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Verputzbare Dämmplatten für Aussenwände im Holzständerbau

Diskutiere Verputzbare Dämmplatten für Aussenwände im Holzständerbau im Forum Außenwände / Fassaden auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Verputzbare Dämmplatten für Aussenwände im Holzständerbau

    Wir stehen immer noch vor der Entscheidung entweder 60 mm Holzfaserdämmplatten oder 50 mm Tektalan A2-FP/HB Platten zu nehmen, die als letzte Dämmung für die Aussenseite der Hauswände angebracht werden. Großer Vorteil der Tektalan-Platte: sie ist unbrennbar, hat aber nicht die gleichen Dämmwerte wie die Holzfaserplatte. Ausserdem und dieser Nachteil wiegt schwerer: es gibt mit diesen Platten (und hier sind nicht die alten Sauerkrautplatten gemeint) keine Langzeiterfahrungen, also in Zeiträumen von mehr als 10 Jahren.
    Gefahr könnte sein, daß sich auf dem Putz Algen bilden. Es gibt keine Beweise dagegen aber auch nicht dafür. Holzfaserdämmplatten bergen die Gefahr, daß es zu Rissen im Putz kommen kann und bei Eindringen von Nässe diese aufquillen.
    Hat hier jemand Erfahrungen mit der ein oder anderen Variante und nachvollziehbare Argumente. Wäre toll Fakten zu hören.
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  2. Verputzbare Dämmplatten für Aussenwände im Holzständerbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das Thema "Algen" würde ich ganz schnell vergessen, denn ob eine Veralgung auftritt hat erst einmal nichts damit zu tun aus was die Dämmplatten bestehen. Wenn schon, dann müsste man so argumentieren, dass die Dämmung an sich (egal aus welchem Material) Algenbildung begünstigt. Viel wichtiger sind aber die Umgebungsbedingungen und die obere Schicht der Fassade (Putz, Anstrich).

    Betrachte mal die technischen Spezifikationen, da wird Dir auffallen, dass die wichtigen Daten (Lambda, µ, Rohdichte) fast identisch sind. d.h. bauphysikalisch betrachtet werden sich die beiden Platten vergleichbar verhalten.

    Was bleibt als Entscheidungsgrundlage? Vielleicht weiche Faktoren, wie Verarbeitung, aber das dürfte Dir egal sein, denn Du musst sie ja nicht verarbeiten. Langzeiterfahrung, das wäre ein Argument, obwohl mir nicht klar ist, warum die Kombi (Holz/Steinwolle) sich so viel anders verhalten sollte wie eine reine Holzfaserdämmplatte. Risse und Eindringen von Wasser wird auch bei beiden Platten gleich sein, aber das sollte nicht auftreten, denn damit hätte jede Fassadendämmung ein Problem. Ich unterstelle einfach, dass die Platten korrekt verarbeitet werden, sprich Armierung, Putz etc. wird fachgerecht ausgeführt.
    Was könnte man noch als Argument anführen, vielleicht der Preis?

    Ich kann jetzt kein Argument finden, das eindeutig für oder gegen eine der Varianten spricht.
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  4. #3
    planfix
    Gast
    vergleiche die möglichkeiten zu verputzen.
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