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Solaranlage später erweitern - Kombispeicher jetzt

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  1. #1

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    Solaranlage später erweitern - Kombispeicher jetzt

    Mein Hausanbieter bietet mir eine Solaranlage 4,3 m2 für Brauchwasser für 4360 Euro an (Solarspeicher 330 l). Eine Bruttokollektorfläche von 12,8 m2 und ein Solar-Kombispeicher (800 l) kostet rund 9000 Euro mehr. Um zunächst zu sparen, planen wir jetzt nur 4,3 m2 Kollektorfläche zu kaufen, aber schon den großen Kombispeicher, um hier nicht doppelt inverstieren zu müssen. Macht das Sinn?
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  2. Solaranlage später erweitern - Kombispeicher jetzt

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  3. #2

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    Was macht ihr denn im Sommer mit dem ganzen heißen Wasser?
    Habt ihr einen Pool oder verkauft ihr es?
    Weshalb wollt ihr überhaupt eine Solaranlage? Schon mal gerechnet wieviel ihr spart?
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  4. #3
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    Die große Kollektorfläche dient dazu, die FBH zu unterstützen. Nachdem wir primär mit Gas heizen, schreibt die Energie-Einspar-Verordnung vor, mindestens 4,3 qm Kollektorfläche auf das Dach zu installieren. 4,3 qm reichen aber nur für Brauchwasser. Bei 12,8 kann auch die Heizung unterstützt werden.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Odysseus Beitrag anzeigen
    Bei 12,8 kann auch die Heizung unterstützt werden.
    Das funktioniert nur, wenn die Sonne scheint. Dann scheint sich auch durch die Fenster und erwärmt die Räume.

    Wollt Ihr Geld sparen oder nur etwas auf Öko machen? Zum Geld sparen eignet sich die solare Heizungsunterstützung nicht wirklich, sie ist nur für das "grüne" Gewissen.
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  6. #5
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    Das funktioniert nur, wenn die Sonne scheint. Dann scheint sich auch durch die Fenster und erwärmt die Räume.

    Danke, das ist eigentlich ein super logisches Argument. Hätte man eigentlich selbst drauf kommen können. Aber einem wird beim Hausbauprojekt soviel angeboten, daß man die Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Ist denn dann Solarenergie überhaupt sinnvoll und sei es nur für warmes Brauchwasser. Denn wenn die Sonne nicht scheint, gibts auch kein warmes Wasser.
    Andere Möglichkeit wäre eine Brauchwasser-Wärmepumpe. Die ist preisgünstiger als Solar und würde von der ENEV auch akzeptiert.
    Theoretisch könnte man auch eine LWP installieren, nur mag ich nur sehr ungern so einen Propeller im Garten stehen haben, macht Geräusche und ist nicht gerade schön. Zumal wir darüber nachdenken, später mal (wenn wir wieder Geld haben) eine Tiefenbohrung für Erdwärme zu machen.
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  7. #6

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    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wenn man mit Gas heizt, dass in Momemt nur für WW weder Solar, Brauchwasser-Wärmepumpe usw. lohnt. Kostet alles extra Geld, braucht größeren speicher und und bekommt das Geld einfach nie wieder rein. Kommt aber natürlich auf den Wasserverbrauch an. Das müsste man ausrechen.
    Nur z.B. für 4360 Euro kannst du über 20 Jahre das Warmwasser mit Gas aufwärmen, wenn nicht sogar länger.

    Bei der Energie-Einspar-Verordnung gibt es sowas wie Ersatzmassnahmen. Ich würde mich mal erkündigen und gucken ob es nicht in frage kommt.

    Wir haben z.B. deutlich mehr Dämmung als Standard Haus genommen und haben nur mit GasTherme und 120l Speicher gebaut. Platz sparend und preisgünstig.
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  8. #7

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    So schaut es aus...die riesigen Speicher nützen nur wenn man auch damit was anstellt...nur das Wasser erwärmen und darin lagern bringt wenig bis gar nichts...

    Und eine Heizungsunterstützung damit ist wahrscheinlcih nur auf dem Papier möglich...im Sommer braucht ihr nicht zu heizen und im Winter ist zu wenig Sonne da...also wo soll denn jetzt der Sinn von dem großen Speicher sein?

    Ich würde auch lieber über Ersatzmassnahmen nachdenken...
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  9. #8

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    Solarthermie musst Du nicht zwingend bauen, das lässt sich zB auch über bessere Wärmedämmung kompensieren oder über eine Lüftungsanlage mit WRG. (Kann aber nur dein Fachplaner berechnen; was wie geht)
    Die Lüftungsanlage kostet zwar auch Geld, bringt Dir aber wenigstens auch einen zusätzlichen Komfort-Mehrwert.

    Bei uns hätte Solarthermie ca. 100 Euro Gas im Jahr gespart - abzgl. Betriebs- und Wartungskosten wären es dann vielleicht noch 70 Euro gewesen - und das bei einem Mehrinvest von ca. 4000 Euro.
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  11. #9

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    Sehe das wie die anderen. Haben uns ebenfalls damals gegen Solar WW bei Gastherme entschieden. Lieber die Hütte besser dämmen um auf die Ersatzmaßnahmen zu kommen mit Gas. Wie schon geschrieben, evtl. 100€ Einsparung / Jahr an Gas bei Solar, dafür 3000-4000 Invest.
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  12. #10

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    Um zunächst zu sparen, planen wir jetzt nur 4,3 m2 Kollektorfläche zu kaufen, aber schon den großen Kombispeicher, um hier nicht doppelt inverstieren zu müssen. Macht das Sinn?
    Das ergibt keinen Sinn. Was sollen die paar m2 Kollektorfläche mit so einem großen Speicher? Die kriegen den doch nie geladen, und wenn, dann bestenfalls im Hochsommer, und da braucht kein Mensch diese Energiemenge. Abgesehen davon wären 12,5m2 an nur 800Litern auch nicht ganz unkritisch.

    Solarthermie ist nicht wirklich rentabel, zumindest nicht bei den Preisen die von den Anbietern aufgerufen werden. Wenn man in Solarthermie investieren möchte, dann sollte man zumindest die Anlage mit allem drum und dran planen. Erträge lassen sich simulieren, so dass man zumindest einen Anhaltswert für die Planung hat.

    Deine 4,3m2 sind mehr eine Alibi Anlage. Jahresertrag vielleicht 800-1.000kWh, oder in Gas(preis) umgerechnet, irgendwas um die 50-70,-€ Einsparung pro Jahr. Das klappt aber auch nur wenn Euer Nutzerverhalten, sprich WW Bedarf, der "Norm" entspricht. Mit viel Glück kann man den Jahresertrag vielleicht noch etwas steigern, und man könnte auch mit einem etwas höheren Gaspreis rechnen, da Gasthermen im Sommer bei "nur WW Betrieb" nicht gerade besonders effizient sind. Unter´m Strich braucht man trotzdem viel Enthusiasmus um das zu realiseren, oder halt gesetzliche Vorgaben die einem dazu zwingen, unabhängig von der Vernunft.
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