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Ehemalige Türöffnung öffnen

Diskutiere Ehemalige Türöffnung öffnen im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    stefot
    Gast

    Ausrufezeichen Ehemalige Türöffnung öffnen

    Guten Tag!
    Ich bitte um einige Kommentare und Antworten auf mein Anliegen.

    Wir haben ein Mehrfamilienhaus (3) bzw. Doppelhaushälfte in Massivbauweise ohne irgendwelche nennenswerten Wandrisse. Der Zustand ist recht gut.
    Das Haus besteht aus einem Alt- und Neubau.

    Altbau von 1928 und Neuanbau um 1994.
    Ich plane, eine frühere Tür, die damals mit den weißen Hyton-Steinen zugemauert wurde, wieder zu öffnen und einen durchgang zu schaffen.

    Die Skizzen des Hauses (Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss) befinden sich unter den folgenden Adressen:

    Keller
    Erdgeschoss (Ort des Geschehens)
    Obergeschoss

    Meine Frage:
    Wäre das wohl möglich, diese Stelle wieder zu öffnen? Wäre das statisch bedenkenlos? Ich möchte gar keine ganz genaue Festlegung, lediglich ein paar Kommentare und fremde Meinungen.

    Der Stahlträger über der zugemauerten Tür wird ja noch vorhanden sein und somit ist das "Loch" in der Wand nur "provisorisch" zugemauert.

    Bitte um Antworten! Vielen Dank!
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  2. Ehemalige Türöffnung öffnen

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  3. #2

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    Beiträge
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    Zitat Zitat von stefot

    Der Stahlträger über der zugemauerten Tür wird ja noch vorhanden sein und somit ist das "Loch" in der Wand nur "provisorisch" zugemauert.

    Bitte um Antworten! Vielen Dank!
    1928 + Stahlträger - grööööööhl .
    Sorry, aber ich würde mich nicht wundern, wenn Sie oben unter dem Originalmauerwerk nix weiter als ein zölliges Brettl finden, das rechts und links ein paar cm aufliegt.
    Was das Brett nicht getragen, übernahm halt die Türzarge. Das war da noch kein gepresstes Sägemehl koreanischer Kiefern, sondern teutonische Tanne oder finnische Fichte.
    ***
    Aber aufmachen - mit entsprechender Vorsicht und oben anfangen - sollte machbar sein.
    Nur sollten Sie erstmal oben, rechts und links den Putz abschlagen und die Öffnungsgrösse erforschen.
    Zu der zeit wurden nämlich keine Normlöcher gemauert - jedenfalls keine, die heutigen Türmassen entsprechen. Und da der Tischler ja jede Tür eh einzeln anfertigte ...........
    MfG
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  4. #3
    stefot
    Gast
    Warum wurden damals keine Stahlträger eingebaut?
    War das damals nicht üblich?

    Wie Stark würde denn der Türrahmen, der dann in der Wand gepresst und geklebt wird, den Rest halten? Wäre es ein "Erstz" für die Wand?

    Die Öffnung ist ca. 90x205 cm groß.

    Wäre es nach den Plänen denn machbar?
    Wird da starke Last drücken oder müsste das eigentlich gehen?
    Damals hat es ja auch gehalten. Außer, das eine Tür mehr ist.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von stefot
    Warum wurden damals keine Stahlträger eingebaut?
    War das damals nicht üblich?
    Nö, Stahl war sauteuer damals - und das Brett tats auch


    Wie Stark würde denn der Türrahmen, der dann in der Wand gepresst und geklebt wird, den Rest halten? Wäre es ein "Erstz" für die Wand?
    Nö, bei heutigen Türen kannste das glatt knicken - im doppelten Wortsinne

    Die Öffnung ist ca. 90x205 cm groß.
    Da gibts Probleme. Standardöffnungsmass heute wäre 88,5 * 201 cm. Also könnt oben noch Loch über Türrahmen rausgucken. Genau prüfen.

    Wäre es nach den Plänen denn machbar?
    Wird da starke Last drücken oder müsste das eigentlich gehen?
    Damals hat es ja auch gehalten. Außer, das eine Tür mehr ist.
    Ich sach doch, es SOLLTE gehen. Es WIRD gehen, wird Dir keiner sagen in Ferndiagnose.
    Die neue Tür ist nun wirklich kein Problem, auch nicht in Verbindung mit dem alten Loch.
    MfG
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  6. #5
    Avatar von susannede
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    Türloch wieder öffnen, Latten/Brett drumrum nageln bis DIN-Maß erreicht, Gitter drauf nageln, überputzen, Tür rein, fertich.
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  8. #6

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    Daumen runter

    Anhand der Pläne sollte das kein Problem darstellen.
    Wie gesagt, vorsichtig öffnen von oben nach unten und eine kräftige Tür einbauen da Haupteingang.

    Ich schicke Ihnen umgehend eine eMail mit Einzelheiten.
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  9. #7
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    07.2003
    Beiträge
    5,056
    Jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Kretsch ist laut Profil von der BauBG.
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