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Höhenkoten und Bemaßung im Schnitt

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  1. #1

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    Höhenkoten und Bemaßung im Schnitt

    Hey,

    ich habe mal diese Kategorie für eine Frage zur technischen Zeichnung benutzt

    Bin grade dabei, einen Fassadenschnitt (18x10m Ausschnitt in 1:50) anzufertigen. Allerdings habe ich bereits in diesem Ausschnitt 12 verschiedene Höhen, dank Splitlevel.
    Keine Aussagen zum Entwurf bitte ;D Mir geht es nur darum, ob es eine Regel oder Konsens zur Benutzung von Höhenkoten und Bemaßungen gibt.
    Im Moment wimmelt es in meiner Zeichnung nur so an Höhenkoten, die so auch absolut ihren Sinn haben!!! Allerdings kommt mir das trotzdem ein wenig komisch vor. Kann die Zeichnung leider nicht veröffentlichen.

    Also für die Roh- und Fertigkonstruktionen im inneren habe ich Höhenkoten verwendet. Außen finden sich wenige Maßketten für Rücksprünge und Öffnung in der Fassade.
    Ist das so gang und gäbe? Wahrscheinlich schwierig zu beantworten ohne Zeichnung, aber vielleicht kann sich jemand ein Bild aus meiner Beschreibung machen und mir helfen

    Wäre sehr dankbar!
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  2. Höhenkoten und Bemaßung im Schnitt

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  3. #2

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    Die Zeichnung ist die Sprache der Technik und die, sollte nach einer kleinen Einweisung jeder Handwerker verstehen.
    Letzt endlich können Sie sich mit Ihren Angaben / Höhenkoten auf den vor dem Haus befindlichen Kanaldeckel beziehen
    oder auf den mittleren Hochwasserstand der Nordsee, vieleicht auch auf Hinterkante Bordstein in der Mitte des Hauses.
    Problematisch wird das ganze, wenn Sie Ihre eigene Zeichnung nicht verstehen, oder Dritten (nicht ) vermitteln können.

    Grüße aus Bürstadt.
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  4. #3

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    Wahrscheinlich schwierig zu beantworten ohne Zeichnung, aber vielleicht kann sich jemand ein Bild aus meiner Beschreibung machen und mir helfen
    Ja, schwierig zu beantworten ohne Zeichnung, und neiiiiin, kann mir kein Bild machen, mag ich jedenfalls nicht.

    Zum Inhalt: Meist reichen relativ wenige Höhenkoten aus: UKRD / OKRD für Schalplan, OKFF / UKAH für die BRH (ausreichende Absturzsicherung?) und Kontrolle der Schichtstärken, bei massiven Wände noch UK Sturz, OK Attika (erf. Abstandsfläche eingehalten?), UK Bopla bzw. OK Sauberkeitsschicht ... bei Treppen dann noch an Podesten UK-/ OKRD. Viel mehr braucht's eigentlich selten, oder habe ich was wesentliches vergessen?

    Schnite sind außer bei Ingenieurbauwerken meist vor allem Entwurfs-, Planungs- und Kontrollhilfe und werden nur selten von den Ausführenden auf der Baustelle in die Hand genommen.
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  5. #4

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    Schnite sind außer bei Ingenieurbauwerken meist vor allem Entwurfs-, Planungs- und Kontrollhilfe und werden nur selten von den Ausführenden auf der Baustelle in die Hand genommen.

    Man lernt Nie aus.

    Grüße aus Bürstadt
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  6. #5

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    mein bauko-prof hatte immer gesagt - ihr müsst eure werk- und detailplanung so anfertigen, dass ein taubstummer damit ein haus komplett bauen kann.
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  7. #6
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    Tja dann siehts bei mir wohl einfach wild aus. Die Koten haben wie gesagt ihren Sinn, denn sie liegen bei den von Skeptiker aufgelisteten Punkten.
    Und ein Taubstummer kann damit bestimmt das Haus bauen Frage ist ob das nicht eher zuviel Info ist, aber lieber mehr als zu wenig...

    Danke euch!
    Auch wenn manche sich kein Bild machen konnten oder wollten, wurde die Frage zufriedenstellend beantwortet. Die allgemeine Sichtweise hat schon ausgereicht!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von qoRc0re Beitrag anzeigen
    einen Fassadenschnitt (18x10m Ausschnitt in 1:50)
    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    Schnite sind außer bei Ingenieurbauwerken meist vor allem Entwurfs-, Planungs- und Kontrollhilfe und werden nur selten von den Ausführenden auf der Baustelle in die Hand genommen. Man lernt Nie aus.
    Welches Gewerk baut noch mal nach Fassadenschnitten im Maßstab 1:50? Auch ich möchte etwas lernen!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    werden nur selten von den Ausführenden auf der Baustelle in die Hand genommen.
    kann auch anders enden:

    bei meinem ersten projekt in berlin als bauleiter hatte der planende archi keinen einzigen schnitt in der werkplanung gemacht. in einem staffelgeschoss hatte er eine wc-anlage eingeplant. in der baubesprechung fragte der bauherr, wann mit dem einbau der wc-gruppe begonnen wird. meine antwort: da kommt keine wc-gruppe rein. riesen theater, archi tobte und beschimpfte mich, bauherr war sauer. nach der besprechung ging ich mit bauherrn und archi an den tatort, bauherr lachte sich krumm, archi lief rot an. die lichte rohbauhöhe betrug etwas über 1,40 m wegen einer eingeschobenen stahlbetondecke.

    archi hatte 2 wochen später noch einen honorarnachtrag wegen änderung der wc-gruppe eingereicht.
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