zuordnung der angezeigten Stufen zu einer Raumtemperatur (Bsp.: 3 entspricht 20°C, 2 entspricht 18°C usw.)

    Ich wäre dankbar, wenn Sie mir einen Rat geben könnten.
    Bedienungsanleitung zur Hand nehmen und erst einmal lernen, wie man die Anlage bedient, Einstellungen vornimmt, Einstellwerte ausliest. Ich weiß, das ist nervig, aber ohne das wirst Du nicht weiter kommen. Ansonsten bliebe nur noch ein Telefonanruf beim Fachmann damit der über die Anlage schaut. Da solche Optimierungen aber Wochen und Monate in Anspruch nehmen, wäre diese Variante nicht unbedingt sinnvoll (sie wäre zumindest teuer).
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Carlo10 Beitrag anzeigen
    wo mehr verlangt wird voll auf machen.Ist das so falsch ?
    Japp. Falscher geht es nicht.

    Wenn es in einem Raum wärmer werden soll, dann nicht voll aufdrehen, sondern ein bisschen mehr. Das Thermostat funktioniert Digital (AN/AUS). Das heisst, dass du eine Wunschtemperatur einstellst und dann wird, wenn die Temp. nicht erreicht ist geheizt (AN) und wenn sie erreicht oder überschritten ist nicht geheizt (AUS). Höher drehen bringt nicht schneller mehr. Normalerweise kann man die Thermostate einmal mittels Thermometer auf die Wunschtemperatur einstellen, mit dem Edding ein Strich drauf machen und dann in den meisten Räumen NIE wieder daran drehen ...

    Aber als erstes solltest Du dringend die Funktion der Anlage verstehen, einen hydraulischen Abgleich machen (lassen), die Heizkurve so niedrig als möglich einstellen und uns mitteilen, von was für einem Haus wir sprechen (Baujahr, Kontruktion, Anteil der Aussenwände in deiner Wohung ....)
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Japp. Falscher geht es nicht.



    Aber als erstes solltest Du dringend die Funktion der Anlage verstehen, einen hydraulischen Abgleich machen (lassen), die Heizkurve so niedrig als möglich einstellen und uns mitteilen, von was für einem Haus wir sprechen (Baujahr, Kontruktion, Anteil der Aussenwände in deiner Wohung ....)

    Baujahr 2012 , LWWP , Einfamileinhaus mit ELW.RT 21° , Niveau +1K , Neigung 0,3

    Gruß Carlo
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  10. #9

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    @Carlo10:

    Hier geht es primär um tolstefanz und er sollte seine Daten hier posten. Es wäre übersichtlicher, wenn Du in "Deinem" Thread bleibst.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    @Carlo10:

    Hier geht es primär um tolstefanz und er sollte seine Daten hier posten. Es wäre übersichtlicher, wenn Du in "Deinem" Thread bleibst.
    Sorry , war keine Absicht und ich bitte um Verzeihung.

    Aber zum Thema vom TS , mir erscheinen die 22.000 kWh auch viel zu hoch.Wenn es sich um eine LWWP handelt , sollte das Haus ( Wohnung ) doch nicht so alt sein.Egal wieviel Aussenwände etc, das kann doch eigentlich nicht sein ?? Oder hat ein Heizstab Tag und Nacht mitgelaufen ? Bei falscher Einstellung vielleicht möglich.

    Gruß
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  13. #11

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    Zitat Zitat von tolstefanz Beitrag anzeigen
    Pro Jahr beträgt der Stromverbrauch 22000 kWh.
    Wo wurden die 22000 kWh abgelesen? Kann es sein das es sich um die thermische Energie handelt?
    Bei drei beheizten Zimmern wäre das zwar immer noch viel, würde aber weniger dramatisch klingen...

    Gruß,
    Andreas
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