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Konstruktionsaufbau offene Leistenschalung

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  1. #1

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    Idee Konstruktionsaufbau offene Leistenschalung

    Wer kann mir bitte einen idealen Aufbau von einem gedämmten Ziegelmauerwerk bis zu einer offenen Leistenschalung beschreiben? Evtl. mit Materialbeispielen.
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  2. Konstruktionsaufbau offene Leistenschalung

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  3. #2

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    Was soll's denn sein ??

    Mit Dämmung oder ohne ? Wird eine komplette Wand verschalt. oder nur z.b. das Dachgeschoß ?

    Wenn ich weiß was Sie wollen, ist der Rest kein Problem.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Mit Dämmung

    Ziegel 24
    Dämmung 6
    Unterkonstruktion
    Oberkonstruktion horizontal

    Wo kommt die Dichtungsbahn rein und welche?
    Gibt es Feuchtigkeitsprobleme bei den Berührungspunkte?
    Wie kann das Ganze miteinander verbunden werden?
    Welche Nachteile gibt es?
    Auf was muss man besonders aufpassen?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Komplette Aussenwand

    Es wird die Nordfassade sein.
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  6. #5

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    Also

    Grundlattung 40/60 mm imprägniert, senkrecht, Abstand ca. 60 cm mit Durchsteckdübeln (Nageldübel) 8/160 befestigen, Dübelabstand ca. 80 cm.

    Dämmung Steinwolle zwischen Grundlattung

    Abdeckung aus USB Sd-Wert < 0,2 m, Stöße 15 cm überlappen.

    Waagerechte Traglattung 30/50 mit Holzschrauben 6 x 80 mm auf Grundlattung befestigen.

    Böden und Leisten befestigen mit Edelstahl-Schrauben oder -Edelstahl-Rillennägeln.
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  7. #6
    Avatar von jetter
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    Hier war aber

    eine offene Leistenschalung und nicht eine Boden-Deckelschalung angetestet.

    Für den Fall wirds nämlich mit der USB schwierig, da UV-beständigkeit dauerhaft nicht gegeben ist.

    Alternative schwierig, evtl. diffusionsoffene MDF-Platte.
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  8. #7
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    Wer hat die denn schon mal gebaut?

    Um nicht zuviel Verwirrung reinzubringen hier noch mal alles ausführlich:

    Als angehender Bauherr habe ich bei meinen Erkundigungen bei verschiedenen Häusern eine offene Leistenschalung meistens aus Lärche, horizontal mit einem Abstand von so ca. 5 cm gesehen. Wenn man zwischen den Leisten durch sieht, befindet sich meist eine schwarze Folie (Delta Folie vielleicht) dahinter. Die ist wahrscheinlich zwischen einer vertikalen Holzlattung als Unterkonstruktion eingeklemmt. Mit Spax Schrauben werden die Leisten von aussen festgeschraubt (wahrscheinlich mit nicht rostenden).
    Was hinter oder zwischen der vertikalen Holzlattung sich befindet bzw. wie sie befestigt wird kann ich nur vermuten, und genau da beginnt mein Interesse und meine Fragen. Ich weiß natürlich noch, dass das Ganze auf eine Ziegelwand aufgebracht wurde und diese höchst wahrscheinlich mit Platten gedämmt wurde.

    Also ergibt sich folgender Aufbau von innnen nach aussen: Ziegelmauer-Dämmplatten-vertikale Holzlattung-Delta Folie- horizontale Leistenschalung.
    Ist das so richtig konstruiert und welche Materialen können für die Dämmplatten und für die Folie verwendet werden?
    Welche Befestigungsmaterialen können verwendet werden? Kann ich heimische Lärche dafür verwenden oder muss es sibirische oder so was sein?
    Kann es Probleme mit Niederschlag geben (Feuchtnester)?
    Kann der Wind die Folie zum einreissen bringen?
    usw.

    So jetzt hoffe ich, dass ihr mir viele fachmännische Tipps geben könnt.
    Schon mal herzlichen Dank.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    besser is ..

    e. uv-beständige "folie", i.a. leisten das nur spinnvliese - keine delta.
    dadrunter dann eine gute (!) diffusionsoffene bahn (klöber o. tyvek).

    ich hab zwar selbst ein paar leisten - aber momentan wird´s zur manie, oder?
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  10. #9
    Avatar von jetter
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    Bauen was gefällt ?!

    mal ein paar prinzipielle Überlegungen:

    1 - Was soll gebaut werden?
    eine Fassade
    -> Grundaufgabe ist der dauerhafte (!)Witterungsschutz für die Tragkonstruktion/Wärmedämmung

    2 - Wie ist die Fassade geplant?
    als offene Leistenschalung(Lärche) mit e=5 cm
    -> diese Art Fassade schafft keinen Witterungsschutz (Schlagregen!!)
    mögliche ergänzende Maßnahmen:
    -> 1) Leistenabstände reduzieren auf < 2cm und Leisten als Parallelogramm ausbilden um "Überlappung" herzustellen; hinter der Traglattung einen uv-beständigen Baustoff (Spinnvlies, Holzwerkstoff) als Schutzlage für die Dämmung

    -> 2) Leistenabstände so lassen und uv-beständiges Spinnflies hinter die Traglattung;
    dauerhafte Funktionsfähigkeit bei dieser Konstruktion stark fragwürdig !!!

    Aus meiner Sicht ist hier ist wieder ein Fassadentyp konzipiert worden, mit dem der Bauherr sich eine kurze Freude und Exklusivität(?) und den Sanierern nach einigen Jahren gesichterte Einnahmequellen schafft.
    Über die UV-Beständigkeit von Folie, Spinnvlies gibts nur eine sichere Aussage - Sie ist bregrenzt!
    Wenn überhaupt eine offene Leistenschalung, muss durch die Latten ein Mindestschutz gegen Schlagregensicherheit ermöglicht werden,
    d.h. e < 2,0cm !
    TIP: Lassen Sie sich eine bewährte, dauerhaft funktionsfähige Fassade herstellen, z.B. Boden/Deckel- oder Stulpschalung!
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  12. #10

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    offene Leistenschalung

    Aufbau bis einschließlich Traglattung wie vorher beschrieben. Auf Traglattung eine Lage 4 mm filmbeschichtetes Betonsperrholz, darauf dann mit Unterlage von Hartgummischeiben die Leisten.

    Meines Erachtens sehr aufwendig, aber optisch einwandfrei.
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  13. #11
    Avatar von jetter
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    Joo

    an den Aufwand wollt ich ja garnicht denken.
    Aber da hat man dann die Problematik mit Staunässe wohl weitestgehend im Griff.
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