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  1. #1
    Biene2
    Gast

    Günstige schallschluckende Wandverkleidung

    Hallo,

    hat jemand einen Vorschlag oder Tipp, für eine stückelbares,
    feuerfestes Wandverkleidungsmaterial,
    das speziell tiefere Frequenzen eliminiert?

    Es geht um eine Kellerwohnung, in der in einer Nische so eine "Offenbrenner-Gasheizung" steht.
    Die "faucht" sozusagen und brennt so ein unregelmäßig "bollerig", was ziemlich "nervt".

    Dieser 80x80x60 Kasten soll nun etwa halb mit einer Art "Spanischer Wand" aus feuerfesten fermacell-Platten verkleidet werden (- nat. nicht luftdicht). Wir hoffen, dass die fermacell jetzt schon einiges an Bollern zurückhalten. Das was an Schall aber nach hinten noch weggeht, sollte per Deckenelement zurück in die Ecke reflektiert werden und hier von einem schallschluckenden Wandmaterial endgültig eliminiert werden.

    Biene
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  2. Günstige schallschluckende Wandverkleidung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Biene2 Beitrag anzeigen
    sollte per Deckenelement zurück in die Ecke reflektiert werden und hier von einem schallschluckenden Wandmaterial endgültig eliminiert werden.
    Denke nicht dass das funktionieren wird. Hier geht es um Körperschall, diese kann nicht einfach reflektiert werden. Wenn diese "in der Wand" schon ist, dann ist schon zu spät.
    man muss die GasHeizung zu Wand und Boden Schall entkoppeln, so dass dei Vibrationen minimal in die Wand gelangen.

    Man muss zwischen Körperschall und Luftschall unterscheiden.

    Gegen Luftschall sind Schalldämmplatte z.B. Quarzsand in Wellpappe sehr effektiv. Man könnten einen kleinen Raum um die GasHeizung bauen. Nur diese Schalldämmplatte oder Gipsplatten müssen Schallentkoppelt an einer Massivwand angebracht werden, sonst bringen diese nicht viel. Nur ob die Sache feuerfest ist?

    Wenn du was findest, dann sag bescheid.
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  4. #3

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    Man kann das Teil nicht einfach zu bauen, die Verbrennungsluftversorgung muss sichergestellt sein.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Man kann das Teil nicht einfach zu bauen, die Verbrennungsluftversorgung muss sichergestellt sein.
    da ist was dran

    mal eine Frage in diesem zusammenhang.

    Meine GasTherme ist ja neu, aber hat ein Ansaugrohr? ich dachte die neuen GasThermen ziehen die Luft nicht mehr aus dem Innenraum?
    Warum gibt es da keinen Filter den man austauschen muss.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Meine GasTherme ist ja neu, aber hat ein Ansaugrohr? ich dachte die neuen GasThermen ziehen die Luft nicht mehr aus dem Innenraum?
    Warum gibt es da keinen Filter den man austauschen muss.
    Es gibt Verbrennungsluft-Filter als Zubehör. Man kann auch unterstellen, dass die Außenluft "sauber" ist und auf so ein Filter verzichten. Empfehlungen gehen eher dahin, dass bei raumluftabhängigem Betrieb ein Filter einzusetzen ist, da im Haushalt eine höhere Staubbelastung vorherrscht.

    Für die Zuführung der Verbrennungsluft genügt dann ein grobes Gitter damit kleine Tiere abgehalten werden.
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  7. #6
    Biene2
    Gast
    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Denke nicht dass das funktionieren wird. Hier geht es um Körperschall, diese kann nicht einfach reflektiert werden. Wenn diese "in der Wand" schon ist, dann ist schon zu spät.
    man muss die GasHeizung zu Wand und Boden Schall entkoppeln, so dass dei Vibrationen minimal in die Wand gelangen
    m.E. ist das kein Körperschall: es geht um die Brennkammer, in die die Gasdüse reinbläst. Beim Starten / Entzünden gibts schon so ein "kleines" unangenehmes "Boaff", das sich über die als ne Art "Pulsen" über die Brenndauer zieht. Es brennt nicht gleichmäßig. Es ist ne rel. tiefe Frequenz.
    Der Heizungstyp meinte, da kann man nicht viel machen. Brennkammernsachen austauschen - aber ohne Gewähr, dass was verbessert.




    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Man muss zwischen Körperschall und Luftschall unterscheiden.

    Gegen Luftschall sind Schalldämmplatte z.B. Quarzsand in Wellpappe sehr effektiv. Man könnten einen kleinen Raum um die GasHeizung bauen. Nur diese Schalldämmplatte oder Gipsplatten müssen Schallentkoppelt an einer Massivwand angebracht werden, sonst bringen diese nicht viel. Nur ob die Sache feuerfest ist?

    Wenn du was findest, dann sag bescheid.
    "Quarzsand in Wellpappe" interessant. Da habe ich noch nichts von gehört. Danke.
    "feuerfest" stimmt - wohl weniger. Da könnte ich eine fermacell vorbauen.

    eine fermacell habe ich eben mal probehalber vorgestellt: kaum leister, nur weniger höherfrequentes "Fauchen", aber das tiefere "Bollern" eigentlich nicht.


    Biene
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  8. #7

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    Wenn es Luftschall ist, dann muss es auch Luftdicht sein.

    Man könnte Quarzsand Wellpappe mit fermacell kombinieren. Wird auch immer so gemacht. Oder mit Gipsplatte. Weil man ja Wellpappe schlecht streichen oder tapezieren kann.
    Wenn du willst schicke ich dir einen Anbieter haber diese Platten kostet 25 euro pro qm.

    Habe bei meiner GasTherme die Montage Anleitung angeschaut. Es ist auch die Möglickeit Luft halt über ein Rohr einzusagen. Man könnte einen schalldämpfer dafür nehmen, wie bei Belüftugnsanlagen Darüber wird die Luft eingesaugt. Da müsste man sich einweig gedanken machen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Biene2 Beitrag anzeigen
    eine fermacell habe ich eben mal probehalber vorgestellt: kaum leister, nur weniger höherfrequentes "Fauchen", aber das tiefere "Bollern" eigentlich nicht.
    Das kriegst Du damit auch nicht weg.

    Mich macht das "Pulsen" bereits stutzig. Keine Ahnung, was Du unter "offenbrenner Gasheizung" verstehst, aber wenn der Heizungsbauer meinte, dass man da nicht viel machen kann, dann hatte er dafür wohl einen Grund (den wir hier nicht kennen). Solche Experimente können schnell mal in die Hose gehen, und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Wenn Du hier mit der Verbrennungsluft spielst, dann solltest Du tunlichst damit aufhören, sonst gibt es irgendwann nicht nur ein kleines unangenehmes Boaff, sondern einen richtigen Rummms.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Solche Experimente können schnell mal in die Hose gehen, und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Wenn Du hier mit der Verbrennungsluft spielst, dann solltest Du tunlichst damit aufhören, sonst gibt es irgendwann nicht nur ein kleines unangenehmes Boaff, sondern einen richtigen Rummms.
    DAs stimmt wohl. Nur wenn man vom Heizungsbauer jetzt ein Ansaugrohr von draußen macht oder dafür sorgt, dass nicht aus der Raumluft kommt. DAnn könnte man schon so ein Art Kasten um dei GasTherme bauen oder ist das immer noch zu gefährlich.

    Habe die Montage Anleitung von meiner GasTherme angeschaut. Ich verstehe echt nicht woher die GasTherme ide Luft bezieht. Es gibt ein Ansaugrohr im Gehäuse, aber das Gehäuse scheint mir so luftdicht zu sein.
    Bekommt die GasTherme die Luft vielleicht aus dem Schornstein?
    Werde mal nächste mal den Schronsteinfeger oder Heizungsbauer fragen woher die GAsTherme seine Luft bekommt.
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  11. #10
    Biene2
    Gast
    das hätte ich schon früher sagen sollen: das Gerät ist nach dem Montagebericht ein
    "Schäfer Domogas DGx-Eco 15", etwas antik: Bj. 1998.
    Neulich war ich ja dabei als der Monteur da war: das Gerät läuft auf 15,7 Kw.
    Die Gaszufuhr kann man höher oder niedriger einstellen. Als er es niedriger stellte, ist der "Sound" "pulsiger", hört sich dann nach Startschwierigkeiten an. Niedriger geht zudem nicht, da dann Kohlenmonoxid rauskommt (hat er am Messgerät gesehen). Höher einstellen hätte man prüfen können, vielleicht brennt das Teil gleichmäßiger, aber wohl zum Preis einer höheren Gasrechnung. Das will man ja auch nicht.

    "offenbrenner Gasheizung": Luft wird aus dem Raum gezogen. Man könnte die Flammen sehen, eine zugängliche Brennkammer, in etwa so eine freistehende Heizung. (hoffe, das kann man sehen)
    So eine "Kiste" soll irgendwie abgeschirmt werden, da sie sozusagen im Flur einer Wohnung steht.

    Biene
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  12. #11
    Biene2
    Gast
    ergänzt: zum "Sound" noch:
    Das "Pulsen" oder "Bollern" entsteht m.E. durch "Luftbewegung": durch Ausdehnen und Zusammenziehen von Luft durch sozusagen einer Folge kleiner Explosionen in/aus einem röhrigen Brennraum heraus.
    Die ganze Ecke komplett, sozusagen luftdicht abriegeln und mit einer externen Luftversorgung zu versehen, geht aber eher nicht. ...
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  13. #12

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  14. #13
    Biene2
    Gast
    es ist eine Mietwohnung.
    von der Heizecke nach draußen wären jeweils mindestens 2 Wände zu durchqueren, etc., irgendwelche Einbauten. Die ist einfach völlig blöd geschnitten (bzgl. externer Zuluft und Heizung abtrennen vom Wohnraum).
    Also mit den fermacell scheint da nach eurer Meinung nicht viel von diesen Frequenzen ("Körperschall"??) zu dämpfen sein.
    Bliebe noch diese Pappe-Sand-Sache, die es wohl auch bei Obe in Holz-Sand gibt und dazu ggf. solche "Musikraum-Schaumstoff-Noppenteile".
    Danke!
    Biene
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Dann:
    Was sagt der Vermieter dazu?

    Versorgt der Kessel nur Eure Wohnung oder noch weitere (bzw. das ganze Haus)?
    Welche Leistung hat er?

    Sind die Räume baurechtlich überhaupt als Wohnung genehmigt?
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  17. #15

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    Bliebe noch diese Pappe-Sand-Sache, die es wohl auch bei Obe in Holz-Sand gibt und dazu ggf. solche "Musikraum-Schaumstoff-Noppenteile".
    Höre bitte auf mit dem Quark. Wenn Du der Kiste durch den Verbau die Luft abwürgst kann alles möglich passieren, bis hin zu Verpuffungen und das Teil fliegt Dir um die Ohren.

    Wenn Dich der Krach stört, dann Vermieter kontaktieren und der soll einen Heizungsbauer beauftragen der eine Lösung sucht.
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