Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Hunsrück
    Beruf
    Maschinenbauer
    Beiträge
    16

    Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit nach EnEV bei welcher Mitteltemperatur?

    Hallo,

    ich denke einer der Experten hier im Forum kann mir da sicher weiterhelfen:

    Auf welche Mitteltemperatur bezieht sich die Angabe der Wärmeleitfähigkeit (λR) nach ENEV / die Wärmeleitfähigkeitsgruppe?
    Wenn ich Wikipedia [1] richtig verstehe dann auf eine Mitteltemperatur von 10°C + Zuschlag ? Ist das richtig?

    Wie auch immer dieser ominöse "Zuschlag Z nach DIN 52 612-2" zustande kommt?

    Nachsatz: DIN EN ISO 8497 für andere Mitteltemperaturen außen vorgelassen.

    Gruß

    [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Wärmeleitfähigkeitsgruppe
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit nach EnEV bei welcher Mitteltemperatur?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Der Zuschlag berücksichtigt die Feuchte. Zuerst wird Lambda 10 ermittelt. Dazu wird bei 20°C, 25°C und ich glaube 35°C gemessen. Aus den gemessenen Werten wird der Wert bei 10°C interpoliert.
    Danach wird die Probe auf 80% r.F. gebracht, gemessen und wieder auf 10°C normiert.
    Der Zuschlag ergibt sich dann aus der Differenz in Prozent zwischen Lambda 10/tr und Lambda 10/80.

    Ich kann nicht sagen ob die DIN52612-2 überhaupt noch herangezogen wird, denn die ist schlappe 30 Jahre alt und wenn ich mich richtig erinnere waren diese Zuschläge schon früher Gegenstand einiger Diskussionen.
    Da geht es um Wert im Bereich +- 0,001W/mK, aber es soll ja Leute geben nach denen müsste die WLG mit 10 Stellen angegeben werden.

    Suche mal nach den Fraunhofern, ich glaube die haben sich da verewigt.

    Ach ja, und nicht alles was in Wiki steht muss sinnvoll, geschweige denn richtig sein.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Hunsrück
    Beruf
    Maschinenbauer
    Beiträge
    16

    Daumen hoch

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Der Zuschlag berücksichtigt die Feuchte. Zuerst wird Lambda 10 ermittelt. Dazu wird bei 20°C, 25°C und ich glaube 35°C gemessen. Aus den gemessenen Werten wird der Wert bei 10°C interpoliert.
    Danach wird die Probe auf 80% r.F. gebracht, gemessen und wieder auf 10°C normiert.
    Der Zuschlag ergibt sich dann aus der Differenz in Prozent zwischen Lambda 10/tr und Lambda 10/80.

    Ich kann nicht sagen ob die DIN52612-2 überhaupt noch herangezogen wird, denn die ist schlappe 30 Jahre alt und wenn ich mich richtig erinnere waren diese Zuschläge schon früher Gegenstand einiger Diskussionen.
    Da geht es um Wert im Bereich +- 0,001W/mK, aber es soll ja Leute geben nach denen müsste die WLG mit 10 Stellen angegeben werden.
    Danke für die schnelle Antwort. Mit den 10°C weis ich dann recht gut wo man dran ist. Interessant ist in dem Zusammenhang das man mit dem für 10°C bestimmten Wert die Heizlast bei Auslegungstemperatur von z.B. minus 14°C bestimmt - wo der U-Wert eigentlich noch ein wenig besser ist. Naja, ergibt eine kleine Reserve...

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ach ja, und nicht alles was in Wiki steht muss sinnvoll, geschweige denn richtig sein.
    Schon richtig, aber grundsätzlich ist Wikipedia schon eine klasse Sache finde ich.

    P.S. Deine Summe von fast 40000 Forenbeiträge... Respekt!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Kaltumformer Beitrag anzeigen
    Danke für die schnelle Antwort. Mit den 10°C weis ich dann recht gut wo man dran ist. Interessant ist in dem Zusammenhang das man mit dem für 10°C bestimmten Wert die Heizlast bei Auslegungstemperatur von z.B. minus 14°C bestimmt - wo der U-Wert eigentlich noch ein wenig besser ist. Naja, ergibt eine kleine Reserve...
    Für die Heizlastermittlung spielen 3 Nachkommastellen keine Rolle. Da gibt es andere Faktoren die viel höhere Toleranzen haben. Nimm nur mal die Raumtemperatur. Die ist niemals im gesamten Raum gleich, sondern in Wandecken, an der Decke, am Bodenabschluss, können ganz andere Temperaturen vorliegen.

    Der Spritverbrauch meines Autos wird ja auch nicht auf 3 Nachkommastellen genau bestimmt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen