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Mörtelfüge von Ausgleichsmörtelschicht == Wärmebrücke?

Diskutiere Mörtelfüge von Ausgleichsmörtelschicht == Wärmebrücke? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Mörtelfüge von Ausgleichsmörtelschicht == Wärmebrücke?

    Hallo zusammen!

    Unter die erste Steinreihe kommt bei Porenbetonsteinen ja eine Ausgleichsmörtelschicht. Im Porenbetonhandbuch findet man z.B. folgende Zeichnung:
    moertel_fuge.jpg
    Ist die Mörtelfuge der Ausgleichsschicht nicht eine Wärmebrücke? Oder ist dies vernachlässigbar?

    In folgender Zeichnung wurde die Fuge vermieden:
    ohne_fuge.jpg
    Lässt sich dies aber überhaupt in der Praxis herstellen? Die Kante des Vormauerstein müsste ja perfekt gerade sein.

    Gruß, J.
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  2. Mörtelfüge von Ausgleichsmörtelschicht == Wärmebrücke?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    ohne Mörtelfuge geht das nicht. Es ist nicht vermeidbar und kann vernachlässigt werden. Man kann auch mit Dämm-Mörtel arbeiten wenn die statisch dort anwendbar ist.
    Mfg.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Eine Mörtelfuge ist eine vernachlässigbare Lineale Wärmebrücke.
    Ohne bautechnisch notwendige, oder geometrisch entstehende Wärmebrücken zu bauen, wäre nur als Kugel aus allseits selbigen Material möglich.
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  5. #4

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    dann frag ich mich warum man nicht grundsätzlich mit Mörtel arbeitet,
    wenn :
    "Eine Mörtelfuge ist eine vernachlässigbare Lineale Wärmebrücke."

    Mörtel fügt das Mauerwerk wesentlich mehr zusammen als die Klebetechnik.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    "Eine Mörtelfuge ist eine vernachlässigbare Lineale Wärmebrücke."

    wenn die Mörtelfugen mehr werden ändert das die Wärmeleitfähigkeit des gesamtmauerwerks...
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  7. #6
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    Steht da "Eine" oder was steht da?
    Außerdem,
    Mörtel fügt das Mauerwerk wesentlich mehr zusammen als die Klebetechnik
    ist das auch nicht richtig.
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  8. #7
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    In diesem Zusammenhang hier ein interessantes Beispiel aus dem Wärmebrückenkatalog des Bundesverband Porenbeton:
    wb-geschossdecke.jpg
    Mit 15mm Mörtelausgleichsschicht Psi=0,135 W/mK
    Ohne Mörtelausgleichsschicht erhält man Psi < 0,06 (wie in DIN 4108 Beiblatt 2 / Bild 71)

    Zumindest in Passivhausbereich dürfte die Mörtelausgleichsschicht relevant sein.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ohne Mörtelfuge geht das nicht. Es ist nicht vermeidbar und kann vernachlässigt werden. Man kann auch mit Dämm-Mörtel arbeiten wenn die statisch dort anwendbar ist.
    Mfg.
    Mit Dämm-Mörtel ist vermutlich LM 21 oder LM 36 gemeint? Wenn der Statiker es abnickt, wäre dann LM 36 eine Option? LM 21 wurde hier im Forum ja schon kontrovers diskutiert.

    Könnte man nicht einfach in der Mitte der Mörtelausgleichsschicht einen Dämmstreifen einlegen? D.h. Mörtel kommt nur auf den Vormauerstein und die Decke (und die R500 würde nur in die Mörtelschicht auf der Decke eingelegt werden).
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  10. #9

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    Zitat Zitat von JarnoC Beitrag anzeigen
    Könnte man nicht einfach in der Mitte der Mörtelausgleichsschicht einen Dämmstreifen einlegen? D.h. Mörtel kommt nur auf den Vormauerstein und die Decke (und die R500 würde nur in die Mörtelschicht auf der Decke eingelegt werden).
    wenn, dann sollte dieser Dämmstreifen oberhalb der elastischen Dämmschicht innerhalb des Vormauersteins liegen.
    Ich würde es davon abhängig machen, welches Ziel man eigentlich erreichen will. Oftmals toleriert man solche geringfügigen Einflüsse zugunsten einer unproblematischeren Ausführung.
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  11. #10
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    So ähnlich hatte ich mir das gedacht:

    wb-deckenauflager-mit-daemmsteifen.jpg

    Durch den Dämmstreifen ergibt sich eine Verbesserung von Psi=0,117 W/mK auf Psi=0,057 W/mK.
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  12. #11

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    Aber Mathematiker fangen ja auch Löwen per Definition.

    Praktiker suchen bei solchen Ideen ihr Heil in der Flucht!
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  13. #12

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    .... sehr witzig.

    schon einmal darüber nachgedacht, wie das einer auf
    der baustelle ausführen möchte.?
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    .... sehr witzig.

    schon einmal darüber nachgedacht, wie das einer auf
    der baustelle ausführen möchte.?
    Ja, ja, schon klar. Die Mörtelfuge ärgert mich trotzdem irgendwie...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Dann trenn die Funktionen Tragen und Dämmen von einander, dann stört die Mörtelfuge das psi und das Chi und das Jing und das Jang nicht mehr.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von JarnoC Beitrag anzeigen
    Durch den Dämmstreifen ergibt sich eine Verbesserung von Psi=0,117 W/mK auf Psi=0,057 W/mK.
    ohne jetzt gerechnet zu haben: ich mag so einen großen Einfluss nicht glauben.
    In welcher Stärke und mit welchem lambda wurde denn die Mörtelfuge und die sonstigen Materialien berücksichtigt?
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