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  1. #1

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    Frage Maaße von gemauerter Poroton T7 (Perlit) Planziegel

    Guten Abend,

    der Poroton T7 Perlit als Planziegel als 49er hat das Rohmaß 24,9x24,9x49,00.

    10 Steine gemauert hätten dann grob 10x 24,9 =2,49m Mauerbreite.

    Wieviel muss man hier noch für mögliche Zwischenräume hinzurechnen?


    Ich meine, hierbei geht es mir um die Wahl der passenden Fenstergrößen, die möglichst gleich reinpassen, ohne unnötige Anpassungsarbeiten vornehmen zu müssen. (Mal abgesehen von den Ausgleichsziegeln, bedingt durch die versetzten Reihen bei den Fensteröffnungen). Wobei die Fenster selbst ja noch rundherum Luft von etwa 1 cm benötigen. Demnach bräuchte ein 95cm breites Fenster, eine 99cm Öffnung.

    Sprich, dachte mir schon bei der Planung die Fenstergrößen gleich nach den Maßen des Ziegels zu wählen, also nach Möglichkeit ein geimsames Vielfaches der fertigen Ziegelmauer. Gleiches natürlich auch im Bezug auf die Fensterstürze und sonstigen .Teile

    Denn mal nüchtern betrachtet, ob das Fenster jetzt ein 95er oder ein 100er ist, oder der Eine oder Andere Raum mal 5cm mal mehr oder weniger ist, ist in der Regel Tonne wie Ei, wenn man sich damit unnötige Anpassungsarbeiten und damit kostbare Bauzeit erspart.

    Danke im voraus für die Mühe

    Jürgen
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  2. Maaße von gemauerter Poroton T7 (Perlit) Planziegel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Es gibt eigtl. eine Maßordnung im Hochbau (DIN 4172). Diese beinhaltet kurz gesagt, dass alle Maße (speziell im Mauerwerksbau) ein Vielfaches von einem Achtel Meter (12,5cm) sein sollen. Viele Bauelemente (Türen, Fenster) werden entspr. hergestellt; andere Maße sind oft Sonderanfertigungen.

    Kannst Dir mal bisschen was durchlesen zu im Netz; einfach "Maßordnung im Hochbau" eingeben; dann triffst Du auch ziemlich schnell auf die Wörter wie "Außenmaß", "Innenmaß"; da Dein Stein aber bereits 24,9x24,9cm (LxH) misst, sowie ohne Stoßfuge verbaut wird, ist das für Dich so nicht 100% einzuhalten.

    Geht ja auch nicht nur um die Breite von Öffnungen; auch um die Höhe. Also Brüstungshöhen, Höhe OK Tür. Da wird bei Dir wohl zwangsläufig geschnitten oder sonstwas werden müssen; da Du dies unmöglich immer passend im Raster von 25cm haben wirst.
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  4. #3

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    Da musst du vor allem die Hausmaße anpassen, und die Maße der Wände zwischen den Fenstern. Die Fenster bzw. Sturzlängen sind da nicht so wichtig. Die Fenster werden meist extra gefertig. Die Stürze kann man zuschneiden. Die Maße aus der Hausecke bis zur Tür/Fenster und die Maße zwischen den Fenstern müssen passen. Falls du mal T7 im Rohbau in 49 cm sehen willst, kannst dich ja mal melden.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Trialog Beitrag anzeigen
    Ich meine, hierbei geht es mir um die Wahl der passenden Fenstergrößen, die möglichst gleich reinpassen, ohne unnötige Anpassungsarbeiten vornehmen zu müssen. (Mal abgesehen von den Ausgleichsziegeln, bedingt durch die versetzten Reihen bei den Fensteröffnungen). Wobei die Fenster selbst ja noch rundherum Luft von etwa 1 cm benötigen. Demnach bräuchte ein 95cm breites Fenster, eine 99cm Öffnung.

    Sprich, dachte mir schon bei der Planung die Fenstergrößen gleich nach den Maßen des Ziegels zu wählen, also nach Möglichkeit ein geimsames Vielfaches der fertigen Ziegelmauer. Gleiches natürlich auch im Bezug auf die Fensterstürze und sonstigen .Teile

    Denn mal nüchtern betrachtet, ob das Fenster jetzt ein 95er oder ein 100er ist, oder der Eine oder Andere Raum mal 5cm mal mehr oder weniger ist, ist in der Regel Tonne wie Ei, wenn man sich damit unnötige Anpassungsarbeiten und damit kostbare Bauzeit erspart.
    Du siehst Probleme wo es keine gibt, oder hast Du die Fenster schon gekauft?

    Die Fenster werden immer auf Maß gefertigt, und es macht keinen Unterschied ob die dann 5mm oder 2cm größer oder kleiner werden müssen. Die Fenster werden sowieso nicht auf den mm genau in´ s Mauerwerk gesetzt, sondern da bleibt eine Fuge damit man den Zwischenraum verfüllen (meist Schaum) kann. Zudem arbeiten Maurer nicht auf den mm genau, ist praktisch auch gar nicht möglich. So kann es sein, dass die Fensteröffnung unten eine Breite von vielleicht 100,5cm hat und oben halt 101cm, und in der Mitte vielleicht 100,2cm. Selbst größere Abweichungen sind möglich. Ein Mauerwerk sollte man nicht mit Präzisions-Chirurgie verwechseln.

    d.h. Bevor die Fenster produziert werden wird erst einmal vor Ort ausgemessen, dann werden die Fenster gefertigt, und danach werden sie eingebaut.

    So lange der Fensterbauer beim Ausmessen die richtige Brille auf hat, kann nichts passieren.

    Das gilt in ähnlicher Form auch für andere Öffnungen (Haustüre, Zimmertüren usw.). Aber wenn es Dir Spaß macht dann kannst Du Dich ja mal näher mit "Toleranzen im Hochbau" beschäftigen. Da gibt es DINs, Merkblätter usw.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    und vielen Dank für die vielen Antworten und Tipps. Jetzt habe ich zumindest mal wieder ein paar gute Schlüsselbegriffe zum suchen ...

    In meinem Fall liegt die Planungsphase noch in einem frühen Stadium seit ein paar Jahren und denke noch etwa 3 Jahre damit nach und nach zu verbringen, soweit es mir die Weiterbildung erlaubt.

    Gut Dinge will weile haben. Hausbau ist eben eine umfangreiche Geschichte bei dem es soviele Fallstricke und Probleme geben kann.
    Selbst mit Fachleuten ist das als Bauherr schon so eine Sache. Naja, fuschen kann man schließlich auch selber, dafür brauch man keine Fachleute.
    Obwohl ich mir sicher bin das die Fälle im TV schon Extremfälle sind und eher nicht die Regel. Allerdings habe ich damit schon Erfahrungen über die Familie.

    Sicher gibt es Toleranzen gerade bei den Dimensionen eines Hauses durchaus logisch. Schon im Holzwerken habe ich da so meine Erfahrungen.

    Fenster habe ich noch keine gekauft. Daneben beabsichtige ich möglichst nach Normgrößen zu bauen und diese soweit möglich schon vorweg aufeinander in den Größenverhältnissen möglichst aufeinander abzustimmen. Inzwischen gibt es sogar Fenster mit Dreifachverglasung in jedem Globus.
    Für den Passivhausstandart reichen die zwar noch nicht, aber trotzdem dicke ausreichend. Entsprechend richten sich die Öffnungen nach normierten Fenstergrößen und nicht die Fenster nach den Öffnungen.

    Was mich immer wundert warum so viele den Fehler machen immer erst im nachhinein die Küche zu kaufen und nicht schon vorher, denn dann kann man die Raummaße auf die neue Norm-Küche anpassen als die Küche an den Raum. Das spart unsinnige Anpassungsarbeiten, Schränke und damit auch kosten.

    Gruß

    Jürgen
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Trialog Beitrag anzeigen
    Daneben beabsichtige ich möglichst nach Normgrößen zu bauen und diese soweit möglich schon vorweg aufeinander in den Größenverhältnissen möglichst aufeinander abzustimmen. Inzwischen gibt es sogar Fenster mit Dreifachverglasung in jedem Globus.
    Es gibt bei Fenstern keine "Normgrößen", vergiss das einfach. Kein Maurer kann die Öffnungen so genau mauern, dass man irgendwelche Standardfenster sinnvoll einbauen kann.
    Den Maschinen ist es völlig egal ob sie ein Fenster mit 100cm Breite oder 101,2cm Breite produzieren. Das macht auch keinen Unterschied bei den Kosten.
    Der einzige Nachteil der Fertigung nach Kundenvorgabe, bei Globus kannst Du die Dinger gleich einpacken. Dafür stehen sie nachher auf der Baustelle rum weil sie nicht wirklich passen.
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  8. #7

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    Ähnlich verhält es sich mit der Küche.
    Den "Fehler" machen also nicht die vielen anderen...
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  9. #8
    planfix
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    Maße und Fugen rechnen sich so:
    Wand ohne seitliche Anschlüsse 12,5cm *X -1cm, ...aus 1m werden 99cm, z.B. zwischen Fenstern, oder auch Außenmaß Gebäude
    Öffnungen: 12,5cm * X +1cm, ...aus 1m wird 1,01m, z.B. Fensteröffnungen oder auch Raummaße (Zimmerlängen)
    Wand einseitig angebunden: 12,5cm * X, ...1m = 1m
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  10. #9

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Maße und Fugen rechnen sich so:...
    Aber nicht bei Plansteinen mit Dünnbettkleber ohne vermörtelte Stoßfugen. Ich hatte für eine Statik kürzlich wieder mal Architektenpläne vorliegen, wo die Wände 17,75 cm dick waren, weil sich das Maß aus dem oktametrischen Maßsystem ergibt...

    Die einzelnen mm bei den Steinlängen (z.B. 24,9 oder 49,9 cm) wirken sich in der Praxis genau 0 aus, weil die Torleranzen beim Maurer ohnehin so groß sind, dass man froh ist, wenn er auf dem Grundstück bleibt.
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  11. #10

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    Planfix: Genau. Da wären wir dann bei Beitrag #2 mit den Stichwörtern Maßordnung im Hochbau, Aussenmaß und Innenmaß.

    Nur bei Steinen ohne Stoßfugenvermörtelung paßen diese Maße natürlich so ganz nicht mehr; bzw. es gibt keinen wirklichen Unterschied mehr zwischen besagtem Außen-; Innen- und Anbaumaß.



    Nachtrag: Thomas war hier schneller....
    Geändert von RMartin (06.02.2015 um 10:15 Uhr) Grund: Nachtrag erstellt
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  12. #11

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    Eben. Und selbst wenn im Plan die Maße auf den Zehntel Millimeter genau angegeben wären, würde ich aufgrund dieser Maße keine Fenster bestellen.
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  13. #12
    planfix
    Gast
    fenster kommen nach aufmaß, keine frage! , ... oder?

    ... und steine kommen nie maßhaltig! guckt euch doch mal an mit welchen toleranzen die hersteller liefern (und auch rechnen).

    ansonsten wie :
    Die einzelnen mm bei den Steinlängen (z.B. 24,9 oder 49,9 cm) wirken sich in der Praxis genau 0 aus,
    aber wenn TW schon als wissenschaftler wissen will wie es geht
    In meinem Fall liegt die Planungsphase noch in einem frühen Stadium seit ein paar Jahren und denke noch etwa 3 Jahre damit nach und nach zu verbringen, soweit es mir die Weiterbildung erlaubt.
    dann darf er doch richtig darüber nachdenken
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  14. #13

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    aber wenn TW schon als wissenschaftler wissen will wie es geht dann darf er doch richtig darüber nachdenken


    Das BEF hilft in (fast) allen Lebenslagen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Trialog Beitrag anzeigen
    Was mich immer wundert warum so viele den Fehler machen immer erst im nachhinein die Küche zu kaufen und nicht schon vorher, denn dann kann man die Raummaße auf die neue Norm-Küche anpassen als die Küche an den Raum. Das spart unsinnige Anpassungsarbeiten, Schränke und damit auch kosten.
    In der neuen Norm-Küche werden dann die Norm-Gerichte für den Norm-Menschen gekocht. Man könnte auch einfach gleich Norm-Häuser bauen für die Norm-Frauen und Norm-Männer, die dort ihre 1,6 Norm-Kinder zeugen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    .....die dort ihre 1,6 Norm-Kinder zeugen.
    Das war einmal. Heute ist der Spaß eingeschränkter, es gibt nur noch 1,4 Norm-Kinder
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