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Tiefenbohrung & Brunnen

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  1. #1

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    Tiefenbohrung & Brunnen

    Hallo,

    Im Rahmen unseres Neubaus soll eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung verwendet werden. Ein Nachbar hat dies schon alles hinter sich und hat von der Bohrfirma gleich noch ein Brunnenloch bohren lassen.

    Das klingt natürlich wirtschaftlich als auch praktisch sehr interessant.

    Daher meine Fragen:

    1. wie aufwendig wäre eine solche Brunnenbohrung? Finanziell und bautechnisch? Oder ist dies einfach nur ein 10m Loch mit Tauchpumpe?
    2. Gibt es Risiken? (Abstände zu den Tiefenbohrungen, etc.)
    3. kann ein solcher Bohrbrunnen eine Regenwasserzisterne vollständig ersetzen?
    4. müssen um den Brunnen herum noch irgendwelche Dinge beachtet werden.

    Ich danke für Hinweise und weiterführende Informationen.
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  2. Tiefenbohrung & Brunnen

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Als erstes wäre es wichtig zu wissen ob die Wasserentnahme über einen eigenen Brunnen erlaubt ist. In vielen Regionen ist es das nämlich nicht. Hierzu mal bei der Gemeinde anfragen.
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  4. #3
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    die Wassenentnahme ist erlaubt....
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  5. #4

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    Kann man ohne Kenntniss deines Grundstückes nicht beantworten. Am Rhein prügeln die einfach 4 m Rohr in den Boden und lassen das ganze Brauchwasser drüber laufen, zuverlässig auch im heißesten Sommer und bei unserem Nachbarn hier musste 80m tief gebohrt werden...

    Wir haben es dann direkt bleiben gelassen...
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  6. #5
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    und der Bohrdurchmesser des Bohrers für die Wärmepumpen-Bohrungen ist hinreichend oder sind andere Durchmesser besser geeignet?
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  7. #6

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    Für den Brunne sollte es schon ein DN115 Rohr sein, damit du 4" Tiefbrunnenpumpen nutzen kannst. Kosten ca. 55-70,-€ pro m. Anzeige für den Brunnen bei der unteren Wasserbeörde einreichen. Aber das muss das Bohrunternehmen für die Erdwärmebohrung so oder so machen. Brunnen ja oder nein hängt auch etwas von der Gartenfläche ab die du bewässern willst. Die Betriebskosten (kein Reparaturn nur Strom) sin auf alle Fälle günstiger beim Brunnen (Pries kWh Strom zu Preis m³ Frischwasser).
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  8. #7

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    Was heisst aureichend?

    Es ist die Entnahmemenge, die Entnahmeleistung, die Bohrtiefe, der Untergrund, die Art der Förderung ... zu planen ...

    @Flehmann: Woher willst Du wissen, dass DN115 für die Bohrung richtig ist?
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  9. #8

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    OK, ich hätte mindestens DN115 schreiben sollen.
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  10. #9

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    ob so ein Brunnen zufriedenstellend funktioniert kommt auch auf den Boden an (Filterschicht notwendig?) und auf das anstehende Grundwasser
    wenn das Eisen- oder Manganhaltig ist, kannst du dir alles komplett sparen weil du keine Freude damit haben wirst
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  11. #10

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    Zitat Zitat von flehmann Beitrag anzeigen
    OK, ich hätte mindestens DN115 schreiben sollen.
    Woher willst du wissen, dass es mindestens DN115 sein müssen?


    Ich habe hier einen Brunnen, der hat DN24 ... und nun?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von reezer Beitrag anzeigen
    wenn das Eisen- oder Manganhaltig ist, kannst du dir alles komplett sparen weil du keine Freude damit haben wirst

    Das ist so auch nicht richtig. Der Brunnen muss nur eben darauf ausgelegt werden.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Das ist so auch nicht richtig. Der Brunnen muss nur eben darauf ausgelegt werden.
    Wenn das Grundwasser höhere Gehalte an eisen- und manganhaltigem aufweist, bilden sich Rostflecken auf allen Gegenständen, die vom Wasser benetzt werden. Die Auslegung des Brunnens hat damit nichts zu tun.

    Das gelöste Eisen- und Mangan muss ausgeflockt werden und mit einem rückspülbaren Kiesfilter abgetrennt werden. Der Aufwand für die Filtrierung kann die Wirtschaftlichkeit kippen. Aber der Nachbar hat diesbezüglich Erfahrung.

    Bei einem Brunnen DN24 kann nur eine Saugpumpe eingesetzt werden, die das Wasser auf der Saugseite max. 4 m bis 5 m Tiefe fördern kann.

    Wenn der Grundwasserspiegel tiefer liegt, muss eine Tauchpumpe eingesetzt werden, die mindestens 3 Zoll Durchmesser aufweist, wodurch der Mindestdurchmesser der Brunnenverrohrung bei 100 mm liegt.

    Je nach Durchlässigkeit des Untergrundes kann der Brunnen eine Zisterne ersetzen.

    Die Kosten von 55 bis 70 €/m sind nach meiner Erfahrung etwas zu niedrig. Die Bohrung mit Ausbau zum Brunnen in DN125 würde ich eher auf > 100 €/schätzen. Es gibt jedoch regional deutliche Unterschiede und da wo ich herkomme herrscht ein hohes Preisniveau.

    Das Freilegen und Fördern von Grundwasser muss zumindest angezeigt werden. In manchen Bundesländern ist eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich.
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  14. #13

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    @tqaipan
    mindestenes DN115 weil der TE in #1 was von Tauchpumpe geschrieben hatte und man diese in DN24 nicht rein bekommt und die Auswahl bei 4 " Pumpe grösser ist als z.Bsp. bei 3" Pumpen.
    Aber der muss auch erstmal in Erfahrung bringen, wo der Grundwasserstand ist und wieviel m² er bewässern möchte.
    Es gibt übers Land verteilt Grundwassermessstellen. Kann bei der unter Wasserbehörde nachgefragt werden. Manche Baugrundgutachter haben manchmal auch diese Informationen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Er hat nichts davon geschrieben, dass er eine Tauchpumpe will, sondern nur deutlichst zum Ausdruck gebracht, dass er keine Ahnung hat ... Was ja nicht weiter schlimm ist ... Deswegen ja mein Hinweis darauf, dass man sich vor der Bohrung gut überlegen muss, was zu tun ist ...

    @TE: Beschreibe mal bitte den Brunnen deines Nachbarn & kläre, warum du den nicht gleich mitbenutzen darfst (zahlst ihm die Hälfte für die Bohrung und die Technik und machst einen Nutzungsvertrag, dass ihr alle den Brunnen betreffenden Kosten teilt) ... und fertig die Laube .... wegen dem bisschen Gießwasser zwei Brunnen bohren, die nahe beieinanderliegen ? Nääää ... .
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  17. #15

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    Zitat Zitat von flehmann Beitrag anzeigen
    Es gibt übers Land verteilt Grundwassermessstellen. Kann bei der unter Wasserbehörde nachgefragt werden. Manche Baugrundgutachter haben manchmal auch diese Informationen.
    Wenn es das Plauen inmitten der vielen Kennzeichen mit V ist ... dann kannste die Grundwassermessstellen vergessen. Dann kannste die Wasserbehörden vergessen, dann musste einen Baugrundler konsultieren, der in der Gegend schon so gut wie jeden Stein umgedreht hat, oder auf Gut Glück bohren ... oder eben das eigene Baugrundgutschten, das Baugrundgutachten des Nachbarn und das Bohrprotokoll der Tiefenbohrung und des Brunnen des Nachbarn zu Rate ziehen ... Ich halte einen Brunnen für zwei kleinere direkt nebeneinader liegende Grundstück immer noch für schw***sinnig. die beiden werden die 1kcbm/a nicht schaffen, bevor es wasserechtlich interessant wird ...
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